Ruth Landshoff-Yorck – zwischen Berliner Boheme und New Yorker Avantgarde | #femaleheritage

Was für ein wunderbarer Ritt durch Leben und Werk von Ruth Landshoff-Yorck erwartet euch heute?! Diana Mantel nimmt Euch temporeich in ihrem Gastbeitrag zu #femaleheritage mit. Die fluiden 20er Jahre erwarten euch mit bekannten Größen. Ihr erlebt den Wandel des schreibenden It-Girls zur desillusionierten, sich gegen das Nazi-Regime äußernden Autorin hin zur avangardistischen „New Yorkerin“ – kurzweiliger und lehrreicher Lesestoff!

Ruth in ihrer New Yorker Wohnung – über ihr sieht man eine Lithografie Kokoschkas, die ebenfalls sie zeigt. So verschmelzen nicht nur zwei Bilder, sondern auch zwei Phasen und zwei Epochen in ihrem Leben – und zeigen eine in diesem Moment sehr strahlende Schriftstellerin, was in diesen Jahren nicht immer der Fall war. Bildnachweis: bpk / Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie / Archiv Landshof
Ruth in ihrer New Yorker Wohnung – über ihr sieht man eine Lithografie Kokoschkas, die ebenfalls sie zeigt. So verschmelzen nicht nur zwei Bilder, sondern auch zwei Phasen und zwei Epochen in ihrem Leben – und zeigen eine in diesem Moment sehr strahlende Schriftstellerin, was in diesen Jahren nicht immer der Fall war. Foto: bpk / Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie / Archiv Landshof

Wäre Ruth Landshoff-Yorck als Millennial geboren, sie wäre wohl Bloggerin, Influencerin oder Social-Media-Star geworden – und das im positiven Sinne: Denn Landshoff liebte das Schnelle, die neuen Möglichkeiten quer durch die Medien, das Ausprobieren, das Experimentelle und das Sich-selbst-immer-neu-erfinden. Das am Allermeisten – und das beherrschte sie wie keine Zweite. 

Ruth war allerdings kein Millennial, dafür ein Star der Wilden Zwanziger des damals noch wilderen Berlins: Ruth düste mit ihrem Motorrad durch das Brandenburger Tor, spielte als Jugendliche eine Nebenrolle in „Nosferatu“ und war durch ihren Onkel, den weltberühmten Verleger Samuel Fischer, mit allen literarischen und künstlerischen Größen der Zeit auf Du und Du. Thomas Mann, erzählt sie beispielsweise in ihrer Anekdoten-Sammlung „Klatsch, Ruhm und kleine Feuer“, war sehr unangenehm beim Krocket, Gerhard Hauptmann dagegen fand sie sehr lustig. Und auch das war ein Teil von ihr: Diese freche Respektlosigkeit, die sie ohne Angst vor Traditionen aussprach. 

Ruth Landshoff-Yorck – das schreibende It-Girl

Noch bevor sie Schriftstellerin wurde, war sie ein Star der damaligen Magazine, wie ein modernes It-Girl füllte sie die Klatschpresse. Der Ullstein Verlag fragte sie schließlich, ob sie nicht auch selbst für seine Zeitschriften schreiben wolle – und natürlich wollte sie das. Kleine Skizzen und Artikel über Partys, Affären und den Zeitgeist erschienen in den Ullstein-Blättern, und 1931 kam Ruths erster Roman „Die Vielen und der Eine“ heraus. Ein wilde Geschichte über die schöne Louis Lou, die in New York, London und Berlin feiert und immer neue Leute kennenlernt, darunter auch die große Liebe – für den Moment. Ganz nebenbei entfaltet sich zwischen ihrem (Ex)Partner und einem guten Freund eine Liebesgeschichte, und diese Liebe zwischen zwei Männern könnte (von einem Beinahe-Lustmord abgesehen) nicht unaufgeregter erzählt werden – kein Drama, keine Tragödie, wie das sogar in der Kunst der 20er oft noch so war. Eben nur zwei Männer, die sich genauso verlieben wie die anderen Paare im Buch, und glücklich damit sind. Alles ist in Bewegung, und althergebrachte Konventionen existieren in Ruths Weltbild nicht. So sagt auch eine der Figuren im Roman: 

Ihr könnt euch immer neu erfinden.

