Lesezeichen 27/07: Die Literaturklicks der Woche

Alle Woche wieder: die besten Texte aus dem Netz über die Literatur in Gegenwart und Zukunft. Diesmal mit Quoten, Sprachen, zu vielen Büchern und einem Nachruf, den man nicht so schnell vergessen wird.


#Krimi

„Wir brauchen keine Frauenquote bei Kriminalromanen“

Thomas Wörtche ist Krimi-Papst. Keiner in Deutschland kennt sich besser aus im literarischen Morden. Ein Gespräch über Gewalt gegen Frauen, das Gift der Regiokrimis und die Frage nach Quoten.

Lesen!


#Quotenfrage

„Frauenquoten? Auf jeden Fall!“

Ob man eine Quote für ein Feuilleton einführen kann, da bin ich mir selbst auch unsicher, aber wenn jede Kritikerin und jeder Kritiker mal für sich selbst durchzählen würde, würden erstaunliche Sachen dabei herauskommen. (Gespräch vom März 2019)

Lesen!


#Sonntagsfrage

„Wie will &Töchter das Lesen wieder cool machen, Frau Nerbel?“

Sieben Buchwissenschaftsstudentinnen haben im Januar in München den Verlag &Töchter gegründet. Auch weil sie nicht verstehen, dass zwar alle über den Leserschwund reden, aber keiner mal etwas wirklich Neues ausprobiert. Welche Ideen &Töchter so hat, erzählt Mitgründerin Laura Nerbel in der Sonntagsfrage.

Lesen!


#Sprachschätze

Language Keepers

The Struggle for Indigenous Language Survival in California (Multimedia-Reportage)

Lesen!


#Poesielandschaft

„Wer Identität sucht, sucht nach einem Trugbild“

Er selbst bezeichnet sich als Wissenschafter – dabei hat er höchste Auszeichnungen für sein literarisches Werk eingesteckt. Dass der mosambikanische Schriftsteller Mia Couto mit dem Wort «Identität» nicht viel anfangen kann, hängt ebenso sehr mit seiner Herkunft wie mit seinem intellektuellen Selbstverständnis zusammen.

Lesen!


#Nachruf

The life and tragic death of Trinity graduate and writer Sophie Hingst

“This is what comes about when you’re skinned alive,” she said, as we sat staring out at the gentle waves of the Havel river that flows into the Wannsee. “This is about a publishing house hanging someone out on a fence to dry.” The real story is not that simple.

Lesen!


#Lesen

Why Don’t I Read All My Books?

Perhaps in some cases it has actually meant more to me to possess a book than to read it, because as long as its contents remain unknown to me, it retains its mystery. The unread book is a provocation, a promise of something that might dissipate if I slogged my way through the text.

Lesen!


#Leseförderung

Märchenhaftes Marketing

Die Stiftung Lesen startet mit Amazon, Thalia und Hugendubel eine Buchverschenkaktion, die den unabhängigen Buchhandel komplett außen vor lässt und zugleich einen Monopolisten hofiert. Ein Kommentar von Börsenblatt-Redakteur Michael Roesler-Graichen.

Lesen!


#Bibliothek

On Opening Ghana’s First Subscription-Model Library

Libreria Ghana Began With a Personal Book Collection

Lesen!


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Foto: Kelly Sikkema / Unsplash

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Katrin

Als Kind wollte ich Bibliothekarin oder Journalistin werden - nach dem Literatur-Studium entschied ich mich zunächst für Letzteres. Um dann doch wieder in einer Bibliothek zu landen: Seit 2015 bin ich in der Münchner Stadtbibliothek verantwortlich für die digitale Kommunikation (und damit auch für dieses Blog hier). Mein großes literarisches Interesse gilt (zumindest aktuell) der postkolonialen Literatur, vor allem vom afrikanischen Kontinent.

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