Tag Archiv: #femaleheritage

Lasst uns über Gender reden! – Über Erika Manns anti-patriarchales Auftreten und Therese Giehses idealisierte Weiblichkeit | #femaleheritage

Therese Giehse, 1933 Quelle: Wikipedia

Im Rahmen von #femaleheritage berichten Lisa Jeschke und Theresa Seraphin ausgehend von ihrer Arbeit an „Erika & Therese GAY AGAIN“ in zwei Blogbeiträgen über historische Hintergründe und Ungereimtheiten, Archivlücken und Leerstellen im kulturellen Gedächtnis. Der folgende Beitrag von Lisa Jeschke zeigt am Beispiel von Therese Giehse auf, wie widersprüchlich unzureichend das Frauen- und Männerbild der 1930er Jahre war und appelliert für einen neuen diversen Genderbegriff.

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Lücken im Gedächtnis: Homosexualität in der Weimarer Republik | #femaleheritage

Erika Mann und Pamela Wedekind, Quelle: Münchner Stadtbibliothek / Monacensia

Mit dem Schweigen sprechen. How Erika can queer us 

Erika Mann liebte Frauen. Anders als in ihrem Kampf für Demokratie trat sie hierfür jedoch nie öffentlich für Homosexualität ein. Wie ist dieses Schweigen heute zu lesen? Wie können wir aus der Gegenwart reagieren, wenn die historische Protagonistin scheinbar nicht befreit werden möchte? Und welche Aufgabe hat ein Literaturarchiv hierbei?

Theresa Seraphin fragt im Rahmen von #femaleheritage nach queeren Lebensrealitäten in der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts und dem symptomatischen Schweigen einer Künstlerinnengeneration, für die ein öffentliches Coming-Out keine Befreiung bedeutete. Eine literarische Spurensuche zwischen individuellen Leerstellen und struktureller Unsichtbarkeit. 

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Hélène Cixous’ Sprache der Erinnerung | #femaleheritage

Hélène Cixous bei der Zeremonie zur Verleihung der Möser-Medaille am 04.12.2018 in Osnabrück / © Swaantje Hehmann. #femaleheritage

Hélène Cixous wird zuweilen als „Legende des Feminismus“ bezeichnet. Mit ihrem einflussreichsten Text „Das Lachen der Medusa“ prägte sie den Begriff der „écriture féminine“. Zugleich gilt der Essay als einer der bedeutendsten Schlüsseltexte der feministischen Theorie. Darauf und auf weitere Aspekte geht Alice Cadeddu, Mitarbeiterin am Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, in ihrem Beitrag zur Blogparade #femaleheritage ein

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„Euthanasie“ und das Erbe meiner Großmutter | #femaleheritage

„Die rote Mühle“ – Anfang und Ende von Marias Leben

Malen wider das Vergessen – das ist Hannah Bischofs Weg, um den „Euthanasie“-Tod ihrer Großmutter zu verarbeiten und ihr  die von den Nationalsozialisten genommene Würde zurückzugeben. Mit ihren Gemälden „Zyklus für Maria“ wendet sie sich gegen das Unrecht von Ausgrenzung und Abwertung von Menschen. Von ihren Beweggründen und Absichten schreibt die Malerin im heutigen Gastbeitrag zur Blogparade #femaleheritage

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Elsa Bernstein – tragisches Schicksal einer erfolgreichen Dramatikerin und berühmten Münchner Salonnière | #femaleheritage

Detail: Elsa Porges-Bernstein als Adelheid in Goethes Götz von Berlichingen. Foto mit freundlicher Genehmigung von Frau Barbara Siegmann-Schroth. #femaleheritage

Elsa Bernstein war eine der erfolgreichsten Bühnenautorinnen um 1900. Sie war Mitglied im Verein für Fraueninteressen und empfing als Münchner Salonnière bedeutende Gäste. Ihr Leben war „gezackt“ und von Dramen geprägt: hoch anerkannt, deportierten sie die Nationalsozialisten nach Theresienstadt, zudem erblindete sie fast vollständig. Heute ist Elsa Bernstein weitgehend vergessen. Die Literaturwissenschaftlerin Dr. Kristina Kargl beleuchtet das bewegte Leben der Dramatikerin in ihrem Gastbeitrag zur Blogparade #femaleheritage.

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Gedächtnis mit Schlagseite – die Monacensia und #femaleheritage

Grete Weil: "Ohne Erinnerung kein Schreiben" aus Generationen. Blogparade #femaleheritage und Gedächtnis mit Schlagseite. Foto: Monacensia / Münchner Stadtbibliothek

Was will #femaleheritage? Zum Auftakt des mehrjährigen Kulturerbe-Projekts schreibt Anke Buettner, Leiterin der Monacensia im Hildebrandhaus, über Archivlücken und kollektives Erinnern. Im Beitrag zur Blogparade „Frauen und Erinnerungskultur“ lädt sie ein zur Suche nach verschollenem Wissen und zum gemeinsamen Weitererzählen von Literaturgeschichte.

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Frauen und Erinnerungskultur – Blogparade #femaleheritage

Frauen und Erinnerungskultur | #femaleheritage: Lena Christ, Franziska zu Reventlow, Annette Kolb. Quelle: Münchner Stadtbibliothek/Monacensia

Was fällt Euch spontan zu Frauen und Erinnerungskultur ein? An welche prägenden Frauen erinnert Ihr Euch? Welche weibliche Persönlichkeit ist vergessen und sollte Eurer Meinung nach wieder aktiv erinnert werden? Wir von der Monacensia im Hildebrandhaus laden Euch zur Blogparade „Frauen und Erinnerungskultur #femaleheritage“ (Laufzeit: 11. November bis 09. Dezember 2020) ein.

Gemeinsam mit Euch möchten wir Frauen in der Erinnerungskultur präsenter machen und das Bewusstsein für ihr Werk und ihr Wirken stärken. Rückt ihre Leistungen und ihre Bedeutung für die Gesellschaft in den Fokus, löst Euch dabei von den gängigen, binären und polarisierenden Weiblichkeits- und Männlichkeitsklischees. Wir freuen uns auf Eure Sicht zum Thema!

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