Das war gleichzeitig Motto von Ruths Leben, die das nicht nur selbst tat, sondern mit dieser fröhlichen Unaufgeregtheit ihrer Bücher fast die Pop-Literatur der 90er vorwegnehmen zu scheint, in der sich der Zeitgeist spiegelt, ohne zu kritisch zu werden. 

Die fluiden 20er

Ruth genoss die Zeit der 20er selbst in vollen Zügen, offenbar mit Affären mit Männern und Frauen, wobei sie meist mit Karl Vollmoeller, einem 30 Jahre älteren Literaten zusammen war. Gemeinsam mit ihren besten Freunden Eleanor und Francesco von Mendelssohn machte sie das Berliner Nachtleben unsicher, oft gekleidet in Männersachen – auch jede Freiheit in der sexuellen Identität nahm sie schon lange voraus, bevor man das Jahrzehnte danach „fluid“ nennen würde. Und das würde auch ihr Leben lang so bleiben. 

Aber die stete Selbstinszenierung hatte auch ihre Schattenseiten: Als sie 1931, als It-Girl ihrer Zeit, ausgewählt wurde, Charlie Chaplin durch Berlin zu führen, wirkten manche Journalisten regelrecht neidisch auf die Lebensfreude dieser „vielseitig amourseken Frau“, wie ein Journal hämisch schrieb. Und in ihrem Nachlass finden sich auch dunklere Geschichten aus dieser Zeit, wie von der Vergewaltigung durch einen Freund und der folgenden Abtreibung. Aber im Glanz der 20er schrieb sie noch nicht darüber, da ging es in ihren Texten nur über alles Fröhliche an der Oberflächliche, und in den Zeitschriften wurde Ruth ebenfalls so beschrieben. 

Lyrik hatte immer zu ihrem Werk gehört, allerdings hatte sie selbst nicht viel darauf gegeben. Im Spätwerk probierte sie sich an vielen Kurzformen aus, auch dieses visuelle Gedicht zählt dazu. Bildnachweis: „Ruth Yorck Collection“, Howard Gotlieb Archival Research Center der Boston University
Lyrik hatte immer zu ihrem Werk gehört, allerdings hatte sie selbst nicht viel darauf gegeben. Im Spätwerk probierte sie sich an vielen Kurzformen aus, auch dieses visuelle Gedicht zählt dazu. Foto: „Ruth Yorck Collection“, Howard Gotlieb Archival Research Center der Boston University

Das Ende des Glanzes

Doch dieser Glanz endete mit der Zäsur 1933 und der Übernahme der Nazis. Ruth war Jüdin, in ihrem zweiten Werk, „Roman einer Tänzerin“, war auch die Protagonistin Jüdin – und auf einmal verlegte der Ullstein Verlag nichts mehr von ihr. Der „Roman einer Tänzerin“ wurde noch in den letzten Fahnen gestoppt, der nächste, „Die Schatzsucher von Venedig“, blieb bis 2004 unveröffentlicht. Für Ruth eine Zäsur ihres Lebens und Schreibens: Mit ihrem Ehemann Graf David von Wartenburg verließ sie noch 1933 Deutschland. Die Ehe wurde Ende der 30er geschieden, sie war wohl möglicherweise nur ein Freundschaftsdienst, um die Homosexualität ihres Gatten zu kaschieren. Der Mann jedenfalls ging, der Name blieb (weshalb ich sie hier durchgängig als Ruth bezeichne).

Als Ruth Landshoff-Yorck veränderte sich auch ihr Schreiben: Was vorher leicht und fröhlich das zeitgenössische Leben spiegelte, wurde jetzt ernsthaft und politisch – aus dem It-Girl wurde eine Autorin, die mit aller Macht gegen Nazi-Deutschland anschrieb. Sie kam auf Umwegen in die USA, wo sie ab dann auf Englisch schrieb.

