Kategorie Archiv: Monacensia

Franziska zu Reventlow und ihr Sohn Rolf: Das Liebste auf der Welt in Gefahr

Franziska zu Reventlow mit Sohn Rolf im Matrosenanzug. Foto: Monacensia.

Franziska zu Reventlow, die berühmte „Schwabinger Gräfin“ der Münchner Boheme, kommt am 18. Mai 1871 in Husum zur Welt. Anlässlich ihres Geburtstages beleuchtet Dr. Kristina Kargl in ihrem Gastbeitrag die enge Beziehung der Schriftstellerin, Übersetzerin und Malerin zu ihrem Sohn Rolf. Welche Schriften sind eng mit ihrer Biografie verbunden? Was tat sie, um Rolf Reventlow vor den Kriegsgefahren zu schützen und seine skandalöse Desertion vorzubereiten? Warum galt sie als spionageverdächtige Person? Welchen Austausch pflegte sie zu pazifistischen Kreisen? Und warum kam es zum Abschied für immer? Das und mehr erwartet Euch. 

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Arian Leka: Der Pazari i Ri Markt in Tirana | #MYNCHEN – 2

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Der albanische Schriftsteller Arian Leka nimmt uns in seinem Text mit auf einen Streifzug über den Pazari i Ri Markt in der albanischen Hauptstadt Tirana. Hier eröffnet sich dem Autor ein märchenhafter Kosmos voller eigener Regeln und Bräuche, die im Kontrast zum modernen Tirana stehen. Der exklusiv für Stadt-Land-Geld entstandene Text vereint Humor und Wortwitz mit einer leisen Melancholie über eine im Verschwinden begriffene Welt. Arian Leka verfasste den Text im Original in englischer Sprache. Übersetzung ins Deutsche von Marion Hertle.

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Arian Leka: The Pazari i Ri market in Tirana | #MYNCHEN – 2

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In his text, Albanian writer Arian Leka takes us on a stroll through the Pazari i Ri market in the Albanian capital Tirana. Here, the author opens up another fairytale wonderland full of its own rules and customs, which stand in contrast to modern Tirana. The text, written exclusively for Stadt-Land-Geld, combines humor and wordplay with a quiet melancholy about a world in the process of disappearing. Arian Leka wrote the original text in English. Translation into German by Marion Hertle.

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Erinnerungskultur der Vielen und kuratorische Feldforschung: Monacensia-Manifest zum Kuratieren in der Zeit

"Pop Punk Politik. Die 1980er Jahre in München." | In #PopPunkPolitik erproben wir weiterhin die Erinnerungskultur der Vielen und nutzen dazu die Methode der kuratorischen Feldforschung

Warum brauchen wir neue Wege der Erinnerungskultur? Was haben Inklusion und Sammlungspraxis miteinander zu tun? Was ist „kuratorische Feldforschung“? Wie hilft die Methode in der Monacensia, um mit Veränderungen umzugehen?  Welche Rolle spielen Beteiligung und Zusammenarbeit? Wo ist die Verbindung zum mehrjährigen Kulturerbe-Projekt #femaleheritage? Diesen Fragen folgt Anke Buettner im Monacensia-Manifest. Sie fordert eine Erinnerungskultur der Vielen als zeitgemäße Haltung in einer inklusiven Gesellschaft ein.

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Mensur Demir: Stadt-Land-Geld im Blick von Architektur und Kunst | #MYNCHEN – 2

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Der bosnische Architekt Mensur Demir nähert sich dem Thema Stadt -Land-Geld aus der Perspektive der Kunst. Seine exklusiv für #MYNCHEN entstandenen Illustrationen vereinen den Blick des Architekten mit dem des Künstlers und bilden einen ganz eigenen Zugang zum Thema. Worin liegt der besondere Reiz der Stadt? Welche Rolle spielt die Natur? Und wie wirken sich Lockdown und Ausgangssperre auf unsere Wahrnehmung der uns umgebenden Architektur aus? In seinen kommentierten Zeichnungen findet Mensur Demir ganz eigene und einzigartige Antworten auf diese Fragen.
Der Beitrag ist zweisprachig, sowohl die bosnischen Texte als auch die deutschen Übersetzungen der Kommentare zu den Zeichnungen stammen von Mensur Demir.

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Selva Almada: Land und Armut in Argentinien | #MYNCHEN – 2

Sonnenuntergang in Entre Ríos (c) Lilian Almada

Selva Almada über Land und Armut: Am Beispiel ihrer Familie erzählt die argentinische Autorin über das von Armut und harter Arbeit bestimmte Landleben im Nordosten von Argentinien. Hierbei schlägt sie den Bogen von der Vergangenheit bis heute. Noch immer herrschen in Argentinien prekäre Lebensbedingungen für die arme Landbevölkerung, denn das Land gehört immer den anderen. Der Text zu Stadt-Land-Geld entstand im Auftrag der Monacensia und wurde von Silke Kleemann aus dem Spanischen ins Deutsche übersetzt.

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Selva Almada: campo y pobreza en Argentina | #MYNCHEN – 2

Sonnenuntergang in Entre Ríos (c) Lilian Almada

Selva Almada sobre el campo y la pobreza: en un relato que va del pasado al presente, la autora argentina retoma experiencias de su familia y nos cuenta la vida rural en el centro este de la Argentina, marcada por la pobreza y el trabajo duro. La población de esas zonas sigue estando expuesta a la precariedad, porque el campo siempre es de otros. El texto para Ciudad-Campo-Dinero fue escrito por encargo de la Monacensia y traducido al alemán por Silke Kleemann.

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