Author Archives: Lisa-katharina Förster

Lücken im Gedächtnis: Homosexualität in der Weimarer Republik | #femaleheritage

Erika Mann und Pamela Wedekind, Quelle: Münchner Stadtbibliothek / Monacensia

Mit dem Schweigen sprechen. How Erika can queer us 

Erika Mann liebte Frauen. Anders als in ihrem Kampf für Demokratie trat sie hierfür jedoch nie öffentlich für Homosexualität ein. Wie ist dieses Schweigen heute zu lesen? Wie können wir aus der Gegenwart reagieren, wenn die historische Protagonistin scheinbar nicht befreit werden möchte? Und welche Aufgabe hat ein Literaturarchiv hierbei?

Theresa Seraphin fragt im Rahmen von #femaleheritage nach queeren Lebensrealitäten in der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts und dem symptomatischen Schweigen einer Künstlerinnengeneration, für die ein öffentliches Coming-Out keine Befreiung bedeutete. Eine literarische Spurensuche zwischen individuellen Leerstellen und struktureller Unsichtbarkeit. 

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Edgar Steiger – der vergessene Schriftsteller: Pfarrersohn, Gotteslästerer, Simplicissimus-Satiriker

Porträtfoto von Edgar Steiger: Münchner Stadtbibliothek / Monacensia

Wer war Edgar Steiger? Wofür setzte er sich ein? Was zeichnet seinen Lebensweg als Münchner Schriftsteller aus und in welchen literarischen Zirkeln wirkte er? Diese Fragen beantwortet Euch Frank Schmitter, Leiter des Literaturarchivs, in der Reihe „Schätze der Monacensia“. Entdeckt einen in Vergessenheit geratenen Literaten und seine Ideale.

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Dagmar Leupold: Weltbürgerin, Romancière, Poétesse

Buchdeckel vom ersten Lyrikband von Dagmar Leupold: Wie Treibholz. Gedichte (1988).

Wir gratulieren Dagmar Leupold zu ihrem 65. Geburtstag und stellen sie Euch in unserer Reihe „Schätze der Monacensia“ vor. Wie war ihr Werdegang? Was zeichnet ihre Schriften aus? Warum irritierte ihr Roman „Lavinia“? Christine Hannig, unsere Bibliothekarin, gibt einen kleinen Einblick.

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