Author Archives: Lisa-katharina Förster

Gedichte von Radmila Petrović: Serbien – Land der Gegensätze | #MYNCHEN – 2

Genex-Turm in Belgrad, Foto von Ivan Aleksic / Unsplash

Radmila Petrović, eine der gefragtesten serbischen Nachwuchs-Lyriker*innen, schreibt exklusiv für #MYNCHEN Gedichte zum Thema Stadt-Land-Geld: Serbien – Land der Gegensätze.
Stadt und Land stehen in Serbien im krassen Gegensatz zueinander. Die Metropole und Hauptstadt Belgrad, in der fast ein Viertel der serbischen Bevölkerung lebt, wächst rasend schnell und verändert sich stetig. Die Altstadt mit den Gründerzeitvillen erstrahlt in frisch saniertem Glanz, in Neu-Belgrad schießen die Neubauten für Banken und erfolgreiche Unternehmen in den Himmel. Der Quadratmeter kostet hier bis zu 3.000 Euro. Auf dem traditionellen Land scheint dagegen eine andere Zeitrechnung vorzuherrschen. Viele Ortschaften sind verweist und zu Geisterdörfern geworden. Anders als in den großen Städten wird hier nicht in den Aufbau der Infrastruktur investiert. Häuser verfallen und die Natur erobert sich Raum zurück. Die Gedichte von Radmila Petrović übersetzte Denijen Pauljević ins Deutsche.

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Stadt – Land – Geld: Die Stadt im Blick von Kunst & Literatur | #MYNCHEN – 2

Mensur Demir: Zeichnung zu Stadt – Land – Geld

Was kostet die Stadt? Was kostet das Land? Und zwar nicht nur finanziell, sondern auch sozial, kulturell und psychisch. Gerade im Kontext der Corona-Pandemie rückt die Debatte um Stadt und Land wieder neu in den Fokus. Eng damit verknüpft ist stets die Frage nach den Kosten und Verdienstmöglichkeiten im jeweiligen Lebensraum. Gemeinsam mit internationalen Künstler*innen und Schriftsteller‘*innen fragen wir im zweiten Teil von #MYNCHEN daher: Stadt oder Land? Und: Kann man sich die Wahl überhaupt leisten?

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Gabriele Tergit: Gerichtsreporterinnen, P.E.N.-Sekretärin, Bestsellerautorin | #femaleheritage

Gabriele Tergit, 1926 / Copyright: Jens Brüning

Sie war eine der ersten Gerichtsreporterinnen der Weimarer Republik, P.E.N.-Sekretärin und Bestsellerautorin: Gabriele Tergit (1894–1982). Selbstsicher bewegte sie sich in der Männerdomäne Journalismus, schrieb drei Romane, musste als Jüdin vor den Nazis ins Exil fliehen und geriet dann in Vergessenheit. Im Rahmen der Blogparade #femaleheritage schreibt Monacensia-Praktikantin Lora Lalova über eine Frau, die sich nicht beirren ließ.

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Angela Aux: „Elsa Bernstein Reworks“ | #femaleheritage

Angela Aux: "Elsa Bernstein Reworks", Foto: Susanne Steinmassl | #femaleheritage

In seinem Projekt „Elsa Bernstein Reworks“ macht sich der Münchner Künstler, Autor und Musiker Angela Aux auf literarische Spurensuche: Er geht der Frage nach, weshalb Elsa Bernstein im literarischen Gedächtnis heute kaum bis gar nicht präsent ist – und das obwohl sie zu den erfolgreichsten Bühnenautorinnen ihrer Zeit gehörte und ihre Themen, wie etwa Polygamie vs. Monogamie oder Sexualität und Mutterschaft, auch heute hoch aktuell sind. Eine literarisch-künstlerische Auseinandersetzung mit Leben und Werk Elsa Bernsteins im Rahmen von #femaleheritage

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Tankred Dorst – Ein unermüdlicher Dramatiker und Weltverzauberer

Ein großer Schatz: Die Bücher von Tankred Dorst werden seit seit 1959 in der Monacensia gesammelt. Foto: Stephan Anders

Im Dezember erinnert die Monacensia an einen der wichtigsten und produktivsten deutschen Dramatiker, Schriftsteller und Filmemacher, der am 19. Dezember 95 Jahre alt geworden wäre: Tankred Dorst. Ein neuer Beitrag in unserer Rubrik „Schätze der Monacensia“.

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Faszination Rabe perplexum: Ein Werkstattbericht | #femaleheritage

Porträts der Künstler_in Rabe Perplexum; Quelle: Münchner Stadtbibliothek / Monacensia

Eine Reise in eine faszinierend fremde Welt: Unsere Praktikantin Lora war im Rahmen der Vorbereitung für die nächste Monacensia-Ausstellung mit einer besonderen Aufgabe betraut. Im Literaturarchiv macht sie sich auf Entdeckungstour im Nachlass der bildenden Münchner Künstler_in Rabe perplexum, eine schillernde Persönlichkeit, mehr Kunstfigur als Individuum und Teil der Münchner Kunstszene der 1980er und 1990er Jahre. Ein persönlicher Blick auf einen außergewöhnlichen Nachlass zur Blogparade #femaleheritage.

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Lasst uns über Gender reden! – Über Erika Manns anti-patriarchales Auftreten und Therese Giehses idealisierte Weiblichkeit | #femaleheritage

Therese Giehse, 1933 Quelle: Wikipedia

Im Rahmen von #femaleheritage berichten Lisa Jeschke und Theresa Seraphin ausgehend von ihrer Arbeit an „Erika & Therese GAY AGAIN“ in zwei Blogbeiträgen über historische Hintergründe und Ungereimtheiten, Archivlücken und Leerstellen im kulturellen Gedächtnis. Der folgende Beitrag von Lisa Jeschke zeigt am Beispiel von Therese Giehse auf, wie widersprüchlich unzureichend das Frauen- und Männerbild der 1930er Jahre war und appelliert für einen neuen diversen Genderbegriff.

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