Kategorie Archiv: Wissen & Gesellschaft

Haut, Haare und jede Menge Haushalt – geht das auch nachhaltig?

von Veronika / Stadtbibliothek Maxvorstadt

Deo selber herstellen? Kein Problem, denke ich, google ein Rezept und bin stolz auf meinen Kokosöl-Natron-Mix. Leider nicht sehr lange. In der Theaterprobe am Abend scheitert mein Deo auf spektakuläre Weise. Spätestens bei der Szene, in der wir durch den Raum rennen, ist klar, dass ich es bin. Die riecht.

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Nachhaltig leben

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Es waren einmal fünf Kolleginnen, die am 12. März 2020 eine aktuelle Medienpräsentation für die Stadtbibliothek Am Gasteig zum Thema „Umwelt und Nachhaltigkeit“ entwickelten. Fridays for Future und Greta Thunberg bestimmten seit Monaten die Nachrichten. Wir organisierten eine Abfallberatung und wollten im Sinne der Sharing Community ein Tauschregal erproben. Es ging um persönliche, ökologische Fußabdrücke, die man testen lassen könnte (zum Beispiel hier oder hier) und natürlich um eine Vielzahl thematisch passender Medien zum Ausleihen.

Dann kam Corona und alles wurde anders! Seitdem sind wir mit euch ausschließlich digital in Kontakt.

Was machen wir mit unseren Vorbereitungen? Interessiert das Umweltthema im Moment überhaupt noch? Das waren die Fragen, die uns beschäftigt haben.

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Unterwegs auf dem Motorrad mit Lea Rieck: Die Freiheit der bayerischen Kartoffel | #ErikaMann

Mit dem Motorrad in den Sonnenaufgang fahren, Western Sahara. Foto: Lea Reck

„Was wäre, wenn ich einmal mutig wäre, einmal etwas tun würde, das nichts mit einem ordentlichen Lebenslauf zu tun hat und das keiner von mir erwartet?“ 

Die Münchnerin Lea Rieck hat ihren Traum wahrgemacht und hat alleine mit dem Motorrad die Welt bereist. Über ihre Erfahrungen schrieb sie ein Buch: In rasantem Tempo führt der Reisebericht „Sag dem Abenteuer, ich komme“ durch Länder und Kontinente, Klimazonen und Weltanschauungen. Mit ihrer Furchtlosigkeit und ihrem Abenteuergeist erinnert uns Lea Rieck dabei sehr an die begeisterte Autofahrerin und Reisende Erika Mann.

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Kämpferin für die Wahrheit – Bettina von Arnim (1785 – 1859) | #ErikaMann

Jubelnde Revolutionäre nach Barrikadenkämpfen am 18. März 1848 in der Breiten Straße in Berlin, Wikimedia Commons, gemeinfrei.

Was haben Bettina von Arnim und Erika Mann gemeinsam? „Immer indirekt völlig eindeutig“ – das trifft auf beide zu, jede für sich ist eine Kämpferin für die Wahrheit. Wie Bettina von Arnim das ummünzt, schreibt uns Damian Mallepree vom Goethe-Museum Düsseldorf in seinem Beitrag zur Vernetzungsaktion #ErikaMann. Wir blicken mit ihm zurück ins 19. Jahrhundert auf Leben und Wirken einer beeindruckenden Frau. Spannend, wie sie die Zensur umgeht, den König kritisiert und Hilfsbedürftigen während der Cholera-Epidemie hilft. 

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Die Pfeffermühle heute: Ein Text über das Vergessen | #ErikaMann

Katrin Freiburghaus auf dem Boden sitzend, dabei eine Gitarre spielen. Foto von Fee Brembeck.

„Und ich glaube, daß das das beste war an uns, daß wir antifaschistisch wirkten ohne je belehren zu wollen.“

Dieses Resümee zog Erika Mann im Gespräch mit Fritz Raddatz 1968 rückblickend auf das von ihr gegründete Kabarett die „Pfeffermühle“. Ihre Texte inspirierten bis heute Künstlerinnen. Katrin Freiburghaus, die mit ihren Künstler-Kolleginnen in der Monacensia „Erika, die Kronprinzessin“ aufführte, schickt uns diesen berührenden Text zur Vernetzungsaktion #ErikaMann

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„Erika, die Kronprinzessin“ – Kabarett in der Stadtbibliothek Neuhausen | #ErikaMann

Die Drei Erikas. Sie führen sowohl in der Monacensia als auch in der Stadtbücherei das Kabarett "Erika, die Kronprinzessin" auf. Auf dem Foto:Fee Brembeck, Meike Harms und Katrin Freiburghaus. Foto: Meike Harms

„… und die ‚Pfeffermühle‘ wäre glücklich, wenn sie ihr winziges, – winziges, – winziges Teilchen dürfte beigetragen haben zum Sieg der Besinnung und der Vernunft in Europa.“*

Die Stadtbibliothek Neuhausen bietet Kabarettistinnen ein Forum im Stadtteil, ihre Gesellschaftskritik literarisch und musikalisch zu äußern. Dazu zählt die Aufführung „Erika, die Kronprinzessin“. Davon und vom Medienangebot der Stadtbibliothek erzählen Viola Miltner und Birgit Donhauser in ihrem Beitrag zur Vernetzungsaktion #ErikaMann. Tatsächlich ein genialer Anheizer für den nächsten Gastbeitrag, der am Samstagmorgen, 28. März hier im Blog erscheint – klasse Symbiose!

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Erika Mann und die Tschechoslowakei | #ErikaMann

Katalog zu der Ausstellung Drehscheibe Prag. Deutsche Emigranten 1933-1939 des Adalbert Stifter Vereins (1989). Die Ausstellung beleuchtete auch Erika Mann und die Tschechoslowakei.

Welche Spuren hinterließ Erika Mann in der Tschechoslowakei – heute wie damals? Vielfältig sind diese. So treten Erika und Klaus Mann in einem zeitgenössischen Roman auf, während „Die Pfeffermühle“ im Exil nicht nur Deutschböhmen begeisterte. Weiterhin erhielt die Familie Mann die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft. Wie die konkreten Beziehungen aussahen, das stellt uns Dr. Zuzana Jürgens, Geschäftsführerin des Adalbert Stifter Vereins, in ihrem Beitrag zur Vernetzungsaktion #ErikaMann vor. 

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