Tag Archiv: Erinnerungskultur

München-Neuhausen: Umbenennung in Maria-Luiko-Straße gefordert | #femaleheritage

Maria Luiko: ohne Titel, ca. 1936, JM 02.107/2007, Foto: Franz Kimmel, © Jüdisches Museum München. | #femaleheritage

Schreibt die Frauen in die Kulturgeschichte der Stadt zurück – das wünschten wir uns unter anderem mit der Blogparade #femaleheritage. Wir fragten weiter: „Wie wird in Eurer Stadt an Frauen erinnert? Wie werden sie sichtbar gemacht – oder auch nicht? Wohnt Ihr vielleicht in einer Straße, die einer Frau gewidmet ist? Was macht das mit Euch?“ Heike von der Münchner Stadtbibliothek Hadern griff diesen Faden für ihren Beitrag zur Blogparade auf. Sie schreibt über die geforderte Umbenennung der Hilblestraße in Maria-Luiko-Straße.

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Marmorschwein gesucht! Christa Winsloe, Lessie Sachs und andere vergessene Autorinnen | #femaleheritage

Christa Winsloe mit Marmorschwein, 1908 (aus: Doris Hermanns; Meerkatzen, Meißel und das Mädchen Manuela. Berlin: AvivA, 2012) #femaleheritage

Vergessene Autorinnen neu aufgelegt – dafür setzt sich der AvivA Verlag seit 23 Jahren ein. Wer waren Christa Winsloe, Lessie Sachs und Shelagh Delaney? Was zeichnete ihre Schriften aus und warum lohnt es sich, diese wieder zu entdecken? Darüber schreibt Julia Baudis in ihrem Gastbeitrag zur Blogparade #femaleheritage

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Ingeborg Drewitz: Schreib das auf Frau | #femaleheritage

"Berliner Begegnung zur Friedensförderung", 13.12.1981. An dem zweitägigen Treffen nehmen auf Einladung des DDR-Schriftstellers Stephan Hermlin rund 100 Schriftsteller, Künstler und Wissenschaftler aus beiden deutschen Staaten sowie aus weiteren europäischen Ländern und aus Westberlin teil. Darunter Prof. Jürgen Kuczynski, Hermann Kant, Stephan Hermlin, Bernt Engelmann (BRD) und Ingeborg Drewitz (Westberlin).-v.l.n.r. Bundesarchiv, Bild 183-Z1213-027 / Senft, Gabriele / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons | #femaleheritage

Wer war Ingeborg Drewitz? Wofür stand sie ein? Was war ihr Vermächtnis als gesellschaftlich engagierte Frau? Was ist mit Nestwerken und kreativer Selbstermächtigung durch Mit-Wirken gemeint? Darauf geht Barbara Fischer in ihrem Gastbeitrag zur Blogparade #femaleheritage ein. Drewitz habe ihr gezeigt,

wie trefflich sich die eigene Emanzipation mit dem zugeschriebenen #femaleheritage zu gesellschaftlichem Engagement verdichten kann, um sich damit umso wirkungsvoller gegen antiemanzipatorische Widerstände zu wehren.

Barbara Fischer
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Annedore Leber: Widerstandskämpferin und Demokratin der ersten Stunde | #femaleheritage

Annedore Leber an ihrem Schreibtisch in den 1950er Jahren #femaleheritage. Foto: Julius und Annedore Leber-Archiv, München.

Annedore Leber kämpfte im Widerstand gegen den Nationalsozialismus und war in der frühen Nachkriegszeit eine Demokratin der ersten Stunde. Sie gründete 1947 das Magazin „Mosaik“. Dieses enthielt neben Schnittmustern auch politische Artikel. Denn ihre Zielgruppe waren Frauen, die sie zur Demokratie erziehen wollte. Als Verlegerin gab sie Bücher zum Widerstand in der Nachkriegszeit heraus, damals ein Tabu-Thema. Dr. Frauke Geyken stellt in ihrem Gastbeitrag zur Blogparade #femaleheritage kenntnisreich und eindrücklich Leben und Wirken von Annedore Leber vor. 

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