Author Archives: Tanja Praske

„Euthanasie“ und das Erbe meiner Großmutter | #femaleheritage

„Die rote Mühle“ – Anfang und Ende von Marias Leben

Malen wider das Vergessen – das ist Hannah Bischofs Weg, um den „Euthanasie“-Tod ihrer Großmutter zu verarbeiten und ihr  die von den Nationalsozialisten genommene Würde zurückzugeben. Mit ihren Gemälden „Zyklus für Maria“ wendet sie sich gegen das Unrecht von Ausgrenzung und Abwertung von Menschen. Von ihren Beweggründen und Absichten schreibt die Malerin im heutigen Gastbeitrag zur Blogparade #femaleheritage

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Elsa Bernstein – tragisches Schicksal einer erfolgreichen Dramatikerin und berühmten Münchner Salonnière | #femaleheritage

Detail: Elsa Porges-Bernstein als Adelheid in Goethes Götz von Berlichingen. Foto mit freundlicher Genehmigung von Frau Barbara Siegmann-Schroth. #femaleheritage

Elsa Bernstein war eine der erfolgreichsten Bühnenautorinnen um 1900. Sie war Mitglied im Verein für Fraueninteressen und empfing als Münchner Salonnière bedeutende Gäste. Ihr Leben war „gezackt“ und von Dramen geprägt: hoch anerkannt, deportierten sie die Nationalsozialisten nach Theresienstadt, zudem erblindete sie fast vollständig. Heute ist Elsa Bernstein weitgehend vergessen. Die Literaturwissenschaftlerin Dr. Kristina Kargl beleuchtet das bewegte Leben der Dramatikerin in ihrem Gastbeitrag zur Blogparade #femaleheritage.

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Gedächtnis mit Schlagseite – die Monacensia und #femaleheritage

Grete Weil: "Ohne Erinnerung kein Schreiben" aus Generationen. Blogparade #femaleheritage und Gedächtnis mit Schlagseite. Foto: Monacensia / Münchner Stadtbibliothek

Was will #femaleheritage? Zum Auftakt des mehrjährigen Kulturerbe-Projekts schreibt Anke Buettner, Leiterin der Monacensia im Hildebrandhaus, über Archivlücken und kollektives Erinnern. Im Beitrag zur Blogparade „Frauen und Erinnerungskultur“ lädt sie ein zur Suche nach verschollenem Wissen und zum gemeinsamen Weitererzählen von Literaturgeschichte.

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Frauen und Erinnerungskultur – Blogparade #femaleheritage

Frauen und Erinnerungskultur | #femaleheritage: Lena Christ, Franziska zu Reventlow, Annette Kolb. Quelle: Münchner Stadtbibliothek/Monacensia

Was fällt Euch spontan zu Frauen und Erinnerungskultur ein? An welche prägenden Frauen erinnert Ihr Euch? Welche weibliche Persönlichkeit ist vergessen und sollte Eurer Meinung nach wieder aktiv erinnert werden? Wir von der Monacensia im Hildebrandhaus laden Euch zur Blogparade „Frauen und Erinnerungskultur #femaleheritage“ (Laufzeit: 11. November bis 09. Dezember 2020) ein.

Gemeinsam mit Euch möchten wir Frauen in der Erinnerungskultur präsenter machen und das Bewusstsein für ihr Werk und ihr Wirken stärken. Rückt ihre Leistungen und ihre Bedeutung für die Gesellschaft in den Fokus, löst Euch dabei von den gängigen, binären und polarisierenden Weiblichkeits- und Männlichkeitsklischees. Wir freuen uns auf Eure Sicht zum Thema!

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Erinnerungskultur literarisch und digital – neu für die Monacensia: Instagram- und Twitter-Account | #MONdigital

Erinnerungskultur literarisch und digital: Das literarische München ist vielstimmig und vielseitig! Foto entstand bei unserem internationalen Kulturfestival Acht Mal Ankommen, das wir gemeinsam mit @wirmachendas.jetzt und #meetyourneighbours veranstalteten. Foto: Verena Kathrein

Wie versteht die Monacensia im Hildebrandhaus Erinnerungskultur literarisch und digital? Warum führen wir die neuen Accounts auf Instagram und Twitter ein? Was hat das mit Lerneffekten, Vermittlung von Literatur und Kulturerbe sowie Vernetzungen und neuen Bündnissen zu tun? Darauf und auf weitere Fragen geht Anke Buettner, Leiterin der Monacensia, ein. Lest und folgt uns – wir haben gemeinsam mit Euch Spannendes vor!

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Ludwig Ganghofer und seine Tagebücher als Kriegsreporter – ein Mann, ein Wort und ein Krieg

Ludwig Ganghofer (3.v.l.) "embedded"/Signatur: LG F Feld

Zum 100. Todestag von Ludwig Ganghofer entschied sich die Monacensia, die von ihm in Gabelsberger Kurzschrift verfassten Kriegstagebücher auf dem Portal der monacensia-digital.de zur Verfügung zu stellen. Können diese helfen, die komplexe Persönlichkeit Ganghofers besser zu verstehen? Frank Schmitter, Leiter des Literaturarchivs der Monacensia, hat in ihnen geblättert.

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Pädagogik und Erziehung im Nationalsozialismus: SCHOOL FOR BARBARIANS (2/2) | #ErikaMann

School for Barbarians, Erika Mann über die Pädagogik und Erziehung im Nationalsozialismus.Blick in die Erika Mann-Ausstellung.

Im ersten Teil von „School for Barbarians“ schrieb Prof. Dr. Irmela von der Lühe über die Entstehung und Bedeutung von Erika Manns „Zehn Millionen Kinder. Die Erziehung der Jugend im Dritten Reich“ (1938). In diesem Beitrag wird nun Prof. Dr. Benjamin Ortmeyer über Pädagogik in der NS-Zeit berichten. In seinem Gastbeitrag führt er aus, welche Debatten es über die NS-Pädagogik seit dem Erscheinen von Erika Manns „Politischem Lehrbuch“ gab bzw. immer noch gibt. 

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