Der Thriller um den Thriller: „The Man who killed Hitler“

Der erste englischsprachige Roman „The Man who killed Hitler“, ist nicht nur inhaltlich ein wilder Psychothriller über einen Psychologen, der sich als einer seiner Patienten ausgibt, der sich wiederum für Hitler gehalten hatte (und den dieser Psychologe mit eigenen Händen getötet hatte). Das Ziel? Er will so zu Hitlers Doppelgänger ausgebildet werden, um diesen zu töten. Das Buch, kurz vor Kriegsbeginn erschienen, löste einen Skandal aus: Amerikanische Nazis kidnappten den Verleger und sandten ein durchschossenes Exemplar an den Verlag, um das Buch zu stoppen (ohne Erfolg). Max Ophüls wollte das Buch verfilmen, doch die Realisierung kam, trotz eines fertigen Drehbuchs, nie zustande, was wahrscheinlich am Ausbruch des Krieges kurze Zeit später lag.

Aber Ruth schrieb weiter, Romane über den Widerstand in Deutschland und Frankreich, über die Emigranten und mehr – und immer auf Englisch. Als „Ruth Yorck“ ging sie auch als Muttersprachlerin durch – noch gelang ihr die Zweisprachigkeit, was sich erst einige Jahre nach 1945 änderte. Die Zeit nach dem Kriegsende war anfangs eine gute Zeit für sie: Ruth lebte inzwischen in New York, wo sie viele Freunde hatte, und knüpfte an alte Kontakte nach Europa an. Doch nach und nach wurde die Lage schwieriger für sie. Sie wohnte in einer heruntergekommenen „Kaltwasserwohnung“ in Greenwich Village, oft fehlte ihr das Geld zum Leben, obwohl sie von anderen Emigranten, darunter auch Marlene Dietrich, unterstützt wurde. 

Lebenselixier Subkultur

Aber Ruth unterstützte, trotz ihres schwierigen Lebens, selbst ebenso junge Künstler, wenn auch nicht finanziell. Sie nutzte ihre Verbindungen und nicht zuletzt ihre Verwandtschaft zum Fischer-Verlag, um amerikanische Künstler dort unterzubringen. Und sie liebte die Kunstszene des jungen New York, vor allem den Off-Off-Broadway (OOB). Der OOB war jung und wild und experimentell und beschäftigte sich mit Themen wie Homosexualität und Emanzipation, genau wie Ruth in den 20ern, und auch sie selbst schrieb für den OOB darüber. So erzählte sie dem Autoren Robert Patrick, der damals in der Theaterszene unterwegs war, wie sehr sie alles an früher erinnerte: 

She said we were just like the crowd of artists she hung around with in Europe in the 1920s – except for one thing – (…) ,We were so gay! You are all so serious!

Die junge künstlerische Subkultur im Greenwich Village, nur wenige Jahre vor den Stonewall Unruhen, brodelte vor Energie und Schöpfungsgeist, und war wie ein Lebenselixier für Ruth, die sich hier wohler fühlte als in den Vierteln mit den oft konservativ gewordenen alten Freunden. 

Hier sieht man das Poster und Cover zu ihrem Stück „Happening at the Café“, das nicht nur in der Welt des OOB spielt, sondern diesen auch behandelt. Tom Eyen, der hier Regie geführt hat, würde übrigens später als Regisseur den Broadway erobern – sein größter Erfolg war das Musical „Dreamgirls“, das 2006 verfilmt wurde. Bildnachweis: „Ruth Yorck Collection“, Howard Gotlieb Archival Research Center der Boston University
Hier sieht man das Poster und Cover zu ihrem Stück „Happening at the Café“, das nicht nur in der Welt des OOB spielt, sondern diesen auch behandelt. Tom Eyen, der hier Regie geführt hat, würde übrigens später als Regisseur den Broadway erobern – sein größter Erfolg war das Musical „Dreamgirls“, das 2006 verfilmt wurde. Foto: „Ruth Yorck Collection“, Howard Gotlieb Archival Research Center der Boston University

