Kategorie Archiv: Monacensia

Anita Augspurg und Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“ | #femaleheritage

Frank Wedekind mit Tilly in Erdgeist, München. Monacensia, FW-F-VIII-5_o.R.

Der briefliche Nachlass Frank Wedekinds in der Monacensia bildet die Hauptgrundlage für die derzeit entstehende Edition „Frank Wedekinds Korrespondenz digital“. Darin finden sich zwei Visitenkarten Anita Augspurgs. Sie belegen eine interessante Verbindung zwischen dem bedeutenden Dramatiker der Moderne und einer der zentralen Stimmen der Frauenbewegung. Aus ihnen geht hervor, dass er ihr sein Manuskript „Frühlings Erwachen“ schickte. Warum tat er das? Cordula Greinert, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Editions- und Forschungsstelle Frank Wedekind an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, berichtet in ihrem Gastbeitrag anlässlich #femaleheritage* über ihre beinahe detektivische Quellenarbeit.

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Daňa Horáková: Eine Frau, zwei Leben | #femaleheritage

Daňa Horáková und Pavel Juráček. Foto: Bohdan Holomíček. #femaleheritage

Wer war Daňa Horáková und was genau ist mit ihren „zwei Leben“ gemeint? Das erläutert uns Dr. Zuzana Jürgens, Geschäftsführerin des Adalbert Stifter Vereins, in ihrem Beitrag zu #femaleheritage. Sie geht auf das tschechische und das deutsche Leben der Autorin ein: hier „eine Dissidentin und Philosophin, da eine Journalistin, die für die Illustrierten Interviews mit Stars aller Welt führt.“ Thematisiert werden Heirat, Umzug nach München, berufliche Karriere, politisches Engagement, Feminismus und Emanzipation – ein facettenreiches Leben! 

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Frauen in der französischen Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts | #femaleheritage

Porträt der Töchter von Catulle-Mendès am Klavier, Pierre-Auguste Renoir, Public domain, via Wikimedia Commons

Heute geht es um weitgehend vergessene Frauen in der französischen Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts. Anja Weinberger, Flötistin, stellt uns einige von ihnen in ihrem Beitrag zu #femaleheritage vor. So tauchen wir in Leben und Wirken von Mel Bonis, Cécile Chaminade, Louise Farrenc, Augusta Holmès und Pauline Viardot ein. Ein profunder Parforce-Ritt musikalischer Erinnerungskultur erwartet uns.

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Mascha Kaléko – die Großstadtlerche | #femaleheritage

Buchcover: Mascha Kaléko, Gisela Zoch-Westphal (Hrsg.) Die paar leuchtenden Jahre Mit einem Essay von Horst Krüger. dtv mit Leseprobe

Die Schriftstellerin Mascha Kaléko beeindruckt. Sie schrieb „Gebrauchslyrik“, musste aufgrund ihrer jüdischen Herkunft ins amerikanische Exil und wird allgemein als Literatin der Neuen Sachlichkeit eingestuft. Felicitas Gottschalk widmet sich in ihrem profunden Gastbeitrag zu #femaleheritage Leben und Wirken von Mascha Kaléko – wieder erfahren wir Spannendes!

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Lena Christ – die Lausdirndlgeschichten. Bittersüßes für die Bühne | #femaleheritage

Leni und die erste Liebe. Foto: Ingo Susemihl - Lena Christ, Lausdirndlgeschichten #femaleheritage

Lena Christ aus der Theater-Perspektive – das haben wir hier im Blog zum ersten Mal. Pia Kolb, Schauspielerin, schickte uns diesen Beitrag zu #femaleheritage! Sie beschreibt, wie der Zufall zur Entstehung eines Theaterstücks führte, basierend auf Lena Christs „Lausdirndlgeschichten“ – ein prima Blick hinter die Theater-Kulissen und ein persönlicher und fragender Zugang zu einer faszinierenden Schriftstellerin mit traurigem Schicksal. 

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Ruth Landshoff-Yorck – zwischen Berliner Boheme und New Yorker Avantgarde | #femaleheritage

Ruth in ihrer New Yorker Wohnung – über ihr sieht man eine Lithografie Kokoschkas, die ebenfalls sie zeigt. So verschmelzen nicht nur zwei Bilder, sondern auch zwei Phasen und zwei Epochen in ihrem Leben – und zeigen eine in diesem Moment sehr strahlende Schriftstellerin, was in diesen Jahren nicht immer der Fall war. Bildnachweis: bpk / Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie / Archiv Landshof

Was für ein wunderbarer Ritt durch Leben und Werk von Ruth Landshoff-Yorck erwartet euch heute?! Diana Mantel nimmt Euch temporeich in ihrem Gastbeitrag zu #femaleheritage mit. Die fluiden 20er Jahre erwarten euch mit bekannten Größen. Ihr erlebt den Wandel des schreibenden It-Girls zur desillusionierten, sich gegen das Nazi-Regime äußernden Autorin hin zur avangardistischen „New Yorkerin“ – kurzweiliger und lehrreicher Lesestoff!

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Sten Nadolny – die Entdeckung eines Autors: Vorlass kommt in die Monacensia

Sten Nadolny als junger Mann mit seinen Eltern, dem Schriftsteller-Ehepaar Burkhard und Isabella Nadolny.

Der Vorlass von Sten Nadolny ist in der Monacensia angekommen. Was das Besondere daran ist, das erzählt Euch Frank Schmitter, bis Dezember 2020 Leiter des Literaturarchivs. Archivarbeit kann so lebendig und spannend sein: „Man wird Zeuge des schöpferischen Akts mit all seinen Hoffnungen, Krisen und Kämpfen.“

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