Tag Archiv: Erinnerungskultur

Wer war Ada Otto? Frauen am Gaspedal | #femaleheritage

Ada Otto, eine mysteriöse Frau, Rennfahrerin und Typus der Neuen Frau – wer war sie wirklich? Birgit Donhauser begibt sich auf eine besondere Spurensuche in ihrem Münchner Stadtteil Neuhausen. Wir erfahren Spannendes über das Leben einer erfolgreichen Rennfahrerin und erhalten zugleich einen historischen Abriss zu Frauen am Gaspedal. Ein wunderbarer Beitrag zur Blogparade #femaleheritage.

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Katharina Lommel (1911-2004) – mit Courage, Hingabe und Talent für Wissenschaft und Kunst | #femaleheritage

© MFK, A. Lommel I Katharina Lommel beim Kopieren einer Felsbildzeichnung I Felsbildstelle Aulen (Kimberley-Gebiet, Nordwest Australien) I 1954/55 I Inv. Nr. FO-109-13-4)

Katharina Lommel war „Die beste Kopistin von Felsbildern“, so ihre Kolleg*innen am Frobenius Institut. Ohne ihre Mitarbeit und Erfahrungen wäre die Expedition nach Down Under in Australien gar nicht durchführbar gewesen, so das Museum Fünf Kontinente in seinem Gastbeitrag für die Blogparade #femaleheritage. Andreas und Katharina Lommel waren sogar bereit, sich scheiden zu lassen, um überhaupt mitzudürfen. Denn tatsächlich durften Ehefrauen nach den Statuten der Deutschen Forschungsgemeinschaft nicht mitreisen – was sie wie erlebten, das erfahrt Ihr heute.

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Erfinderinnen und der „Matilda-Effekt“ – Frauen, die erfinden, sind rebellisch | #femaleheritage

Rebel Minds – 44 Erfinderinnen, die unsere Welt verändert haben. Kongenial illustriert von Katinka Reinke. In: C.H.Beck, 2020. | #femaleheritage

Aber muss man tatsächlich eine Rebellin sein, um den Paketfallschirm, die Wegwerfwindel oder das Frequenzsprungverfahren zu erfinden? Melanie Jahreis, die Autorin von »Rebel Minds  44 Erfinderinnen, die unsere Welt verändert haben« enthüllt die Vorurteile und Barrieren, denen Frauen in Wissenschaft und Technik ausgesetzt sind und erzählt, wie sie dennoch erfolgreich ihren Weg beschreiten. Ein spannender Gastbeitrag zur Blogparade #femaleheritage.

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Nini und Carry Hess wiederentdeckt – zwei herausragende Fotografinnen der Weimarer Zeit | #femaleheritage

Nini und Carry Hess: Frauenporträt („Ärztin“), 1920-1930, Felix Jork/Berlinische Galerie. | #femaleheritage

Die jüdischen Schwestern Nini (1884–1943?) und Carry Hess (1889–1957) fotografierten in ihrem Frankfurter Atelier Berühmtheiten der Weimarer Republik. Sie schufen beeindruckende Porträts sowie Theater- und Tanzfotografien. Wieso sind die bis heute so modern anmutenden Aufnahmen fast ausschließlich Fotohistoriker*innen bekannt? Davon erzählt das Museum Giersch der Goethe-Universität in seinem Gastbeitrag zur Blogparade #femaleheritage. Das Ausstellungshaus in Frankfurt am Main bereitet für Herbst 2021 die erste umfassende Retrospektive der beiden Künstlerinnen vor. Gezeigt werden rund 120 Originalfotografien sowie ergänzendes Archivmaterial und zahlreiche Beispiele der Verwendung der Fotografien in Zeitschriften, Zeitungen, Büchern, Reklamealben, Almanachen oder als Postkarten.

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Die Tänzerin Edith von Schrenck – biographische Spurensuche im Nachlass Waldemar Bonsels‘ | #femaleheritage

Edith von Schrenck, um 1919; Fotografin: Grete Kolliner, Wien; Quelle: Nachlass Edith von Schrenck, Waldemar-Bonsels-Stiftung, Münchner Stadtbibliothek / Monacensia #femaleheritage

Welche Spuren zu Edith von Schrenck gibt es im literarischen Nachlass von Waldemar Bonsels? Bei der Digitalisierung seines Nachlasses für www.monacensia-digital.de rücken nicht nur dessen Manuskripte und Dokumente in den Fokus. Auch Fotos und Briefe seiner Familienmitglieder, Freunde, Liebschaften und geschäftlichen Kontakte bieten spannende Einblicke in das – nicht nur literarische – Leben in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit Blick auf die unabhängigen modernen Frauen – Künstlerinnen, Schriftstellerinnen und Tänzerinnen – in Bonsels‘ Umfeld begibt sich Christina Lemmen auf biografische Spurensuche. Dieses Mal im Rahmen der Blogparade #femaleheritage.

„Wenn ich tanze, weiss ich, was ein absolutes Ja ist und was das Lachen“[1]

Die Tänzerin Edith von Schrenck (1891–1971)
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München-Neuhausen: Umbenennung in Maria-Luiko-Straße gefordert | #femaleheritage

Maria Luiko: ohne Titel, ca. 1936, JM 02.107/2007, Foto: Franz Kimmel, © Jüdisches Museum München. | #femaleheritage

Schreibt die Frauen in die Kulturgeschichte der Stadt zurück – das wünschten wir uns unter anderem mit der Blogparade #femaleheritage. Wir fragten weiter: „Wie wird in Eurer Stadt an Frauen erinnert? Wie werden sie sichtbar gemacht – oder auch nicht? Wohnt Ihr vielleicht in einer Straße, die einer Frau gewidmet ist? Was macht das mit Euch?“ Heike von der Münchner Stadtbibliothek Hadern griff diesen Faden für ihren Beitrag zur Blogparade auf. Sie schreibt über die geforderte Umbenennung der Hilblestraße in Maria-Luiko-Straße.

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Marmorschwein gesucht! Christa Winsloe, Lessie Sachs und andere vergessene Autorinnen | #femaleheritage

Christa Winsloe mit Marmorschwein, 1908 (aus: Doris Hermanns; Meerkatzen, Meißel und das Mädchen Manuela. Berlin: AvivA, 2012) #femaleheritage

Vergessene Autorinnen neu aufgelegt – dafür setzt sich der AvivA Verlag seit 23 Jahren ein. Wer waren Christa Winsloe, Lessie Sachs und Shelagh Delaney? Was zeichnete ihre Schriften aus und warum lohnt es sich, diese wieder zu entdecken? Darüber schreibt Julia Baudis in ihrem Gastbeitrag zur Blogparade #femaleheritage

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