Tag Archiv: Erika Mann

Kämpferin für die Wahrheit – Bettina von Arnim (1785 – 1859) | #ErikaMann

Jubelnde Revolutionäre nach Barrikadenkämpfen am 18. März 1848 in der Breiten Straße in Berlin, Wikimedia Commons, gemeinfrei.

Was haben Bettina von Arnim und Erika Mann gemeinsam? „Immer indirekt völlig eindeutig“ – das trifft auf beide zu, jede für sich ist eine Kämpferin für die Wahrheit. Wie Bettina von Arnim das ummünzt, schreibt uns Damian Mallepree vom Goethe-Museum Düsseldorf in seinem Beitrag zur Vernetzungsaktion #ErikaMann. Wir blicken mit ihm zurück ins 19. Jahrhundert auf Leben und Wirken einer beeindruckenden Frau. Spannend, wie sie die Zensur umgeht, den König kritisiert und Hilfsbedürftigen während der Cholera-Epidemie hilft. 

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Die Pfeffermühle heute: Ein Text über das Vergessen | #ErikaMann

Katrin Freiburghaus auf dem Boden sitzend, dabei eine Gitarre spielen. Foto von Fee Brembeck.

„Und ich glaube, daß das das beste war an uns, daß wir antifaschistisch wirkten ohne je belehren zu wollen.“

Dieses Resümee zog Erika Mann im Gespräch mit Fritz Raddatz 1968 rückblickend auf das von ihr gegründete Kabarett die „Pfeffermühle“. Ihre Texte inspirierten bis heute Künstlerinnen. Katrin Freiburghaus, die mit ihren Künstler-Kolleginnen in der Monacensia „Erika, die Kronprinzessin“ aufführte, schickt uns diesen berührenden Text zur Vernetzungsaktion #ErikaMann

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„Erika, die Kronprinzessin“ – Kabarett in der Stadtbibliothek Neuhausen | #ErikaMann

Die Drei Erikas. Sie führen sowohl in der Monacensia als auch in der Stadtbücherei das Kabarett "Erika, die Kronprinzessin" auf. Auf dem Foto:Fee Brembeck, Meike Harms und Katrin Freiburghaus. Foto: Meike Harms

„… und die ‚Pfeffermühle‘ wäre glücklich, wenn sie ihr winziges, – winziges, – winziges Teilchen dürfte beigetragen haben zum Sieg der Besinnung und der Vernunft in Europa.“*

Die Stadtbibliothek Neuhausen bietet Kabarettistinnen ein Forum im Stadtteil, ihre Gesellschaftskritik literarisch und musikalisch zu äußern. Dazu zählt die Aufführung „Erika, die Kronprinzessin“. Davon und vom Medienangebot der Stadtbibliothek erzählen Viola Miltner und Birgit Donhauser in ihrem Beitrag zur Vernetzungsaktion #ErikaMann. Tatsächlich ein genialer Anheizer für den nächsten Gastbeitrag, der am Samstagmorgen, 28. März hier im Blog erscheint – klasse Symbiose!

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Erika Mann und die Tschechoslowakei | #ErikaMann

Katalog zu der Ausstellung Drehscheibe Prag. Deutsche Emigranten 1933-1939 des Adalbert Stifter Vereins (1989). Die Ausstellung beleuchtete auch Erika Mann und die Tschechoslowakei.

Welche Spuren hinterließ Erika Mann in der Tschechoslowakei – heute wie damals? Vielfältig sind diese. So treten Erika und Klaus Mann in einem zeitgenössischen Roman auf, während „Die Pfeffermühle“ im Exil nicht nur Deutschböhmen begeisterte. Weiterhin erhielt die Familie Mann die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft. Wie die konkreten Beziehungen aussahen, das stellt uns Dr. Zuzana Jürgens, Geschäftsführerin des Adalbert Stifter Vereins, in ihrem Beitrag zur Vernetzungsaktion #ErikaMann vor. 

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Wie demokratisch ist die Kulturvermittlung? | #ErikaMann

BloggerWalk #ErikaMann - Teilnehmende lauschen gebannt

„Das einzige ‚Prinzip‘, an das ich mich halte, ist mein hartnäckiger Glaube an einige grundlegende moralische Ideale – Wahrheit, Ehre, Anstand, Freiheit, Toleranz.“ (Erika Mann, 1943)

Erika Mann. Kabarettistin – Kriegsreporterin – Politische Rednerin – so heißt die Sonderausstellung der Monacensia im Hildebrandhaus, die noch bis Mitte Juli in München, dann ab Oktober in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt zu sehen ist. Die bislang einmalige Einzelausstellung zur ältesten Tochter von Katia und Thomas Mann sowie das dazugehörende Vermittlungskonzept – vor allem hier die Vernetzungsaktion der Kulturinstitutionen – ist Ausgangspunkt für den Beitrag von Anke Buettner, Leiterin der Monacensia. Das Eingangszitat leitet die nachfolgenden Überlegungen.

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Democracy for Future – Demokratie gemeinsam mit der jungen Generation gestalten | #ErikaMann

Frido Mann inmitten des Auditoriums seiner Vorlesung "Democracy will win" an der Cal State University im Schiller-Seminar von Dr. Jeffrey C. High

Wie ist der Stand der Demokratie? Verändert die Corona-Pandemie unser Denken? Warum ist es geboten, die Demokratie gemeinsam mit der jungen Generation zu gestalten? Frido Mann entwirft Ideen für die Democracy for Future. Diese Gedanken in seinem Gastartikel wird er für zukünftige Vortragsreisen, digitale Formate sowie ein Buchprojekt weiterentwickeln. Wohin geht es also mit der Demokratie?

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Erika Manns Botschaften – Deutsches Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek | #ErikaMann

Blick in die Dauerausstellung des Deutschen Exilarchivs 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek „Exil. Erfahrung und Zeugnis“, Foto: Anja Jahn Photography. Erika Manns Botschaften liegen hier mitunter aus.

Warum sind Erika Manns Botschaften noch immer aktuell? Ab Oktober 2020 ist die Ausstellung „Erika Mann. Kabarettistin – Kriegsreporterin – politische Rednerin“ zu Gast im Deutschen Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek. Von Erika Manns Idealen, Anstand, Solidarität, Freiheit und Toleranz erzählen Dr. Sylvia Asmus, Leiterin des Deutschen Exilarchivs, und ihre Mitarbeiterin Theresia Biel schon heute. Ein spannender Gastbeitrag zur Vernetzungsaktion #ErikaMann

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