Das weibliche Triumvirat und das La MaMa

Vor allem ihre neue Freundschaft zu Ellen Stewart war entscheidend: Sie traf Stewart auf einer Party, eine afroamerikanische Mäzenin, um die sich ähnlich viele Legenden ranken wie um Ruth. Stewart bat Ruth um Unterstützung für ihr neues OOB-Theater La MaMa – das bis heute in New York ein Mittelpunkt der Theater-Avantgarde ist. Ruth vermittelte nicht nur einige Autoren des La MaMa an den Fischer-Verlag (wie Edward Albee), sondern organisierte auch eine Tournee vieler La-MaMa-Künstler nach Europa. Dort wiederum stelle sie den Kontakt zu der dänischen Schriftstellerin Elsa Gress her, die Ruth noch von früher kannte und die ebenfalls mit einer avantgardistischen Theatertruppe arbeitete. 

Diesen drei Frauen, Ruth, Stewart und Gress, gelang es als weibliches Triumvirat durch diese Unterstützung eine ganz neue und junge Avantgarde zu fördern. Als die Truppe um Gress nach New York kam, wollten sie Ruth in ihrer schäbigen Wohnung eine Freude machen und dekorierten diese als Dank für ihre Unterstützung so avantgardistisch wie möglich – worüber Ruth überglücklich war. Ihr Cousin, der berühmte Münchner Fotograf Hermann Landshoff, nutzte die Wohnung dann als Setting für einige seiner legendären Mode-Fotos. 

Ansonsten erlebte Ruht neben der finanziellen Notlage immer wieder persönliche Schicksalsschläge: viele enge Freunde starben, ihr bester Freund Francesco Mendelssohn wurde in die Psychiatrie eingewiesen. Ruth wiederum, die jahrelang mühelos zwischen den Sprachen hin und her wechseln konnte, verzweifelte jetzt immer öfter an ihrem „zweisprachigen Zwiespalt“. Die späten Texte sind voller Fehler, manchmal kaum verständlich. Nur wenig ist erschienen, allerdings zeigt gerade das Spätwerk Ruths besondere Begabung: im Schreiben von Kurzgeschichten und (auto)biografischen Skizzen. 

Versteckte Autobiografie und „Blümchensex“ in Kurzform

Denn sie schrieb zum einen kleine Skizzen über Freunde wie Marlene Dietrich, Friedrich Wilhelm Murnau, Charlie Chaplin, Pablo Picasso oder Jean-Paul Sartre. In ihnen verschmelzen die Geschichten der Freunde mit ihrer eigenen Lebensgeschichte, und obwohl sie über andere berichtet, erzählt sie doch eigentlich von sich – wie immer mit einem Schuss Selbstinszenierung, denn natürlich war es beispielsweise Ruth, die Marlene Dietrichs Karriere förderte, indem sie diese überredete, für den Regisseur Carl von Sternheim Apfelmus zu kochen (der Rest ist Geschichte…).

Zum anderen stechen ihre Kurzgeschichten hervor. Gerade diese Geschichten über Monster voller Liebesbedürftigkeit, telepathische Polizisten oder Blumen, die sexuelle Leidenschaft wecken, übertreten immer wieder die Schwelle zur Phantastik. Sie sind trotz ihrer Kürze vielseitig und progressiv und stecken voller Interpretationsspielräume. 

Die Kurzgeschichte „The Opening Night“ erschien beispielsweise auf Deutsch als „Durch die Blume“, und statt des offenen Endes im Englischen (ein junger Mann wird von seiner Mutter und seiner Verlobten in eindeutiger Umarmung mit einer sich nur selten öffnenden Blume ertappt), biegt die deutsche Fassung plötzlich zu einem sehr künstlichen Happy End ab. Auch das zeigt, dass Ruth immer noch zu progressiv für ihre Zeit war, indem sogar ihre Kurzgeschichten zensiert wurden – vor allem im konservativeren Deutschland.

Der Tod in der Avantgarde

Gegen ihre Depressionen ließ sie sich bei dem Arzt Max Jacobson behandeln, bekannt als „Dr. Feelgood“ – erst Jahre nach Ruths Tod kam nach dem Tod vieler seiner Patienten heraus, dass er ihnen schwere Aufputschmittel gegeben hatte. Vielleicht beeinflusste das ihre Gesundheit, vielleicht waren auch ihre anderen Lebensumstände entscheidend. Sie starb jedenfalls mit gerade 62 Jahren – und zynischerweise ausgerechnet in einem Theater. 

