Punk und Fanzines im München der 1980er: Arenen der Selbstdarstellung | #PopPunkPolitik

Eine Seite aus dem Fanzine „Gefühl und Härte“, Heft 1, Sommer 1981, Preis: 1,50 DM, herausgegeben von einem anonymen Autor*innenkollektiv. Eine Leihgabe von Ingrid Scherf für unsere Ausstellung #PopPunkPolitik.

Warum bezeichnet Karl Siebengartner Fanzines als Arenen der Selbstdarstellung? Welche Rolle nimmt darin der Punk ein? Für unsere Artikel-Serie* zu #PopPunkPolitik wirft der Historiker einen Blick auf die Fanzine-Produktion im München der 1980er. Ob Upstart, Millitanz Dilletanz, ZLOF, Trust oder ppa: Neben der befreienden Wirkung des Selbermachens fungierten diese „Gehefte“ auch als Medien ganz unterschiedlicher politischer Selbstentwürfe und ihrer ungefilterten öffentlichen Darstellung.

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Reading Challenge im Dezember: Gute Zeiten, schlechte Zeiten

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Wir haben so unsere Erfahrungen gemacht mit den Pandemien dieser Welt, mit Viren, Ideologien, aber auch mit guten Nachrichten und allem, was sich sonst noch so ausbreitet. Gefragt waren Titel für, über und aus gute/n und schlechte/n Zeiten. Vielleicht zeigen sie, was wir jetzt zu schätzen wissen und warum die schlechten Zeiten manchmal auch für etwas gut sind?

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#Wirziehenum: Der erste Tag der Stadtbibliothek im Motorama

Die Stadtbibliothek befindet sich ab 8. Oktober im HP8 in Sendling und ab 26. November im Motorama.

Durch die Sanierung des Gasteig teilt sich die Stadtbibliothek am Gasteig künftig auf mehrere Orte auf. Eine große Veränderung erwartet all unsere Kolleg*innen. In dieser Serie geben wir Einblicke, wo es die einzelnen Akteur*innen hinzieht und was der Umzug für sie bedeutet. Am 26. November öffnete die Stadtbibliothek im Motorama zum ersten Mal ihre Türen. Unsere Kolleginnen Kirsten Ruf und Susanne Hees schildern ihre Eindrücke vom ersten Tag.

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„Chipped Places“ – ein Gedicht an und für autonome Räume in der Pandemie | #PopPunkPolitik

„Chipped Places" - Gedicht von Dr. Friederike Landau-Donnelly für die Vernetzungsaktion „Autonome Räume" #PopPunkPolitik. Foto: Privat.

Das Gedicht „Chipped Places“ ist „eine wilde Akkumulation pandemischer Gedanken zu autonomen Räumen“, so Dr. Friederike Landau-Donnelly, Kulturgeografin und #PoeticAcademic. In ihrem Video-Beitrag zur Vernetzungsaktion #PopPunkPolitik* auf Instagram liest sie das Gedicht und schildert, was sie dazu bewegte. Was bedeuten autonome Räume für Städte wie Berlin? Warum brauchen wir Erinnerungen daran, was Räume früher für Subkulturen bedeuteten?

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Vom Mut, einen Kunstraum in München zu gründen: Offspace „achtzehnkommazwei“ | #PopPunkPolitik

Kunstraum in München: Das Offspace „achtzehnkommazwei" – Gedanken über den Mut, etwas Neues zu wagen für #PopPunkPolitik. Foto: Kilian Ihler.

Was hat Punk mit dem Wagnis zu tun, einen Kunstraum in München in Corona-Zeiten zu eröffnen? Das verrät Kilian Ihler, Mitbegründer des Offspace achtzehnkommazwei, in seinem Beitrag zur Vernetzungsaktion „Autonome Räume“*. Es geht um ein trotziges Dennoch, künstlerischen Freiraum, eine Haltung zum gesellschaftlichen Diskurs von Diversität und Inklusion und um das Motto: „Die Kunst geht weiter …“

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4 Fragen an: Maria Hafner

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Lesungen, Konzerte, Ausstellungen und vieles mehr: Unser Veranstaltungsprogramm ist umfangreich und vielfältig, gleichsam täglich könnt ihr neue Menschen und Ideen entdecken. Damit ihr unsere Gäste ein bisschen besser kennenlernen könnt, stellen wir sie hier im Blog mit unserem Fragebogen vor.
Heute: Musikerin Maria Hafner, die gemeinsam mit Florian Burgmayr und Michel Watzinger als „LOSE GRUPPE“ am 9.12., um 20.00 Uhr bei der Veranstaltung „mimpfmöh“ Musik und schelmischen Wortwitz zelebrieren.

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Auf ins Abenteuer! Textadventures erstellen mit Twine

aufgeschlagenes Buch, daraus aufsteigend schwarz-weiße Figuren eines Seeräubers, einer Schatzkiste und eines Segelschiffs; im Hintergrund wirbeln Buchstaben

Wir lieben Geschichten! Egal ob in alten, staubigen Lederfolianten, als Erlebnis im Bilderbuchkino oder digital, zusammengesetzt aus 1 und 0. Außerdem schaffen wir gerne möglichst viele Anreize, um Neues auszuprobieren, neue Interessen zu wecken und die eigene Perspektive zu verändern. Dabei sollte natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Eine Möglichkeit Altbekanntes in neuer Gestalt zu erleben, sind interaktive Textabenteuer, die man am Computer spielen oder selbst schreiben und erstellen kann.

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