Vier Fragen an: Michael Eckert

Lesungen, Konzerte, Ausstellungen und vieles mehr: Unser Veranstaltungsprogramm ist umfangreich und vielfältig, gleichsam täglich könnt ihr neue Menschen und Ideen entdecken. Damit ihr unsere Gäste ein bisschen besser kennenlernen könnt, stellen wir sie hier im Blog mit unserem Fragebogen vor. Heute: der Physiker Michael Eckert, der uns die Physik im Nymphenburger Schlosspark erklärt. Das Video des Spaziergangs findet ihr am Ende des Fragebogens.

Die Buchpräsentation von Michael Eckert „Physik im Schlosspark“ in der Stadtbibliothek Neuhausen (in Kooperation mit dem Alliteraverlag) musste verschoben werden; der Nachholtermin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

1. Stellen Sie sich bitte kurz vor.

Ich heiße Michael Eckert, bin gelernter Physiker, habe mich aber dann zum Wissenschafts- und Technikhistoriker weiterentwickelt. Den Großteil meines Berufslebens habe ich am Forschungsinstitut des Deutschen Museums zugebracht, dem ich auch nach dem Eintritt in den Ruhestand noch als „Senior Researcher“ angehöre.

Michael Eckert (Foto: privat)

2. Können Sie uns ein Buch empfehlen?

Die „Physik im Schlosspark“ war für mich zuerst nur eine Nebensache, meine beruflichen Projekte galten anderen Themen. Aber mit jedem Spaziergang im Schlosspark und mit jedem Besuch in Bibliotheken und Archiven wurde daraus mehr und mehr ein ausgewachsenes Forschungsprojekt. Dass man in den Brunnhäusern des Schlossparks auch heute noch die Technik aus der Zeit der Industriellen Revolution im Betrieb erleben kann, fasziniert mich immer wieder aufs Neue.

3. Was verbinden Sie mit Bibliotheken?

Ohne Bibliotheken hätte ich dieses Buch nicht schreiben können. Bibliotheken konservieren das Wissen der Welt. Ohne Bibliotheken gäbe es auch kein Internet. Auch wenn heute vieles online sehr bequem zugänglich ist, stellt das Internet keinen Ersatz, sondern eher eine Erweiterung der Bibliotheken dar.

4. Und wie geht es mit der Welt weiter?

Wer kann das wissen? Hoffen wir das Beste – auch wenn ein realistischer Blick auf die Welt im Zeitalter des Anthropozän (Menschen-gemachte Erderwärmung, Artensterben …) wenig Anlass dazu liefert.

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