Lesezeichen 10/08: Die Literaturklicks der Woche

Alle Woche wieder: die besten Texte aus dem Netz über die Literatur in Gegenwart und Zukunft. Diesmal mit Toni Morrison, vergessenen Frauen, Frauen von heute und Männern im Gespräch.


TONI MORRISON

„Lesen galt in meiner Familie als kühner und rebellischer Akt“

Toni Morrison ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Gut zwei Jahre zuvor blickte die Literaturnobelpreisträgerin im SPIEGEL-Gespräch auf ihr Leben und die US-Geschichte zurück sowie – mit Widerwillen – auf Donald Trump. Das Gespräch erschien im SPIEGEL 17/2017. Anlässlich des Todes von Toni Morrison dokumentieren wir es hier erneut.

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What Do Toni Morrison’s Books Mean to You?

Her powerful language, memorable characters, moving dialogue and vivid descriptions have resonated with generations of readers. Share your memories with us.

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VERGESSENE FRAUEN

The Double Life of Karolina Pavlova

Karolina Pavlova, born Karolina Karlovna Jaenisch in Yaroslavl in 1807, died in Dresden in 1893 after having lived outside Russia for four decades. She had abandoned her native country not because of czarist oppression but because of hostile criticism of her poetry and her personal life.

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The Hidden Life of a Forgotten Sixteenth-Century Female Poet

I came to Anne Vaughan Lock’s “A Meditation of a Penitent Sinner” as a result of my son Hudson’s high-school ancestry-research project. At dinner, Hudson casually mentioned that a distant grandmother on my mother’s side was the first writer to publish a sonnet cycle in English.

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FRAUEN VON HEUTE

„Gute Bücher werden der Komplexität der Welt gerecht“

So wie das Erzählen von Geschichten nicht mit dem Buchdruck begonnen hat, so ist das E-Book sicher nicht die letzte Gestalt, die Literatur annehmen wird. Mit Blick auf die Digitalisierung sind mir andere Aspekte wichtiger.

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Wenn Frauen über Autoren schreiben, wie sonst nur Männer über Autorinnen schreiben

Mit Ironie lässt sich Sexismus am wirkungsvollsten begegnen, haben sich die drei gesagt und damit begonnen, so über Schrifststeller zu schreiben, wie gemeinhin nur Männer über Schriftstellerinnen schreiben.

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How Women Writers Are Reinventing Freud

Every author can be given a psychoanalytic reading, but for decades, famous writers from all corners of the globe have acknowledged an affinity for and debt to Sigmund Freud. But today, a number of female authors are refracting Freudian concepts and power dynamics through their own work in a way that feels new.

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MÄNNER IM GESPRÄCH

„Ich schreibe ohne jegliche Konzeption“
Interview mit Andreas Maier

Nach 20, 25 Seiten wird mir jedoch klar: Was ich bisher geschrieben habe ist alles Unsinn. Dann überlege ich, was mir nicht passt und werfe wieder den größten Teil weg. Nach etwa sechs Monaten habe ich schließlich gefunden, worum der Text gehen könnte.

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„Wir befinden uns im freien Fall – dank unserer eigenen Cleverness“
Interview mit Ian McEwan

Mein eigener Eindruck ist, dass ich an keinerlei öffentliche Erwartungen denke, sobald ich die Tür meines Arbeitszimmers hinter mir schliesse. Ich bin dann in einem luxuriösen, privilegierten Raum geistiger Freiheit – im Bewusstsein, dass es sich dabei um eine Minderheitenposition handelt.

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NACHRICHTEN AUS DER VERGANGENHEIT

Aber er wollte unbedingt wandern

„Herr Professor Adorno, der gestern, in völlig überarbeitetem und ramponiertem Zustand, in die Ferien gefahren ist, läßt Ihnen für Ihre Briefe sehr danken“, antwortete seine Sekretärin dem Philosophen Alfred Sohn-Rethel. Gemeinsam mit seiner Frau Gretel war der ramponierte Adorno bereits auf dem Weg ins Wallis.

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“The Greatest Menace to the Writer is the Reader” and Other Advice from Shirley Jackson

The very nicest thing about being a writer is that you can afford to indulge yourself endlessly with oddness, and nobody can really do anything about it, as long as you keep writing and kind of using it up, as it were.

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Katrin

Als Kind wollte ich Bibliothekarin oder Journalistin werden - nach dem Literatur-Studium entschied ich mich zunächst für Letzteres. Um dann doch wieder in einer Bibliothek zu landen: Seit 2015 bin ich in der Münchner Stadtbibliothek verantwortlich für die digitale Kommunikation (und damit auch für dieses Blog hier). Mein großes literarisches Interesse gilt (zumindest aktuell) der postkolonialen Literatur, vor allem vom afrikanischen Kontinent.

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