BlogSlam: Stadtkultur im Shutdown

#kulturslammuc

Binnen zwei Wochen hat sich das Leben und Arbeiten radikal verändert. Dies trifft die Einrichtungen und Akteur*innen der Münchner Kultur- und Bildungslandschaft ebenso wie ihr Publikum:

Überall müssen neue Kommunikationswege und Arbeitsweisen gefunden werden. Viele denken darüber nach, wie sie ihren gesellschaftlichen Auftrag trotz Shutdowns umsetzen können. Andere überlegen darüber hinaus, welche neuen, anderen Beiträge im Moment erforderlich wären.

Darüber wollen wir mit Ihnen und euch nachdenken, sprechen und schreiben. Deshalb starten wir einen BlogSlam (31.3.-21.4.) und bitten um rege Beteiligung!

Worum geht es?

Welche Folgen hat die Pandemie für die Stadt als soziales Netz? Wie sehen die Kulturschaffenden die Lage? Wie schaffen es die Akteur*innen der Stadtkultur, für ihre Stadtgesellschaft da zu sein und weiterhin ihren Auftrag zu erfüllen? Womit können sie die Münchner*innen in dieser Zeit unterstützen? Brauchen wir neue Allianzen und eine Form der Solidarität, um nach einer Wiedereröffnung die nötige gesellschaftliche Relevanz zu haben? Welche Projekte und Ideen entstehen?

Die Münchner Stadtbibliothek lädt Vertreter*innen der Münchner Stadtkultur zu einem BlogSlam ein, um diese Fragen gemeinsam zu beantworten und für die Münchner*innen transparent zu machen.

Was ist ein BlogSlam?

Den Begriff „Slam“ kennen viele von Poetry Slams oder Science Slams: Er meint einen Vortragswettstreit. Bei diesem Slam werden am Ende keine Sieger gekürt, sondern Eindrücke und Ideen gesammelt und für die Münchner*innen sichtbar gemacht, so dass am Ende die Münchner Stadtgesellschaft als Ganzes gewinnt.

Wie kann man sich beteiligen?

Denken Sie mit, schreiben oder sprechen Sie darüber und publizieren Sie Ihren Text oder Ihr Video in Ihrem Blog. Verlinken Sie bitte den Originalaufruf des Blogs der Münchner Stadtbibliothek und informieren Sie uns unter stb.web@muenchen.de über die Veröffentlichung. Wir teilen die Beiträge in unseren diversen Kanälen und verlinken alle in unserem Blog.

Wenn Sie kein eigenes Blog haben, publizieren wir Ihren Beitrag gerne im Blog der Münchner Stadtbibliothek. Dazu müssen Sie ihn nur an stb.web@muenchen.de schicken!

Teilen Sie Ihre Beiträge bitte ebenfalls auf Ihren Kanälen. Verwenden Sie dabei den Hashtag #kulturslammuc und erwähnen Sie idealerweise auch die Münchner Stadtbibliothek, damit wir es sofort sehen und weiterteilen können.

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Wer kann sich beteiligen?

Unser Aufruf richtet sich zuallererst an die Münchner Kultur- und Bildungsinstitutionen, egal ob städtisch oder staatlich. Aber selbstverständlich können alle Münchnerinnen und Münchner mitmachen. Freuen würden wir uns besonders, wenn auch die freie Szene sich mit Beiträgen beteiligt.

Dauer: 31.3.- 21.4.


Alle Beiträge zum BlogSlam

1. April 2020: Im Austausch und Miteinander
von Dr. Arne Ackermann, Direktor der Münchner Stadtbibliothek

Auf die Frage, wie es der Münchner Stadtbibliothek in der Krise geht, kann es zunächst nur eine Antwort geben: nicht besonders. Seit dem 14. März sind unsere Einrichtungen geschlossen, und dadurch sperren wir tagtäglich 20.000 Menschen aus und hindern sie daran, unsere Häuser als Aufenthaltsorte aufzusuchen und unsere Angebote zu nutzen.


3. April 2020: UTOPIA – Auferstanden aus der Krise – Metropoltheater München


seit 5. April: #closedbutopen-Videos des Münchner Stadtmuseums

Auf dem Twitterkanal des Museums

Und in voller Länge auf dem Instagramkanal: https://www.instagram.com/muenchnerstadtmuseum/


9. April: Monacensia im Hildebrandhaus


14. April: KinderKultur Online (PA/Spielkultur)


15. April: Dunja Bialas über geschlossene Buchhandlungen


15. April: Ulrich Chaussy, bücher&mehr


16. April: KulturRaum München

Wenn Theater, Konzertsäle, Kinos und Co. geschlossen sind, gibt es für das Team von KulturRaum München e.V. auch keine kostenlosen Eintrittskarten an Menschen mit geringem Einkommen zu vermitteln. Und doch werden wir mehr denn je gebraucht. Unsere KulturGäste sind überwiegend Menschen, die ohnehin schon von Isolation und Einsamkeit betroffen sind und mit geringem Einkommen auf wenig Raum leben. Sie trifft die Corona-Krise besonders hart, weil sie die Sozialkontakte einstellen mussten, aufgrund des oftmals hohen Alters nicht mehr selbst einkaufen gehen dürfen und weil sie mangels Internetanschluss, Computer oder Smartphone nicht mit Angehörigen und Freunden per Videochat in Kontakt bleiben können.


16. April: Sing ein Lied in Deiner Stadt


17. April: Münchner Buchmacher


21. April: Virenfeigling. Von Sophie Wiederroth


22. April: Wir sind nicht weg, wir sind (erstmal) nur zu Hause! (Medienzentrum München / JFF)


7. Mai: Gerade jetzt! Von Dr. Miriam Zadoff, NS-Dokuzentrum

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