Author Archives: Lisa-katharina Förster

Tankred Dorst – Ein unermüdlicher Dramatiker und Weltverzauberer

Ein großer Schatz: Die Bücher von Tankred Dorst werden seit seit 1959 in der Monacensia gesammelt. Foto: Stephan Anders

Im Dezember erinnert die Monacensia an einen der wichtigsten und produktivsten deutschen Dramatiker, Schriftsteller und Filmemacher, der am 19. Dezember 95 Jahre alt geworden wäre: Tankred Dorst. Ein neuer Beitrag in unserer Rubrik „Schätze der Monacensia“.

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Faszination Rabe perplexum: Ein Werkstattbericht | #femaleheritage

Porträts der Künstler_in Rabe Perplexum; Quelle: Münchner Stadtbibliothek / Monacensia

Eine Reise in eine faszinierend fremde Welt: Unsere Praktikantin Lora war im Rahmen der Vorbereitung für die nächste Monacensia-Ausstellung mit einer besonderen Aufgabe betraut. Im Literaturarchiv macht sie sich auf Entdeckungstour im Nachlass der bildenden Münchner Künstler_in Rabe perplexum, eine schillernde Persönlichkeit, mehr Kunstfigur als Individuum und Teil der Münchner Kunstszene der 1980er und 1990er Jahre. Ein persönlicher Blick auf einen außergewöhnlichen Nachlass zur Blogparade #femaleheritage.

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Lasst uns über Gender reden! – Über Erika Manns anti-patriarchales Auftreten und Therese Giehses idealisierte Weiblichkeit | #femaleheritage

Therese Giehse, 1933 Quelle: Wikipedia

Im Rahmen von #femaleheritage berichten Lisa Jeschke und Theresa Seraphin ausgehend von ihrer Arbeit an „Erika & Therese GAY AGAIN“ in zwei Blogbeiträgen über historische Hintergründe und Ungereimtheiten, Archivlücken und Leerstellen im kulturellen Gedächtnis. Der folgende Beitrag von Lisa Jeschke zeigt am Beispiel von Therese Giehse auf, wie widersprüchlich unzureichend das Frauen- und Männerbild der 1930er Jahre war und appelliert für einen neuen diversen Genderbegriff.

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Lücken im Gedächtnis: Homosexualität in der Weimarer Republik | #femaleheritage

Erika Mann und Pamela Wedekind, Quelle: Münchner Stadtbibliothek / Monacensia

Mit dem Schweigen sprechen. How Erika can queer us 

Erika Mann liebte Frauen. Anders als in ihrem Kampf für Demokratie trat sie hierfür jedoch nie öffentlich für Homosexualität ein. Wie ist dieses Schweigen heute zu lesen? Wie können wir aus der Gegenwart reagieren, wenn die historische Protagonistin scheinbar nicht befreit werden möchte? Und welche Aufgabe hat ein Literaturarchiv hierbei?

Theresa Seraphin fragt im Rahmen von #femaleheritage nach queeren Lebensrealitäten in der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts und dem symptomatischen Schweigen einer Künstlerinnengeneration, für die ein öffentliches Coming-Out keine Befreiung bedeutete. Eine literarische Spurensuche zwischen individuellen Leerstellen und struktureller Unsichtbarkeit. 

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