Author Archives: Stefanie Z.

Kino – dafür sind Filme gemacht“ – das finde ich auch; aber was ich im Kino verpasst habe oder nochmal im (englischen) Original gucken möchte, das hole ich mir gern auch auf DVD: amerikanische Intependent-Produktionen, britische Komödien, gern auch mal einen gut gemachten Blockbuster. Auch bei Büchern bin ich recht breit aufgestellt: vom Klassiker über spannende Psychothriller mit Trashfaktor bis zur möglichst nicht allzu abgehobenen Gegenwartsliteratur – Hauptsache, es zieht mich irgendwie rein.
Schön, dass ich diese Begeisterung im Blog der Münchner Stadtbliothek mit euch teilen darf!

Aus dem Leben gefallen

Manchester by the Sea. Ein Film von Kenneth Lonergan

Boston an einem grauen, matschigen Wintertag: Ein Mann Mitte, Ende Dreißig räumt vor einem Mietshaus Schnee, repariert eine verstopfte Toilette und erträgt stoisch die Launen der Mieter. Lee Chandler arbeitet als miserabel bezahlter Hausmeister und Mädchen für alles, ein wortkarger Einzelgänger, der in einem miesen Loch haust und seltsam emotionslos durchs Leben schleicht. Die trostlose Routine seines Lebens wird jäh unterbrochen, als ihn die Nachricht vom plötzlichen Herztod seines Bruders erreicht. Weiterlesen →

Brüchige Idylle

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Amerikanisches Idyll (Literaturverfilmung)

„Amerikanisches Idyll“ ist einer dieser  für die amerikanische Literatur so typischen Romane, die eine mitreißende Familiengeschichte verbinden mit einer kritischen Bestandsaufnahme der Gesellschaft, in der diese Menschen sich bewegen. Der inzwischen fast notorische Nobelpreis-Anwärter Philip Roth schrieb ihn 1997. Ende 2016 kam die Verfilmung in die Kinos, in der männlichen Hauptrolle Ewan McGregor, der erstmals auch Regie führte. Jetzt ist die DVD erschienen. Weiterlesen →

Schlaflos in Athen

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„Ein Atem“ von Christian Zübert (Film)

Die Griechenland-Krise: Angesichts immer neuer dramatischer Entwicklungen in der Welt ist sie schon wieder etwas an den Rand des öffentlichen Bewusstseins gerückt – bei uns, nicht aber für Griechenlands „lost generation“. Junge Leute, gut ausgebildet, oft mit akademischen Abschlüssen, die sich mit prekären Jobs notdürftig über Wasser halten und mit 30 Jahren noch oder wieder in den Kinderzimmern ihrer Eltern wohnen. Weiterlesen →

Hail Caesar, hail Clooney, all hail the Coen Brothers

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„Hail Caesar“ – ein Film der Coen-Brothers

Eine Wassermusical in Cinemascope, eine wunderschöne Frau in einem glitzernden Wassernixen-Kostüm tummelt sich inmitten eines brillant choreografierten und fotografierten Wasserballetts.
Cut: die übelgelaunte Wasserballett-Sexbombe  (herrlich ordinär: Scarlett Johansson) verkündet grob fluchend, sie könne sich bald nicht mehr in ihr Fischschwanz-Kostüm zwängen – kein Wunder, denn die Dame ist … schwanger. Weiterlesen →