Vier Fragen an: Austrofred

Lesungen, Konzerte, Ausstellungen und vieles mehr: Unser Veranstaltungsprogramm ist umfangreich und vielfältig, gleichsam täglich könnt ihr neue Menschen und Ideen entdecken. Damit ihr unsere Gäste ein bisschen besser kennenlernen könnt, stellen wir sie hier im Blog mit unserem Fragebogen vor. Heute: Austrofred, der am 9. Oktober in der Stadtbibliothek Neuhausen unter anderem Sinnstiftendes zur Bayerisch-Österreichischen Freundschaft lesen wird.

1. Stellen Sie sich bitte kurz vor.

Gestatten, ich bin der Austrofred. Meinen guten Namen verdanke ich meinen unzähligen (1000+) Konzerten auf österreichischen und semi-internationalen Bühnen, wo ich austropopifizierte Versionen von Queen-Hits zum Besten gebe. Mittlerweile habe ich mich aber diversifiziert und produziere auch Literatur und Designer-Handtücher.

Können Sie uns ein Buch empfehlen?

Als Einstieg in mein Werk bietet sich sicherlich meine Autobiografie „Alpenkönig und Menschenfreund“ an, zumal es die als studentenfreundliches Zehn-Euro-Taschenbuch gibt. Sehr stolz bin ich auch auf meinen Abenteuerroman „Hard on!“. Mein stilistisch feinstes Buch ist aber sicherlich mein letztes, die Essaysammlung „Pferdeleberkäse“.

Selber habe ich zuletzt die Autobiografie von Otto Waalkes gelesen.

Foto: Ingo Pertramer
Was verbinden Sie mit Bibliotheken?

Für mich als unter die Literaten gegangenen Rockmusiker sind Bibliotheken interessant andersartige und exotische Auftrittsorte. Weil die Rockmusik ist ja ein sehr körperliches Geschäft, da geht’s zu, da schwitzt man. Deswegen darf ein Rockmusiker auch auf der Bühne ausspucken. So wie ein Fußballer auf dem Platz, einfach weil es herausmuss. Wenn du dagegen in der Stadtbibliothek in der Nymphenburger Straße ausspuckst, dann nennen sie dich in ganz
Neuhausen nur noch „den Proleten“. Ich weiß, wovon ich rede.

Und wie geht es mit der Welt weiter?

Das wird jetzt viele überraschen, aber ich bin einfach ein optimistischer Bier-halb-voll-Typ und sage: Es geht bergauf. Logisch eigentlich, weil geschissener kann es eh nicht mehr werden.

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Redaktion

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