#FAQ: Mehr Bibliothek – Bedeutet was?

Erweiterte Öffnungszeiten an verschiedenen Standorten der Münchner Stadtbibliothek!

Grafik OPEN

Wir sind OPEN! Nach und nach haben wir in verschiedenen Bibliotheken länger geöffnet! Nutzer*innen können damit die Bibliotheken auch früh am Morgen, spät am Abend sowie an Sonn- und Feiertagen als Treffpunkt zum Lernen, Lesen, Arbeiten und Austauschen nutzen.

Bereits seit 2021 haben wir mit den Stadtbibliotheken im HP8 und Motorama zwei Stadtbibliotheken mit erweiterten Öffnungszeiten. Seit 15. März sind Am Westkreuz, Fürstenried und Riem mit dabei. Zusätzlich werden die Öffnungszeiten der Stadtbibliothek im Motorama erweitert. Zum 2. Juli folgen Giesing und Moosach.


Und was heißt das jetzt konkret?

Wir erweitern unsere Öffnungszeiten. In diesen Bibliotheken – unseren Open Libraries – ist der Aufenthalt auch frühmorgens, spätabends sowie an Sonn- und Feiertagen ohne Anwesenheit von Fachpersonal möglich. Unsere Räume und Medien können so auch außerhalb der Servicezeiten eigenständig genutzt werden. Das stellen wir durch den Einsatz von Wachdiensten oder über technische Lösungen sicher.


Wie sind die neuen Öffnungszeiten?

Seit 2024:
Stadtbibliotheken Am Westkreuz, Giesing, Fürstenried, Moosach und Riem
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 8.00 bis 22.00 Uhr; Sonn- und Feiertage von 10.00 bis 20.00 Uhr

Bisherige Open Libraries:
Stadtbibliothek im HP8
Montag bis Sonntag, 7.00 bis 23.00 Uhr

Stadtbibliothek im Motorama
Montag bis Samstag, 7.00 bis 22.00 Uhr und Sonntag, 10.00 bis 20.00 Uhr


Wer kann in die Open Library rein?

Zugang haben grundsätzlich alle Personen über 16 Jahren mit gültigem Bibliotheksausweis.

In die Stadtbibliothek im HP8 und im Motorama kann man auch ohne Bibliotheksausweis zu den Öffnungszeiten reingehen.


Kann ich während der erweiterten Öffnungszeiten Medien ausleihen und zurückgeben?

Mit ein paar Ausnahmen: Auch während der erweiterten Öffnungszeiten sind die selbständige Ausleihe und Rückgabe von Medien möglich. Ausgenommen sind gekennzeichnete Medien, zu deren Verbuchung die Unterstützung der Mitarbeitenden benötigt wird (zum Beispiel Tonies).


Steht während der erweiterten Öffnungszeiten die gesamte Bibliotheksfläche zur Verfügung?

Grundsätzlich ja. Es kann aber auch während der Open Library-Zeiten vorkommen, dass Bereiche für Veranstaltungen reserviert sind und nicht genutzt werden können. Wir bitten um Verständnis.


Ändern sich für mich die Leihfristen?

Nein, die Leihfristen bleiben unverändert. Die Medien können, müssen aber nicht an Sonn- oder Feiertagen abgegeben werden.


Was kann ich während der erweiterten Öffnungszeiten nicht tun?

Alles, wofür die Hilfe des Personals benötigt wird, beispielsweise die Anmeldung oder das Zahlen von Gebühren sowie Informations- und Beratungsangebote. Hierfür steht das Personal zu den gewohnten Servicezeiten zur Verfügung:

Mo: 10.00 – 19.00 Uhr (nur im HP8 und im Motorama)
Di – Fr: 10.00 – 19.00 Uhr
Sa: 10.00 – 15.00 Uhr


Ich brauche aber meine*n Lieblingsbibliothekar*in! Gibt es in den Open Libraries dann kein Personal mehr?

Die Einführung von Open Library führt nicht zu Personaleinsparungen. Das Bibliothekspersonal ist zu den gewohnten Servicezeiten in gleichem Umfang wie bisher für Sie da.


Ohne Personal in der Bibliothek? Wer beschützt unsere Medien?

Open Library ist sowohl international als auch bei der Münchner Stadtbibliothek ein gut erprobtes Konzept. Mit den Stadtbibliotheken im HP8 und Motorama haben wir damit bisher ausschließlich positive Erfahrungen gemacht. Die Besucher*innen behandeln ihre Bibliotheken stets mit Umsicht und Wertschätzung und auch unter den Nutzer*innen gab es bisher keinerlei Zwischenfälle.


Weitere Fragen zur Bibliothek? Vielleicht haben wir sie ja bereits in einer anderen FAQ-Folge beantwortet.



2 Kommentare zu “#FAQ: Mehr Bibliothek – Bedeutet was?

  1. Der Unter-16-Jährige on 16/04/2024 at 10:09 pm sagt:

    Gut, aber ab 16 ist blöd.

  2. Monika D. on 01/07/2024 at 12:39 pm sagt:

    Irgendwo befürchte ich, dass es evtl. sehr voll und laut werden könnte.

    Hatte manchmal schon Probleme, mit den Zeiten, als die Bücherei für Schüler-Lerngruppen offen stand. Oft sind dann (bevorzugt junge Mädchen) bei uns in Moosach, die mehr laut kichern, als zu lernen. Ob das so gedacht war, wäre es nicht gut, wenn gerade Kinder, die zu Hause keinen ruhigen Platz zum Lernen haben, hier einen finden? (normal lautes Reden im Rahmen von Lernunterstützung stört mich eher weniger)

    Ich muss mich beim Lesen (und auch bei Internetrecherchen) konzentrieren, was mir nur gelingt, wenn es sehr Unruhig ist.

    Schade, dass es nicht vom Konzept her, nicht verschiedene Orte für verschiedene Bedürfnisse gibt. Man kann ja annehmen, dass das Bedürfnis von Lesenden nach einer ruhigen Umgebung, eher größer ist.

    Vielleicht könnte man das Thema intern auch noch einmal unter psychologischen Gesichtspunkten diskutieren. So eine Art „Regeln der Rücksichtname“ wären ja zumindest ein Versuch.

    PS:
    Das Personal mag sich da auch nicht unbeliebt machen (auch nicht, wenn es da ist), sondern antwortet nur „das ist halt ein neues Konzept, dann gibt es mehr Leben in der Bücherei“. Vielleicht muss da ein klares Konzept her, dass eineseits die Nutzung der Räume (statt Leerstand) andererseits das Thema Lautstärke und Rücksichtnahme adressiert.

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