Kategorie Archiv: Lesen

Diese Glaubensfragen

Nikolaus Nützel: Dein letzter Gottesdienst? (Jugendsachbuch)

Treffen sich zwei Pfarrer. Sagt der eine: „O Mann, im Turm meiner Kirche haben sich Fledermäuse eingenistet. Es ist eine Katastrophe, die kacken alles voll. Ich hab alles probiert, sogar Gift. Doch ich krieg die Biester einfach nicht weg.“ Sagt der andere: „Das Problem hatte ich auch. Aber ich habe es ziemlich schnell gelöst.“ Sagt der erste Pfarrer verblüfft: „Ja, wie denn?“ Antwortet der zweite: „Ich hab die Tiere konfirmiert. Da waren sie sofort weg. Hab sie nie wiedergesehen …“ Weiterlesen →

Grausamer Schmuck

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„Blauschmuck“ von Katharina Winkler (Roman)

Ist es wirklich möglich, das grauenhafte Martyrium, das eine junge kurdische Frau durchleben musste, in derart überwältigender, poetischer Sprache zu erzählen? Weiterlesen →

Auslese: 13 afrikanische Romane

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Noch heute wird Afrika oft als „dunkler Kontinent“ tituliert. Wer so leichtfertig einen ganzen Erdteil aburteilt, dem entgeht nicht nur dessen berückende Vielfalt, sondern auch das Entstehen einer neuen Weltliteratur, die aktuell wohl die spannendsten Romane vorzuweisen hat: kosmopolitische Geschichten, mit großen historischen und gesellschaftlichen Fragen im Gepäck und stets auf der Suche nach den richtigen Worten dafür. 13 Empfehlungen. Weiterlesen →

Auslese: Sachbuchtipps im Oktober

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Integration und Migration, Kritik des Kapitalismus und Angst vor Islamismus: Auch im Oktober hat unser Sachbuch-Lektor wieder fünf Sachbuch-Empfehlungen, die neue Perspektiven eröffnen, von persönlichen Erfahrungen aufs große Ganze schließen lassen und die echten Geschichten hinter all den Gerüchten zu suchen bereit sind. Weiterlesen →

Auslese: Wem gehört die Stadt?

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Zuzug, Wegzug, Gentrifzierung, Internationalisierung: Die Städte ändern sich, nicht nur in Deutschland. Immer öfter wollen dabei die Bürgerinnen und Bürger ihr Recht auf Mitbestimmung geltend machen. Die Auslese „Wem gehört die Stadt?“ versammelt sieben Bücher und einen Dokumentarfilm zum Thema: Wohin entwickelt sich die Stadt? Und wie gehen deren Bewohnerinnen und Bewohner damit um? Weiterlesen →

München liest – aber was eigentlich?

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Von morgens bis abends: Literatur in der Münchner Stadtbibliothek

Es heißt ja immer, dass Lesen eine einsame Tätigkeit sei. Und das stimmt natürlich auf den ersten Blick, da die Beziehung zwischen Mensch und Buch eine recht private ist, die meist keinen Dritten im Bunde duldet (das Vorlesen mal ausgenommen). Aber zugleich gilt immer auch das Gegenteil, wie wir in der Stadtbibliothek jeden Tag wieder erfahren. So sehr man während des Lesens für sich sein will, so unbedingt will man danach oder auch davor darüber sprechen. Will wissen, was andere davon halten, ob die eigene Meinung alleine dasteht oder man damit Mitstreiter findet; wie denn andere diesen seltsamen Schluss verstanden haben oder ob vielleicht noch jemand weitere Bücher der Autorin kennt. Weiterlesen →

Auslese: Zehnmal Feminismus

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In den vergangenen Jahrzehnten ist in Sachen Gleichberechtigung einiges erreicht worden – so sagt man. Doch ist das schon genug? Darüber gehen die Meinungen auseinander … Aber wer streitet da eigentlich mit wem und warum ziehen nicht alle Frauen am selben Strang? Und wieso behaupten manche weiterhin, Feministinnen seien Männerhasser? Fragen über Fragen, deshalb hier zehn Buchtipps: Pflichtlektüre für alle, die mitreden wollen in der stets von allerlei Banalitäten und Populismen bedrohten Debatte über den zeitgenössischen Feminismus. Weiterlesen →