Freie Datenbanken: BASE

Angenommen, ihr interessiert euch für die Lumineszenz von Zebrafischen. Ein etwas spezielles Thema, das bei Google aktuell (20.3.2020) über 9.000 kunterbunt gemischte Treffer liefert, die auf populäre, kindgerechte und nur mit etwas Glück auch auf wissenschaftliche Seiten verweisen.

Für eure Seminararbeit braucht ihr aber verlässliche und eindeutig wissenschaftliche Quellen. Hier kommt eine meiner Lieblingsdatenbanken ins Spiel, die BASE. In den Schulungen erkläre ich das so: die base-search.net ist ein wissenschaftliches Google. Einfache Handhabung, aber im Gegensatz zu Google werden die Quellen durch wissenschaftliches Personal geprüft, das „unsichtbare Web“ durchsucht und vernünftige Filter angeboten, die es ermöglichen, die Suchergebnisse zu clustern.

Das Allerbeste nun zum Schluss: BASE bietet überwiegend Open-Access-Dokumente an. Ihr müsst keine der zur Zeit geschlossenen Bibliotheken zwischenschalten. Was heißt das? Die Verfasserin oder der Verfasser bieten ihre Bachelor-, Master-, Diplom- oder Doktorarbeit zum freien Zugang als sogenannten „Volltext“ an. Gekennzeichnet wird das durch ein offenes orangefarbenes Schloss. Einfach auf den Titel klicken, ihr werdet auf einen Uni-Server weitergeleitet, sucht dort nach dem pdf-Dokument und könnt die wissenschaftliche Arbeit am heimischen Rechner lesen.

Bei Base finden sich zur Lumineszenz von Zebrafischen übrigens 11 Dokumente, bei der Suche in englischer Sprache „fluorescence zebrafish“ über 1.800.

Viel Spaß bei der Entdeckung von BASE!

base-search.net

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