Tag Archiv: Erinnerungskultur

Dr. Dorothee von Velsen (1883-1970): #femaleheritage und #sichtbarmachen

Heutige Straßenschild der Von-Velsen-Straße im oberbayrischen Ried bei Kochel am See. (Bild bearbeitet durch AddF) #femaleheritage

Das Archiv der deutschen Frauenbewegung schickt uns nach der Vorstellung von Anna Pappritz einen weiteren Beitrag zu #femaleheritage: Dieses Mal geht es um Dr. Dorothee von Velsen, die sich für die Frauenbewegung des frühen 20. Jahrhunderts und der Nachkriegszeit einsetzte. Die Historikerin Mirjam Höfner vermittelt uns einen profunden Einblick in Leben und Wirken dieser beeindruckenden Kämpferin für die Gleichstellung von Mann und Frau.

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Sappho – Europas erste Dichterin: Überlieferung in Schrift und Bild | #femaleheritage

Sappho – berühmteste Dichterin des antiken Griechenlands. Hier abgebildet und mit Namensinschrift versehen auf einem griechischen Keramikgefäß. ©Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek München, fotografiert von Renate Kühling | #femaleheritage

Kennt ihr die erste Dichterin Europas – Sappho, die um 610 v. Chr. tätig war? Wie kommt man ihr auf die Spur? Wie hilfreich sind dabei Vasenbilder? Kenntnisreich und spannend bringt uns Dr. Astrid Fendt, Oberkonservatorin an den Staatlichen Antikensammlungen und der Glyptothek in München, diese faszinierende Lyrikerin zu #femaleheritage näher. Sappho zählte sowohl zum Kanon der neun Lyriker als auch zu jenem der neun Lyrikerinnen. Nebenher erfahren wir auch einiges über homoerotisches Begehren und über die viel diskutierten Mädchenzirkel auf Lesbos.

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Emily Carr, die ewige Außenseiterin – Künstlerin und Schrifstellerin | #femaleheritage

Emily Carr, Odds and Ends, ca. 1939, Öl auf Leinwand © Art Gallery of Greater Victoria

Emily Carr wurde als „The Mother of Modern Arts“ bezeichnet – anmaßend oder zutreffend? Ihr Außenseitertum scheint dem zu widersprechen, zu Unrecht? Die Künstlerin geriet in Vergessenheit und wird erst allmählich wiederentdeckt. Julia Viehweg zeichnet in ihrem Beitrag zu #femaleheritage den künstlerischen Werdegang Emily Carrs nach. 

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US-amerikanische Kriegsreporterinnen in Deutschland im Frühjahr 1945 – Transatlantischer Perspektivwechsel | #femaleheritage

Ein Gruppenfoto mit weiblichen Kriegsreporterinnen 1943, Mary Welch, Dixie Tighe, Kathleen Harriman, Helen Kirkpatrick, Lee Miller, Tania Long (U.S. Army Center of Military History) U.S. Army Official Photograph, Public domain, via Wikimedia Commons #femaleheritage

US-amerikanische Kriegsreporterinnen klären ihre Heimat über das Ausmaß der nationalsozialistischen Terrorherrschaft in Wort und Bild auf. Ein transatlantischer Perspektivwechsel, der für die Journalistinnen teils lebensgefährlich war. Wer waren sie? Klaus Blanc stellt uns einige von ihnen für #femaleheritage vor. Kennt ihr die „Soldatin in der Badewanne“? Für uns bedeutet dieser Gastbeitrag eine wichtige Anknüpfung an die vergangene Ausstellung „Erika Mann. Kabarettistin – Kriegsreporterin – Politische Sprecherin“. Aber lest selbst.

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Frau darf … 100 Jahre Künstlerinnen an der Akademie der Bildenden Künste München | #femaleheritage

Malschule Heymann München, 1920er Jahre Privatbesitz Foto: Wolfgang Pulfer | Akademie der Bildenden Künste München #femaleheritage

Warum wehrte sich die Akademie der Bildenden Künste München gegen die Aufnahme von Frauen? Was geschah ab dem Wintersemester 1920 und wie sieht heute die Lage für Künstlerinnen aus? Diesen Fragen geht Verena Beaucamp, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Museum Fürstenfeldbrück, für #femaleheritage anlässlich der Ausstellung „Frau darf … 100 Jahre Künstlerinnen an der Akademie“ nach.

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Sophie Taeuber-Arp – Erinnerung an eine vielseitig-revolutionäre Künstlerin | #femaleheritage

Scan 50-Franken-Note mit Sophie Taeuber-Arp

Wer war Sophie Taeuber-Arp? Das verrät uns Ruth-Isabelle Aeberli in ihrem Gastbeitrag zu #femaleheritage. Sie führt uns von Davos, München und Hamburg bis nach Zürich ins Café Voltaire – Wirkstätte der Dada-Bewegung. Was zeichnete die Arbeiten der Künstlerin aus?

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Helene Böhlau (1856–1940) – Schreiben als Akt der Befreiung | #femaleheritage

Helene Böhlau, um 1883 - #femaleheritage

Die Schriftstellerin Helene Böhlau emanzipierte sich schon früh von den Vorstellungen der Eltern, welche Stellung eine Frau in der Gesellschaft einzunehmen hatte. Schreiben war für sie ein Akt der Befreiung, aber auch der Emanzipation und der ökonomischen Selbstständigkeit. Sie gestaltete ihr Leben in ihrem Sinne. So galt sie in München als Kämpferin der bürgerlichen Frauenbewegung, ohne sich von dieser vereinnahmen zu lassen. Dr. Helene Falk, Urenkelin von Helene Böhlau, und Dr. Edith Hanke stellen Euch Leben und Werk dieser beeindruckenden Autorin für #femaleheritage vor.

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