Kategorie Archiv: Lesen

Mit Happy End durch die kalte Jahreszeit

Martha M. Batalha: Die vielen Talente der Schwestern Gusmão (Roman)

In Rio de Janeiro der 1940er Jahre meistern die beiden Schwestern Euridice und Guida ihren Alltag. Sie wachsen behütet auf, und die Zukunft steht beizeiten fest: Ehe und Familie. Während sich jedoch bei Euridice irgendwann Depression und Melancholie einstellen, hat Guida mit ganz anderen Schicksalsschlägen zu kämpfen. Aber beide meistern ihre Probleme auf charmante Art und Weise.

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Auslese: Obamas Lieblingsbücher

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Am 20. Januar 2017 übergibt Barack Obama, der 44. Präsident der Vereinigten Staaten, das Amt an seinen Nachfolger. In einem seiner letzten Interviews als Präsident sprach Obama mit Michiko Kakutani, der Chef-Literaturkritikerin der New York Times, über die Bedeutung von Literatur für ihn, insbesondere während seiner Zeit im Weißen Haus. Man ist, was man liest: In dieser Lektüreliste wird noch einmal der Mensch greifbar, der die USA verändern wollte und hoffentlich auch ein wenig verändert hat.

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Wenn nicht nur der Abgabetermin drängelt

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Tilmann Rammstedt: Morgen mehr (Roman)

Eine Schaltsekunde, ein geklauter Mercedes und zahlreiche gegessene Ravioli (alle wegen Claudia!) sind nur ein paar der Wendungen, auf die man in Tilman Rammstedt neuem Roman „Morgen mehr“ trifft. Das ganze Buch liest sich ein wenig anders als alles, was ich bisher gelesen habe – und das liegt nicht nur an der berührend schönen Schreibe des Autors.

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Auslese: Buchweltreise durch Afrika

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Mehr lesen und mehr von der Welt erfahren: Diese zwei guten Vorsätze für das neue Jahr lassen sich prima in einem Aufschwung umsetzen, nämlich durch die Lektüre von Büchern aus Ländern und Regionen, die einem unbekannt sind. Und zum Glück gibt es auch gleich die passende Challenge dazu: Das Blog UmgeBUCHT hat zur Buchweltreise aufgerufen. Das unterstützen wir gerne – heute mit ein paar Literaturreisetipps für den afrikanischen Kontinent. Weiterlesen →

Wer ist sie? Und wie viele?

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Delphine de Vigan: Nach einer wahren Geschichte (Roman)

Eine wahre Geschichte? Ein autobiographischer Roman? Oder doch alles Fiktion? Als Leserin kann man sich da nicht sicher sein, denn in diesem Roman wird man ständig in die Irre geführt.

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Drinnen, draußen, nirgends frei

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Emma Donoghue: Raum (Roman)

Was ist die wohl schlimmste Befürchtung aller Eltern? Neben einer unheilbaren Erkrankungen wohl die Entführung des eigenes Kindes und die Vorstellung der Qualen, die es dann wohl erleiden muss. Daher vermeide ich eigentlich jegliche Romane zu lesen oder Filme zu schauen, in denen dieses Thema behandelt wird – ich bin dafür einfach zu dünnhäutig. Aber „Raum“ hat mich fasziniert.

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Und du bist das nicht

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Kit de Waal: Mein Name ist Leon (Roman)

London, 1981: Die Hochzeit von Charles und Diana steht bevor, und alle sind vor Aufregung ganz aus dem Häuschen. Nur Leons Mutter bekommt mal wieder nichts auf die Reihe. Tief versunken in einer schweren Kindbettdepression vernachlässigt die alleinerziehende Mutter ihre beiden Jungs. Weiterlesen →