• Foto-Aktion: Lesen verbindet!

    Anlässlich der Internationalen Wochen gegen den Rassismus haben sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Münchner Stadtbibliothek zusammengetan und eine Foto-Aktion gestartet. Denn bei uns arbeiten Menschen aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern, und wenn wir all unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammentrommeln, dann kann man sich in über 20 verschiedenen Sprachen unterhalten – wir wissen also, wovon wir reden, wenn wir behaupten: Lesen verbindet!  Weiterlesen

  • Ich bin kein Opfer!

    „Ellbogen“ von Fatma Aydemir (Roman)

    Keine Ahnung, wie ich auf Fatma Aydemirs Debütroman „Ellbogen“ gestoßen bin. Auf alle Fälle hat mich das Buch gefunden und dann von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Normalerweise lese ich keine Bücher über Gewalt, in denen es zusätzlich vor Kraftausdrücken nur so wimmelt. Aber normale Maßstäbe gelten für dieses Buch vielleicht einfach nicht.
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  • Auslese: Türkische Literatur der Gegenwart

    Die Türkei und deren Regierung sind aktuell täglich in den Nachrichten. Hier habt ihr zehn Literaturtipps, um euch selbst ein Bild der kulturellen und gesellschaftlichen Lage zu machen. Weiterlesen

  • Ein Überfall, ein Abendessen, viele Fragen

    Elif Shafak: Der Geruch des Paradieses (Roman)

    „Drei junge Muslima in Oxford! Die Sünderin, die Gläubige und die Verwirrte.“ Muss das tatsächlich gefeiert werden? Und wenn ja, warum? Diese Frage stellt sich drei jungen Studentinnen, die für ganz unterschiedliche Lebensentwürfe und Identitäten stehen und somit exemplarisch sein können für das heutige Erscheinungsbild gebildeter muslimischer Frauen. Weiterlesen

  • Wie geht Würde?

    Karin Gruß und Tobias Krejtschi: Was WÜRDEst du tun? (Kindersachbuch)

    Die Würde des Menschen ist unantastbar, so steht es im Grundgesetz. Doch was können wir tun, damit sie in alltäglichen Situationen tatsächlich gewahrt bleibt? Ein Bilderbuch für Kinder ab sechs Jahren beschäftigt sich mit dieser Frage. Weiterlesen

  • Auslese: Graphic Novels von Autorinnen

    Erfunden wurde der so genannte Bechdel-Test bereits vor mehr als 30 Jahren, doch berühmt wurde er erst 2011 durch einen Artikel im Magazin New Yorker. In ihrer Comicstrip-Serie „Dykes To Watch Out For“ (1985) hat die amerikanische Zeichnerin Alison Bechdel einer ihrer Figuren ein dreistufiges Prüfverfahren für Filme in den Mund gelegt. Sie schaue sich Filme nur dann an, so die junge Feministin, wenn folgende drei Fragen mit „Ja“ beantwortet werden könnten: Gibt es mindestens zwei Frauenrollen? Sprechen sie miteinander? Unterhalten sie sich über etwas anderes als einen Mann?

    Der Bechdel-Test ist kein wissenschaftlicher Test und sagt auch nichts über die Qualität des jeweiligen Werks. Aber er verrät so einiges über männliche und weibliche Stereotype – denen man ja nicht nur in Filmen begegnet, sondern auch in Romanen und selbstredend auch in Graphic Novels (Stichwort: Superhelden). Zum Weltfrauentag (und natürlich auch zu Alison Bechdels Ehren!) deshalb hier acht Empfehlungen: Graphic Novels von und über Frauen (aber nicht nur…). Weiterlesen

  • Regina wer?

    Foto: Shervin Lainez / Warner Bros. Records

    „Remember us to life“ von Regina Spektor (CD)

    Es ist schon ein großes Glück, in einer Bibliothek zu arbeiten. Hier stolpere ich laufend über Unbekanntes und entdecke tolle neue Dinge. So auch Ende 2016, als mir die CD „Remember us to life“ von Regina Spektor in die Hände fiel. Regina wer? Spektor? Nie gehört. Wer – bitteschön – ist das denn?
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