Kategorie Archiv: Zum Thema

Über Bibliotheken heute und morgen

Wie ein großer Park
Zu Besuch in der Deichman Stovner Bibliothek in Oslo

Vielleicht erinnern sich noch ein paar von euch an meinen Blogartikel im Sommer Wo gibt’s die tollsten Bibliotheken der Welt?. Unter anderem hatte ich da über die Bibliothek im Osloer Stadtteil Stovner berichtet und versprochen, mir im Herbst selbst ein Bild von der Bibliothek zu machen. Ende Oktober war ich also nun in Oslo und habe mir endlich die Filiale der Deichman Bibliotheken ‚in echt‘ ansehen können. Und was soll ich sagen … Ich habe mich spontan verliebt! Weiterlesen →

Wer ist wir und was hat das mit mir zu tun?
Eine persönliche Nachlese zum Zündfunk Netzkongress 2018

Es ist nur eine randständige Anekdote, aber mit ihr lässt sich gut erzählen, warum der Zündfunk Netzkongress mir jenseits der einzelnen Themen nicht so schnell wieder aus dem Kopf geht. Die bayerische Digitalkonferenz tagte am Freitagabend und den ganzen Samstag, und als ich am Sonntag auf Twitter nachlas, stieß ich auf einen Tweet des Zündfunks, der um die Teilnahme an einer Befragung bat. Weiterlesen →

Was an Demokratie echt toll ist – unserer Meinung nach

Am 14. Oktober ist Landtagswahl, und wofür die Münchner Stadtbibliothek sich entscheidet, ist klar: für die Demokratie! Öffentliche Bibliotheken sind im Ursprung demokratische Institutionen, da sie die Teilhabe an Willensbildungsprozessen unterstützen und fördern, indem sie Bildung, Kultur und Unterhaltung für alle bereitstellen und als offener Ort für den Austausch von Wissen und Meinungen dienen. Aber was ist an Demokratie eigentlich so toll? Das haben wir mal unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefragt. Hier sind ihre Antworten, anonymisiert wie bei einer ganz normalen Wahl. Wenn ihr die Äußerungen als Privatpersonen weiterteilen wollt, dann macht das gerne: einfach Bild herunterladen und verwenden (oder direkt auf Pinterest pinnen…)! Weiterlesen →

Offene Bibliotheken, urbane Öffentlichkeit

Im Rückblick auf die interdisziplinäre Tagung „Public! Debatten über Bibliotheken und urbane Öffentlichkeit“ im Februar 2018 in der Münchner Stadtbibliothek möchte ich die von Sonja Beeck gestellte Frage: „Sind Bibliotheken eher Straßen als Wohnzimmer?“ weiterdenken.

In ihrer Public!-Keynote wählte Sonja Beeck Giambattista Nollis „La Nuova Topografia di Roma“ (1748) als Ausgangspunkt. Der Schwarzplan Roms blendet Planelemente wie Straßennamen, Vegetation oder Gewässer aus und stellt die Unterscheidung von bebauter und unbebauter Fläche in den Vordergrund. Kirchen werden darin als weiße Flächen, will heißen als öffentliche Räume dargestellt. Sie werden damit Straßen gleichgesetzt, die, im Plan betrachtet, die Kirchen umfließen, aber sie auch wie Buchten auszufüllen scheinen. Beeck verglich Kirche und Stadtbibliothek in ihrer Funktion und kam zu der These, dass die Bibliothek weniger als Wohnzimmer, denn als Straße betrachtet werden könnte. Als öffentliches Gebäude im Sinne Nollis, das sich elastisch mit der urbanen Umgebung verbindet und das der Stadtbevölkerung als positiver Ort der „vibrierenden Stille“ diente. Weiterlesen →

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