Tag Archiv: Erinnerungskultur

Wie schreibt frau Artikel für Wikipedia? „Wiki und die starken Frauen“ – Workshop 1

Workshop WikiMUC: Artikel für Wikipedia schreiben. Hier sechs der insgesamt 14 Kursteilnehmerinnen plus Lehrkörper. Foto: WikiMUC/2021-11-20, Wiki und die starken Frauen.

Was passiert, wenn sich WikiMUC, die Frauenbeauftragte der LMU und wir von der Monacensia zusammenschließen? Es entsteht ein dreiteiliges Seminar zum Einstieg in die Wikipedia: Wie schreibt Frau Artikel für Wikipedia? Der Titel der Workshop-Folge ist symptomatisch Wiki und die starken Frauen – mehr Sichtbarkeit von Frauen für Schriftstellerinnen. Kathrin Herwig vom WikiMUC gibt einen Einblick in den Ablauf der Workshops mit Ausblick auf Zukünftiges.

Weiterlesen →

Gerty Spies in Theresienstadt – Schreiben als Überleben | #femaleheritage

Gerty Spies nahm bei fast allen Veranstaltungen in der Literaturhandlung teil. Hier bei einer Veranstaltung mit Hilde Spiel (rechts). Zwischen ihr und Gerty Spies steht Rachel Salamander, Februar 1988. Foto: Christine Strub. #femaleheritage

Gerty Spies überlebt Theresienstadt als Dichterin. Über das Schreiben entflieht sie der erbarmungslosen Lagerrealität, so Rachel Salamander in ihrem Beitrag zum Kulturerbeprojekt #femaleheritage*. Die Literaturwissenschaftlerin stellt Gerty Spies‘ schriftstellerischen Weg bis in die Nachkriegszeit vor. Dabei sind Werk und Biografie eng miteinander verbunden.

Weiterlesen →

Matthias Hirth – Ein Gespräch über Kunst und Subkulturen im München der 1980er bis heute | #PopPunkPolitik

Matthias Hirth und Ruth Fischer 1984 in „Die Marquise von Arcis“ von Carl Sternheim im Theater in der Kreide, inszeniert von Antje Lenkheit.

Matthias Hirth ist seit den 1980ern in Münchens Subkulturen zu Hause. Der Künstler und Autor ist Mitbetreiber der Favorit Bar und gehört zu den Begründern der Initiative „Monokultur München“, die sich kritisch mit der Münchner Stadtpolitik auseinandersetzt. Für unsere Artikel-Serie* zur Ausstellung #PopPunkPolitik blickt Matthias Hirth auf die Punkbewegung und die Popkultur der 1980er, er erörtert die Bedeutung von Kunst heute und entwirft das utopische München von morgen.

Weiterlesen →

Kann ein Archiv ein autonomer Ort sein? – Das Archiv der deutschen Frauenbewegung antwortet | #PopPunkPolitik

Frauenblock zur 1. Mai-Demonstration in Kassel, 1979, Bestand Archiv der deutschen Frauenbewegung (AddF), Kassel. Autonomer Ort #PopPunkPolitik

Autonome Archive – passt das überhaupt? Was soll an ihnen autonom sein? Das fragt Dr. Kerstin Wolff, Forschungsleiterin des Archivs der deutschen Frauenbewegung (Addf), für unsere Vernetzungsaktion „Autonome Räume“ #PopPunkPolitik*. Das AddF entstand aus der Neuen Frauenbewegung, die Frauen- und feministische Projekte hervorbrachte.  Die Idee der Autonomie besaß für diese zwei Stoßrichtungen. Was trifft davon auf das AddF zu? Was weicht ab? Und …

Weiterlesen →

Punk und Fanzines im München der 1980er: Arenen der Selbstdarstellung | #PopPunkPolitik

Eine Seite aus dem Fanzine „Gefühl und Härte“, Heft 1, Sommer 1981, Preis: 1,50 DM, herausgegeben von einem anonymen Autor*innenkollektiv. Eine Leihgabe von Ingrid Scherf für unsere Ausstellung #PopPunkPolitik.

Warum bezeichnet Karl Siebengartner Fanzines als Arenen der Selbstdarstellung? Welche Rolle nimmt darin der Punk ein? Für unsere Artikel-Serie* zu #PopPunkPolitik wirft der Historiker einen Blick auf die Fanzine-Produktion im München der 1980er. Ob Upstart, Millitanz Dilletanz, ZLOF, Trust oder ppa: Neben der befreienden Wirkung des Selbermachens fungierten diese „Gehefte“ auch als Medien ganz unterschiedlicher politischer Selbstentwürfe und ihrer ungefilterten öffentlichen Darstellung.

Weiterlesen →

Fabienne Imlinger – Ein (Ausstellungs-)Besuch in den 1980ern | #PopPunkPolitik

Rasierklinge schlitzt Stirn: Der Schriftsteller Rainald Goetz 1983 bei seiner Lesung beim Ingeborg-Bachmann-Preis

Die Münchner Autorin Fabienne Imlinger streift durch die 1980er Jahre – in unserer Ausstellung, vor allem aber in ihren Gedanken. Für unsere Artikel-Serie* zu #PopPunkPolitik trifft sie zum ersten Mal auf Rainald Goetz und wandert vom blutigen Phänomen der Popliteratur weiter zu weiblichem Schreiben und (un-)verheilten Wunden. Warum sie sich Goetz als sympathischen Geschichtslehrer vorstellen kann, eine Kunstfigur wie den Raben Perplexum aber eher nicht? Das lest ihr in diesem subkutan wütenden Text.

Weiterlesen →

Zafer Şenocak und die 1980er Jahre: München – mein verlorener Schatten | #PopPunkPolitik

Das Cover der ersten Ausgabe der von Zafer Şenocak mit herausgegebenen Zeitschrift Luxuslüge

1984 war Zafer Şenocak Mitherausgeber des Münchner Fanzines LUXUSLÜGE, schon 1986 orientierte er sich aber nach Berlin. Warum? Für unsere Artikel-Serie* zur Ausstellung #PopPunkPolitik kehrt Zafer Şenocak zurück in sein München Anfang der 1980er Jahre. Der junge angehende Dichter möchte mit Poesie eine Weltrevolution anzetteln, wird jedoch zunehmend auf seine Herkunft reduziert. Ein melancholischer Text über eine inspirierende Stadt, die Punk und Politik, Museum und Untergrund war, Zafer Şenocak aber keine Nestwärme bot.

Weiterlesen →