Kategorie Archiv: Monacensia

Feridun Zaimoglu – Nicht dabei im München der 1980er | #PopPunkPolitik

Feridun Zaimoglus Moosach in den 1980ern: der St.-Martins-Platz und die Pfarrkirche St. Martin

Feridun Zaimoglu wuchs in Moosach im Nordwesten Münchens auf. Für unsere Artikel-Serie* zur Ausstellung POP PUNK POLITIK – Die 1980er Jahre in München erinnert sich der Schriftsteller an seine Kindheit zwischen Vaterunser und Eröffnungssure des Korans, zwischen Kniehöslern und Knöchelhöslern. Und als sich in den 1980ern ein Umbruch andeutet, sieht der Junge seinen Eindruck nur bestätigt: Moosach war wirklich, das entfernte München nur ein Gerücht.

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Philipp Gufler – Ein Künstlergespräch über die 1980er und Rabe Perplexum | #PopPunkPolitik

Philipp Gufler in seiner Video-Performance „Becoming-Rabe“

Philipp Gufler beschäftigt sich seit 2013 intensiv mit den 1980er Jahren – mit Fokus auf München. Was fasziniert den 1989 in Augsburg geborenen Künstler an dieser Zeit – und an einer Künstlerin, die bis vor Kurzem weitgehend vergessen war? Für unsere Artikel-Serie* zur Ausstellung #PopPunkPolitik spricht Philipp Gufler über sein Verständnis von Punk, über Peter Gauweilers sogenannten Maßnahmenkatalog, einen von einer Staubschicht überzogenen geheimnisvollen Nachlass in der Monacensia und seine künstlerische Annäherung an Rabe Perplexum.

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Helena Janeczek: Essay zum Neuen Israelitischen Friedhof in München | #femaleheritage

Helena Janeczek, Essay zum Neuen Israelitischen Friedhof in München. Monacensia–Dossier: "Jüdische Schriftstellerinnen in München" #2021JLID, #femaleheritage. Foto: Tanja Praske, mit freundlichem Dank an die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern.

Die in Italien lebende Autorin Helena Janeczek schildert in ihrem Essay einfühlsam von ihren Besuchen des Neuen Israelitischen Friedhofs. Ihre Eltern, polnisch-jüdische Holocaust-Überlebende, liegen hier begraben. Eine berührende Gedankenwelt tut sich uns auf mit: Ironie des Schicksals, Zivilisationsbruch, rot-weißen Plastikbändern, Alleingelassenwerden und Erneuerungen jüdischen Lebens – ein Beitrag zum Kulturerbeprojekt #femaleheritage.*

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Hans Pleschinski – München und der Mauerfall | #PopPunkPolitik

Hans Pleschinki Anfang der 1980er Jahre bei einer Fotosession im Radlsteg 1 mit Volker Kinnius. #PopPunkPolitik

Wie erlebte Hans Pleschinski den Mauerfall von München aus? Als junger Mann entscheidet er sich für das überschaubare München als Lebensmittelpunkt – und beobachtet im Laufe der 1980er Jahre argwöhnisch die Entwicklung seiner „Heimlichen Hauptstadt“ und die einer anderen, damals noch geteilten Stadt im Osten Deutschlands. Für unsere Artikel-Serie* zur Ausstellung #PopPunkPolitik blickt Hans Pleschinski zurück auf ein Münchner Leben zwischen Uni, Theatern, Kunstgalerien, Kneipenbesuchen mit Rainer Werner Fassbinder, Konzerten in Live aus dem Alabama und langen Nächten am Schreibtisch. Bis in Berlin die Mauer fällt …

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Phantom „Breites Publikum“: Archive und Kulturvermittlung gerechter und gemeinsam denken | #Deutungskämpfe

Jazz & Drinks – Reihe im Atelier der Monacensia im Hildebrandhaus. breites Publikum #deutungskaempfe

Was verstehen wir unter dem Phantom „Breites Publikum“? Wo und wie besteht die Verbindung zu Deutungshoheiten in Archiven und GLAM-Institutionen? Was hat es mit der Auflösung des Sender-Empfänger-Modells in der Kommunikation und mit Blick auf Digitalisierung und Social Networking auf sich? Darauf geht Anke Buettner, Leiterin der Monacensia, ein und setzt damit die theoretische Auseinandersetzung mit der Erinnerungskultur der Vielen fort. Gleichzeitig lädt sie ausdrücklich zur Komplizenschaft ein, um Archive und ihre Kulturvermittlung zu verbessern.

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Lorenz Schröter – Meine 1980er Jahre | #PopPunkPolitik

Lorenz Schroeter als James-Dean-Lookalike in den 1980er Jahren der Ausstellung #PopPunkPolitik. Foto: (c) Münchner Stadtbibliothek, Eva Jünger

Es ist so weit – unser digitales Programm zur Ausstellung POP PUNK POLITIK – Die 1980er Jahre in München startet mit einer Artikel-Serie.* Lorenz Schröter, der euch in unserer Ausstellung als James-Dean-Lookalike entgegenblickt und Leihgeber von Exponaten ist, beschreibt für uns sein persönliches Erleben der 1980er Jahre. Punks, die zu Pop pogten, Politik, die „einfach“ war, Sounds, Aufruf zur sofortigen Revolution, Filme, Drogen, Molotowcocktails: ein Stakkato der Eindrücke, äußerst lebendig, und schon ist man mittendrin in …

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Emma Bonn – Schriftstellerin und Dichterin: Aufbereitung einer Familiengeschichte | #femaleheritage

Emma Bonn - warum und wie kämpfte die Schriftstellerin um literarische Anerkennung? Ein Beitrag zum Monacensia–Dossier #femaleheritage. Foto: Fritz Schmitt

Wer war Emma Bonn? Wie ist ihre Verbindung zum Literatenkreis um Thomas Mann einzuschätzen? Wie sah es mit der Anerkennung des eigenen literarischen Werks aus? Und was hat die Familienforscherin Angela von Gans mit alldem zu tun? Katrin Diehl blickt für unser Kulturerbeprojekt #femaleheritage* auf Leben und Wirken der Schriftstellerin, auch auf deren Leiden und Sterben als Jüdin unter dem NS-Regime. Sie geht auf Emma Bonns Briefwechsel, Dagmar Nicks Kennerinnenblick, einen Lederkoffer und einige der verschollenen Werke ein.

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