Tag Archiv: Roman

Große Dramen – nachhaltig und persönlich

Doris hoch 5: Lieblingsbücher im September

Regelmäßig stellt euch unsere Belletristik-Referentin Doris eine Auswahl ihrer Lieblingsbücher vor: bemerkenswerte Romane, jenseits von Bestsellerlisten und Amazon-Fünf-Sterne-Bewertung, die das Lesen lohnen, weil sie neue Perspektiven eröffnen, unerhörte Geschichten erzählen, Ausnahmen auf dem Buchmarkt darstellen. Für mehr Bibliodiversität und Vielfalt im Regal!

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Buchtipp: „Preiselbeertage“ von Stina Lund

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Lasst euch von dem Cover und dem Titel nicht täuschen: „Preiselbeertage“ ist eine wahrhaft geglückte Mischung aus einem gut geschriebenen Familienroman und einem anschaulich aufbereiteten Stück Zeitgeschichte.

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Buchtipp: „Heute leben wir“ von Emmanuelle Pirotte

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Belgien, in den Ardennen, Winter 1944: Die siebenjährige Renée, ein jüdisches Kind, ist ohne Eltern auf der Flucht vor den Nazis.

Der Pfarrer, der kein gutes Versteck mehr für sie finden kann, denn die Deutschen sind bereits im Dorf, übergibt sie vorbeifahrenden Amerikanern.

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Auch im Alter bleibt es spannend

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Peter Schneider: Club der Unentwegten (Roman)

Als Peter Schneiders Erzählung „Lenz“ 1973 im Rotbuch-Verlag erschien, habe ich zum ersten Mal etwas von ihm gelesen. Das Buch musste man damals einfach gelesen haben. Es war ein Kultbuch. Es ist ein tolles Buch! Peter Schneider arbeitet darin seine 68er-Zeit auf, die Hauptperson Lenz hat die gleiche politische Sozialisation wie der Autor. Wer mehr darüber wissen will: hier ein Interview mit Peter Schneider. Am Anfang sieht man den Schriftsteller, als nachdenklichen, älteren Mann. Aber gegen Ende des Interviews ist er locker und frech. Er ist dann genau so, wie man ihn sich vorstellt, wenn man seine Bücher liest. Weiterlesen →

Lesezeichen im Dezember

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13 empfehlenswerte Bücher

Für die Reihe „Lesezeichen“ touren unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch unsere Bibliotheken, um den Münchnerinnen und Münchnern ihre Lieblingsbücher vorzustellen. Und damit alle etwas davon haben, gibt es ihre Tipps auch hier im Blog. Weiterlesen →

Keine Liebesgeschichte: „Eileen“ von Ottessa Moshfegh

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Warum lesen wir, was wir lesen? Manchmal sind es Büchertipps von besonderen Menschen, Besprechungen in den Medien, das Cover oder der Titel, Algorithmen im Internet oder Nominierungen und Auszeichnungen, die uns auf ein bestimmtes Buch aufmerksam machen. Ich habe „Eileen“ gelesen, weil dieses Buch 2016 auf der Shortlist des Man Booker Preises stand. Kurz nach Beginn der Lektüre habe ich mich jedoch gefragt, ob die Nennung auf der Shortlist ausreicht, um mich zum Weiterlesen zu bewegen, denn „Eileen“ mutet dem Leser einiges zu. Zum Glück bin ich am Ball geblieben, denn der Roman gibt einen lesenswerten Einblick in ein kaputtes Leben – mit einem Hoffnungsstrahl am Horizont.

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Schöne neue Welten!

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Über Neuerscheinungen, Neuauflagen und Neuausrichtungen in der Science Fiction

Science-Fiction ist wieder da. Manche fragen sich jetzt vielleicht: War dieses Genre jemals weg? Nein, natürlich nicht! Aber seit einigen Monaten gibt es soviel Neues, dass das besondere Interesse von meiner Kollegin Eva und mir, Stefanie, geweckt war.

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