Vier Fragen an: Arash Sasan

Lesungen, Konzerte, Ausstellungen und vieles mehr: Unser Veranstaltungsprogramm ist umfangreich und vielfältig, gleichsam täglich könnt ihr neue Menschen und Ideen entdecken. Damit ihr unsere Gäste ein bisschen besser kennenlernen könnt, stellen wir sie hier im Blog mit unserem Fragebogen vor.
Heute: Arash Sasan. Zu erleben ist der Musiker gemeinsam mit Ruth Geiersberger und Josef Reßle bei der Konzertlesung „Musik, die wir sind“ am 30. Oktober in der Stadtbibliothek Neuhausen.

1. Stellen Sie sich bitte kurz vor.

Ich bin Arash Sasan, schreibe Lieder auf Persisch, singe und spiele sie zusammen mit meinen Mitmusikern auf der Bühne vor unseren internationalen Zuhörern. Geboren bin ich in Teheran, München ist seit 17 Jahren meine Wahlheimat.

Arash Sasan (Foto: Houtan Shirazi)

2. Können Sie uns ein Buch empfehlen?

Dschalaluddin Rumi: Gedichte aus dem Diwan, übersetzt und nachgedichtet von Johann Christoph Bürgel (C.H.Beck Verlag).
Die zeitlosen Gedanken von Rumi und die bildkräftige Sprache seiner Gedichte kann ich wirklich jedem empfehlen. Eine gut gelungene Eindeutschung von Rumis Gedichten.

3. Was verbinden Sie mit Bibliotheken?

Ein Zufluchtsort, wo Ruhe, Rücksicht, Respekt und Ordnung herrscht, auch eine fast kindliche Neugier gegenüber Neuem gemischt mit Freude am Lesen und Lernen.

4. Und wie geht es mit der Welt weiter?

Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Ich hoffe, dass unsere Kinder irgendwann in einer Welt mit weniger Egoismus, Fundamentalismus, Fanatismus, Sexismus, Alltagsrassismus, Kapitalismus, Militarismus, Klassismus, Extremismus … leben werden. Die Liste könnte man mit noch weiteren Ismen ergänzen … die aber erst zu verwirklichen … ja, davon kann ich nur träumen …

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