Annedore Leber: Widerstandskämpferin und Demokratin der ersten Stunde | #femaleheritage

Annedore Leber an ihrem Schreibtisch in den 1950er Jahren #femaleheritage. Foto: Julius und Annedore Leber-Archiv, München.

Annedore Leber kämpfte im Widerstand gegen den Nationalsozialismus und war in der frühen Nachkriegszeit eine Demokratin der ersten Stunde. Sie gründete 1947 das Magazin „Mosaik“. Dieses enthielt neben Schnittmustern auch politische Artikel. Denn ihre Zielgruppe waren Frauen, die sie zur Demokratie erziehen wollte. Als Verlegerin gab sie Bücher zum Widerstand in der Nachkriegszeit heraus, damals ein Tabu-Thema. Dr. Frauke Geyken stellt in ihrem Gastbeitrag zur Blogparade #femaleheritage kenntnisreich und eindrücklich Leben und Wirken von Annedore Leber vor. 

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Prostitution um 1900 – Anna Pappritz und der Abolitionismus | #femaleheritage

Anna Pappritz auf dem internationalen Frauenkongress 1904 in Berlin. (AddF, Kassel, Sign. D1-00290 / Atelier Loescher & Petsch, Berlin, Public Domain / Gemeinfrei.) #femaleheritage

Der Abolitionismus war stark mit der bürgerlichen Frauenbewegung verbunden. Anna Pappritz vermittelte zwischen beiden und mischte sich intensiv in die Debatte um die Prostitution um 1900 ein. Dabei ging es darum, gegen die sogenannte Reglementierung vorzugehen. Diese sprach letzten Endes Frauen in der Prostitution partiell ihrer Menschenrechte ab. Auf die Diskurse zum Thema jener Zeit geht Dr. Kerstin Wolff, Forschungsleiterin im Archiv der deutschen Frauenbewegung (AddF) in Kassel, ausführlich in ihrem Gastbeitrag zu Blogparade #femaleheritage ein.

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Lesezeichen Junior im November

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Im Kinder- und Jugendbuchbereich erscheinen täglich neue und empfehlenswerte Bücher. Aus der Fülle dieser Neuerscheinungen stellen euch Katja, Diana und Susi ihre Favoriten im neuen Podcast Lesezeichen Junior vor: Buchtipps für Kinder zum Vor- und Selberlesen, zum Ausleihen, Kaufen und Verschenken …

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Ellen Ammann – soziales Engagement und Pionierin der katholischen Frauenbewegung | #femaleheritage

Ellen Ammann mit Papagei und Dackel

Ellen Ammann zählt zu einer der „vergessenen Münchnerinnen“. Ihre Spuren in der Stadt sind sichtbar, während ihr soziales Engagement wegweisend war und ist. Zeitlebens setzte sie sich für die Gleichberechtigung von Frau und Mann ein und schuf dafür Strukturen – eine Pionierin der katholischen Frauenbewegung, Networkerin und eine von acht Frauen, die in den Bayerischen Landtag gewählt werden. Leben und Wirken von Ellen Ammann stellt uns Dr. Gerlinde Wosgien in ihrem Gastbeitrag zu Blogparade #femaleheritage vor.

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