Author Archives: Tanja Praske

Phantom „Breites Publikum“: Archive und Kulturvermittlung gerechter und gemeinsam denken | #Deutungskämpfe

Jazz & Drinks – Reihe im Atelier der Monacensia im Hildebrandhaus. breites Publikum #deutungskaempfe

Was verstehen wir unter dem Phantom „Breites Publikum“? Wo und wie besteht die Verbindung zu Deutungshoheiten in Archiven und GLAM-Institutionen? Was hat es mit der Auflösung des Sender-Empfänger-Modells in der Kommunikation und mit Blick auf Digitalisierung und Social Networking auf sich? Darauf geht Anke Buettner, Leiterin der Monacensia, ein und setzt damit die theoretische Auseinandersetzung mit der Erinnerungskultur der Vielen fort. Gleichzeitig lädt sie ausdrücklich zur Komplizenschaft ein, um Archive und ihre Kulturvermittlung zu verbessern.

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Emma Bonn – Schriftstellerin und Dichterin: Aufbereitung einer Familiengeschichte | #femaleheritage

Emma Bonn - warum und wie kämpfte die Schriftstellerin um literarische Anerkennung? Ein Beitrag zum Monacensia–Dossier #femaleheritage. Foto: Fritz Schmitt

Wer war Emma Bonn? Wie ist ihre Verbindung zum Literatenkreis um Thomas Mann einzuschätzen? Wie sah es mit der Anerkennung des eigenen literarischen Werks aus? Und was hat die Familienforscherin Angela von Gans mit alldem zu tun? Katrin Diehl blickt für unser Kulturerbeprojekt #femaleheritage* auf Leben und Wirken der Schriftstellerin, auch auf deren Leiden und Sterben als Jüdin unter dem NS-Regime. Sie geht auf Emma Bonns Briefwechsel, Dagmar Nicks Kennerinnenblick, einen Lederkoffer und einige der verschollenen Werke ein.

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Lena Gorelik: „Schreib doch mal, Lena“ – ein Essay über jüdisches Leben in München | #femaleheritage

Lena Gorelik: "Schreib doch mal, Lena", ein Essay zum jüdischen Leben in München fürs Monacensia - Dossier #femaleheritage

Am Jakobsplatz in München sitzend, reflektiert die Münchner Autorin Lena Gorelik in ihrem Essay „Schreib doch mal, Lena“ über (Nicht-)Stereotype im Jüdischsein. Sie schreibt über Anfragen, sich zum „jüdischen Leben“ oder zur allgegenwärtigen antisemitischen Bedrohung zu äußern. Wann fühlt sie sich jüdisch, wann nicht und warum? Der Beitrag erscheint anlässlich unseres Kulturerbeprojekts #femaleheritageeinfühlsam, bewegend und nachdenklich.

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Oskar Panizza: Ein virtuelles Programm zum 100. Todestag des Schriftstellers

Oskar Panizza, Quelle: Münchner Stadtbibliothek / Monacensia

2021 jährt sich der Todestag des bayrischen Provokateurs Oskar Panizza zum 100. Mal. Eine digitale Ringvorlesung mit Begleitprogramm will neue Blicke auf den Schriftsteller ermöglichen: Wie es dazu kam und welche Chancen sich aus dem digitalen Format ergeben, erzählen uns Asst. Prof. Dr. Joela Jacobs und Dr. Nike Thurn, die das Programm konzipiert und organisiert haben. Wir freuen uns, dieses Projekt zusammen mit dem Literaturportal Bayern als Kooperationspartner zu unterstützen. 

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POP PUNK POLITIK. Die 1980er Jahre in München – eine Ausstellung der Monacensia zur Subkultur und Literatur | #PopPunkPolitik

Plateau "Protest und Identität": Die Luxuslüge, #PopPunkPolitik. Foto: Eva Jünger.

Die Ausstellung „POP PUNK POLITIK. Die 1980er Jahre in München“ (30.04. – 31.01.2022) der Monacensia präsentiert eine in den 1980er Jahren junge, vielfältige Textproduktion in München. Text, Medium und Haltung sind hier aufs Engste ineinander verwoben. Pop und Punk geht es darum, auf spielerische Weise die bürgerliche Medienwelt zu dekonstruieren. Eine radikale Ästhetik wird zum Transportmittel politischer Ansprüche. So entstehen alternative Medien, die Blogs und Social-Media-Kanäle vorwegnehmen.

Ästhetik und Revolte: Mit vielen Dokumenten, Fotografien, Medien und Geschichten ruft die Ausstellung die 1980er Jahre in Erinnerung. Sie zeigt ein Jahrzehnt neuer sozialer und urbaner Bewegungen, das intensiv gesellschaftspolitische Konflikte austrägt. Gleichzeitig skizziert sie ästhetische Verfahren der Subkultur für eine heutige Debatte über Emanzipation und die Verwegenheit der Revolte. Welche Themen werden angestoßen? Welche Relevanz besitzen sie heute? Welche Impulse will die Monacensia setzen? Was gibt es zu sehen und zu erfahren? 

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ATELIER MONACO – Das Festival: Q&A mit der künstlerischen Leitung

Die Künstlerische Leitung des ATELIER MONACO Festivals in digitaler Action für Euch!

Das ATELIER MONACO – Das Festival findet vom 16. – 18. Juli 2021 im Garten der Monacensia im Hildebrandhaus statt (#ATELIERMONACO). Knapp 40 Autor*innen vermitteln an drei Tagen auf zwei Bühnen neue Impulse für das literarische München. Wie kam es dazu? Was sind die Hintergründe und auch Schwierigkeiten gerade in einer pandemischen Situation? Was erwartet Euch? Die künstlerische Leitung beantwortet Fragen, gibt einen Ausblick und lädt zum Austausch ein – Einblicke hinter die Kulissen eines Festivals.

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Elisabeth Braun und andere verschwundene Frauen – Suchstrategien in der Frauenforschung | #femaleheritage

Selfie von Lilly Maier vor der Gedenktafel von Elisabeth Braun, Monacensia.

Elisabeth Braun – eine Lücke im Gedächtnis. Warum gibt es so wenige Dokumente über sie bzw. warum ist die Suche danach erschwert? Welche Strategien gibt es in der Forschung, um über verschwundene Frauen wie sie mehr herauszufinden? Darauf geht Lilly Maier in ihrem Gastbeitrag zum Monacensia-Dossier im Rahmen unseres Kulturerbe-Projektes #femaleheritage ein. Sie stellt uns die Kieselstein-Methode als mögliche Suchstrategie in der Frauenforschung vor. Wie funktioniert diese?

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