Ruth war an diesem Tag mit Stewart ins Theater, in eine Vorstellung von „Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielergruppe des Hospizes zu Charenton unter der Anleitung des Herrn de Sade“ von Peter Weiß. Das Stück spielt, wie der Titel sagt, in einer Psychiatrie, und die Inszenierung ließ schon vor Aufführungsbeginn Schauspieler als Patienten durchs Foyer laufen. Und dort brach Ruth wenige Minuten vor Beginn des Stücks zusammen. Ruth konnte nicht mehr atmen (sie erlitt wohl einen Herzinfarkt), Stewart schrie verzweifelt um Hilfe – und niemand begriff, was geschah, denn alle hielten das für einen Teil der Inszenierung. Angeblich gab es sogar Applaus, einige beschwerten sich wohl über diesen „Auftritt“, und am Ende stiegen die Gäste über die Frauen hinweg in den Saal, wo das Stück begann. Nur ein Arzt, dem nicht wohl dabei war, kehrte zurück und erkannte die Situation – konnte aber nur noch Ruths Tod bestätigen. Patrick fasste es so zusammen: 

Ruth died FOR avant-garde art – or FROM avant-garde art. The first victim of experimental theatre.

Ruths Vermächtnis

Bis heute wird Ruth im La MaMa als Förderin der Kunst verehrt, selbst wenn sie anderswo kaum bekannt ist. Das Werk ist größtenteils beim Aviva Verlag erschienen, der viele Bücher zum ersten Mal übersetzt oder sogar überhaupt publiziert hat (der Verlegerin Britta Jürgs gehört hier großer Dank). 

Ruth war übrigens Thema meiner Doktorarbeit, für die ich viel in Archiven in Boston und New York gearbeitet und mit noch lebenden Zeitgenossen gesprochen habe. Manchmal hat sie mich wahnsinnig gemacht, wenn sie mal wieder wie eine Baronin von Münchhausen Geschichten ersponnen hat (nein, sie war nicht das Baby im Kinderwagen im Film „Panzerkreuzer Potemkin“, wie mir ihre noch lebenden Freunde stolz erzählt haben – als der Film herauskam, war sie nämlich schon 21 und hätte nie in einen Kinderwagen gepasst), oft hat sie mich berührt, wenn man in den Texten des Spätwerks die oft traurigen Erinnerungen oder Zweifel las. 

Eigentlich dachte ich, Ruth wäre schon zu lange Teil meines Lebens gewesen und ich würde nie wieder über sie schreiben.  Aber ich hänge wohl doch zu sehr an ihr, ihr offener Geist inspiriert mich bis heute, und ich freue mich weiterhin sehr, wenn auch andere sie kennenlernen. Denn in ihrem vielseitigen Werk gibt es so viel zu entdecken, dass sich eine Expedition für jeden lohnt!

Autorin: Diana Mantel

Was für ein großartiger Artikel über eine großartige Schriftstellerin! Wir sind sehr froh, dass Sie, Diana Mantel, nicht müde geworden sind über Ruth Landshoff-Yorck zu schreiben. Eine faszinierende Autorin, die auch Bezug zu unseren Autor*innen hat, wie zu Thomas Mann. Wäre spannend zu erfahren, ob Ihr auch Erika Mann begegnete im wilden Berlin der 1920er Jahre.

Da der AvivA-Verlag ihre Werke neu aufgelegt hat, erinnern wir sehr gerne an die Beiträge zu #femaleheritage:

Dr. Diana Mantel beim Live-Blogging
Dr. Diana Mantel beim Live-Blogging

Dr. Diana Mantel hat an der LMU München in Neuerer deutscher Literaturwissenschaft und Komparatistik promoviert, zu dem Thema „Ruth Landshoff-Yorck – Schreibende Persephone zwischen Berliner Boheme und New Yorker Underground“. Sie ist selbstständig als Journalistin und Lektorin und arbeitet für als Live-Bloggerin und Communications Expert für das Münchner Startup storytile. 


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