Kategorie Archiv: Monacensia

Die Komponistin Luise Adolpha Le Beau (1850-1927) – musikalische Emanzipation und die ”Münchner Schule”| #femaleheritage

Luise Adolpha Le Beau, 1872 (aus: Lebenserinnerungen) #femaleheritage

Luise Adolpha Le Beau kämpfte um fehlende Anerkennung und Unterstützung als Komponistin. Sie war auch Pianistin, Pädagogin und Musikredakteurin. Dr. Ulrike Keil, die zu Le Beau promovierte, stellt uns in ihrem Beitrag zu #femaleheritage eine beeindruckende Musikerin vor. Ihre musikalische Emanzipation ist eng mit der „Münchner Schule“ und der Begeisterung für Wagner und Liszt und verbunden. Taucht ein in faszinierende und „weiblich geprägte Seiten“ der Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts!

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Gisela Elsner (1937 – 1992) – Radikalsatirikerin, Radikalfeministin, Radikalkommunistin | #femaleheritage

Gisela Elsner nach Oliver Grajewski #femaleheritage

Gisela Elsner inszenierte sich selbst als „schmutzige Satirikerin“ und damit als Außenseiterin des bundesdeutschen Literaturbetriebs. Zugleich weist sie auf das Fehlen einer weiblichen Tradition der Satire hin. Häme und Verachtung erfuhr sie, sich selbst aber blieb sie treu. Dr. Christine Künzel, Hamburger Literaturwissenschaftlerin, schrieb für die Münchner Kammerspiele diesen Beitrag zu #femaleheritage. Sie stellt uns spannende Facetten einer beeindruckenden Autorin vor – einer radikalen Satirikerin, Feministin und Kommunistin. 

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Marion Gräfin Dönhoff – vom Heimatverlust zur Aussöhnung mit Polen | #femaleheritage

Marion Gräfin Dönhoff im Gespräch mit dem damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt im Deutschen Polen-Institut 1982 Copyright Deutsches Polen-Institut / Roman Größer #femaleheritage

Marion Gräfin Dönhoff sprach stets von ihren „zwei Leben“: Ihr „erstes Leben“ als ostpreußische Großgrundbesitzerin endete 1945 mit ihrer Flucht vor der Roten Armee. In ihrem „zweiten Leben“ wirkte sie als Journalistin der Wochenzeitung DIE ZEIT am Aufbau eines demokratischen Deutschlands mit, das sich seiner NS-Vergangenheit stellte und dadurch auch schmerzhafte Entwicklungen, wie den Verlust der Ostgebiete, anerkannte. Natalie Reinsch stellt Euch in ihrem zweiten Beitrag für #femaleheritage Marion Gräfin Dönhoff vor.

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Dr. Dorothee von Velsen (1883-1970): #femaleheritage und #sichtbarmachen

Heutige Straßenschild der Von-Velsen-Straße im oberbayrischen Ried bei Kochel am See. (Bild bearbeitet durch AddF) #femaleheritage

Das Archiv der deutschen Frauenbewegung schickt uns nach der Vorstellung von Anna Pappritz einen weiteren Beitrag zu #femaleheritage: Dieses Mal geht es um Dr. Dorothee von Velsen, die sich für die Frauenbewegung des frühen 20. Jahrhunderts und der Nachkriegszeit einsetzte. Die Historikerin Mirjam Höfner vermittelt uns einen profunden Einblick in Leben und Wirken dieser beeindruckenden Kämpferin für die Gleichstellung von Mann und Frau.

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Sappho – Europas erste Dichterin: Überlieferung in Schrift und Bild | #femaleheritage

Sappho – berühmteste Dichterin des antiken Griechenlands. Hier abgebildet und mit Namensinschrift versehen auf einem griechischen Keramikgefäß. ©Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek München, fotografiert von Renate Kühling | #femaleheritage

Kennt ihr die erste Dichterin Europas – Sappho, die um 610 v. Chr. tätig war? Wie kommt man ihr auf die Spur? Wie hilfreich sind dabei Vasenbilder? Kenntnisreich und spannend bringt uns Dr. Astrid Fendt, Oberkonservatorin an den Staatlichen Antikensammlungen und der Glyptothek in München, diese faszinierende Lyrikerin zu #femaleheritage näher. Sappho zählte sowohl zum Kanon der neun Lyriker als auch zu jenem der neun Lyrikerinnen. Nebenher erfahren wir auch einiges über homoerotisches Begehren und über die viel diskutierten Mädchenzirkel auf Lesbos.

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Emily Carr, die ewige Außenseiterin – Künstlerin und Schrifstellerin | #femaleheritage

Emily Carr, Odds and Ends, ca. 1939, Öl auf Leinwand © Art Gallery of Greater Victoria

Emily Carr wurde als „The Mother of Modern Arts“ bezeichnet – anmaßend oder zutreffend? Ihr Außenseitertum scheint dem zu widersprechen, zu Unrecht? Die Künstlerin geriet in Vergessenheit und wird erst allmählich wiederentdeckt. Julia Viehweg zeichnet in ihrem Beitrag zu #femaleheritage den künstlerischen Werdegang Emily Carrs nach. 

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US-amerikanische Kriegsreporterinnen in Deutschland im Frühjahr 1945 – Transatlantischer Perspektivwechsel | #femaleheritage

Ein Gruppenfoto mit weiblichen Kriegsreporterinnen 1943, Mary Welch, Dixie Tighe, Kathleen Harriman, Helen Kirkpatrick, Lee Miller, Tania Long (U.S. Army Center of Military History) U.S. Army Official Photograph, Public domain, via Wikimedia Commons #femaleheritage

US-amerikanische Kriegsreporterinnen klären ihre Heimat über das Ausmaß der nationalsozialistischen Terrorherrschaft in Wort und Bild auf. Ein transatlantischer Perspektivwechsel, der für die Journalistinnen teils lebensgefährlich war. Wer waren sie? Klaus Blanc stellt uns einige von ihnen für #femaleheritage vor. Kennt ihr die „Soldatin in der Badewanne“? Für uns bedeutet dieser Gastbeitrag eine wichtige Anknüpfung an die vergangene Ausstellung „Erika Mann. Kabarettistin – Kriegsreporterin – Politische Sprecherin“. Aber lest selbst.

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