Gaming Tipp: CrossCode

Gaming-Tipps von gamenden Bibliotheksmitarbeiter*innen. Wir stellen euch regelmässig ein Spiel vor, das uns nachhaltig beeindruckt hat. Spielspaß garantiert! Dieses Mal empfiehlt Juliane das Spiel „CrossCode“.

CrossCode (USK 12) – Padical Fish – Action-Rollenspiel – 2015 – Nintendo Switch

„CrossCode“ ist ein modernes Action-Rollenspiel im 16-Bit-Format und das Erstlingswerk des deutschen Entwickler-Teams Radical Fish.

Die Hauptperson heißt Lea und man spielt ihren Avatar in einem MMOG (= Massively Multiplayer Online Game) namens Crossworlds. Leas Avatar ist nicht mehr dazu in der Lage zu sprechen und hat alle Erinnerungen verloren. Lea wird begleitet von zwei KI-Charakteren, die „reale“ Spieler darstellen sollen. So kommt es, dass sie sich manchmal ausloggen, um in der realen Welt Dinge zu erledigen. Sie nehmen an Kämpfen teil und werden in die Story integriert.
Die Geschichte ist linear, die Grundstimmung die meiste Zeit über heiter, es gibt aber auch ernste und berührende Momente, sowie gelungene Wendungen. Kurz vor Ende der Geschichte kann der Spielende trotzdem eine wichtige Entscheidung treffen, die das Ende stark beeinflusst.


Die Level sind weitläufig und von Hand erstellt. Man sieht die Liebe zum Detail. Die Gebiete sind abwechslungsreich gestaltet, mal befindet man sich in einem Dschungel, dann in einem Herbstwald, in verschneiten Gebirgen, in Städten und in Wüsten. Die ganzen versteckten Schätze nicht zu vergessen! Da man sich in einem MMOG befindet, trifft man in der Welt natürlich auch auf andere Mitspieler, die umherflitzen und mit dem Spielenden interagieren.
Wie es zu einem Rollenspiel gehört, gibt es natürlich Quests. In anderen Spielen ist es oft so, dass man lediglich einen Gegenstand beschaffen soll und nur von A nach B geht. „CrossCode“ hat es geschafft, originelle Ideen mit einfließen zu lassen. Der Spielende darf auf Schatzsuche gehen, es gibt Kopfgeldjagden, Wettrennen, Spurensuchen und sogar einen Tower-Defense-Ausflug.
Die Kämpfe sind in ordentlicher Hack&Slack-Manier gestaltet, die viel Spaß machen und abwechslungsreich sind. Für Bossgegner ist sogar eine bestimmte Taktik vonnöten, die der Spielende erst herausfinden muss.
Einen großen Teil der Spielzeit nehmen die Puzzle und Rätsel ein, bei denen man die grauen Zellen ordentlich zum Glühen bringen muss. Oftmals steht man unter Zeitdruck und wenn man nur eine Sekunde zu lange wartet, muss man von vorne anfangen. Im Endgame ist es möglich, Neues freizuschalten und immer noch stärkere Ausrüstung zu farmen. „CrossCode“ weiß wirklich, wie man die Spielenden motivieren kann.

Am meisten beeindruckt hat mich die Geschichte dank der großartigen Wendungen. Der Grafik-Stil hat mir auch sehr gut gefallen. „CrossCode“ ist ein gutes Beispiel dafür, was mit der 16-Bit-Grafik geschaffen werden kann. Ich kann das Spiel uneingeschränkt empfehlen.
von Juliane (Stadtbibliothek Hasenbergl)

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