Author Archives: Nadine

Meine Wunschliste 2017:
mehr Fleisch beim wöchentlichen Teamkochen,
Daenerys und Jon Snow reiten endlich auf einem Drachen in den Sonnenuntergang,
zwei oder ein Laster loswerden,
mehr Toleranz für Iny-Lorentz-Leser aufbringen,
UND mehr Bücher mit Happy End lesen!

Eiskalt erwischt

Isabelle Autissier: Herz auf Eis (Roman)

Der bloße Gedanke, hier ein Jahr zu leben, füllt die ganze Seele mit Grauen und Verzweiflung. (Johann Reinhold Forster, 1775 über Südgeorgien)

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Auslese: Mörderische Achtziger

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Drei Romane, in denen kräftig während der 1980er Jahre gemordet wird. Vorgetäuschte Autounfälle, Schlachtfeste in den Bergen, vergiftete Regenschirmspitzen oder Mörder mit Baseballschlägern, die Lucille aus „Walking Dead“ alle Ehre machen würde – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Weiterlesen →

Auslese: Sendlinger Lesezeichen

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In der neuen Veranstaltungsreihe „Lesezeichen“ verraten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Münchner Stadtbibliothek ihre Lieblingslektüren und geben Buch- und Filmtipps für ganz unterschiedliche Geschmäcker und Interessen. Und damit alle etwas davon haben, gibt es ihre Tipps auch hier im Blog. Diesmal: Nadine und Katja aus der Stadtbibliothek Sendling. Weiterlesen →

Mit Happy End durch die kalte Jahreszeit

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Martha M. Batalha: Die vielen Talente der Schwestern Gusmão (Roman)

In Rio de Janeiro der 1940er Jahre meistern die beiden Schwestern Euridice und Guida ihren Alltag. Sie wachsen behütet auf, und die Zukunft steht beizeiten fest: Ehe und Familie. Während sich jedoch bei Euridice irgendwann Depression und Melancholie einstellen, hat Guida mit ganz anderen Schicksalsschlägen zu kämpfen. Aber beide meistern ihre Probleme auf charmante Art und Weise.

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Der Wahnsinn hält Einzug

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Kalin Terzijski: Wahnsinn (Roman)

Der bulgarische Schriftsteller Kalin Terzijski begann sein Berufsleben als Arzt. Er gehörte zunächst als Pfleger, später als Psychiater zum Personal einer der größten psychiatrischen Kliniken Bulgariens – oder wie er es selbst sagt: „zur Besatzung des Narrenschiffs“. Aber warum wollte er überhaupt Psychiater werden? Sehr ehrlich und dennoch mit einer gewissen Portion Koketterie führt er in seinem Roman „Wahnsinn“ als Gründe die eigene Eitelkeit an; sein erstes Ziel sei es gewesen, bewundert zu werden, vor allem und vorzugsweise von Frauen. Auch durch einen auffallenden Modestil wollte er sich bereits in jungen Jahren von seinen Mitstudenten abheben und dem sozialistischen Provinzialismus entfliehen.

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Wenn man es nicht mehr aushält

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„Boy“ von Wytske Versteeg & „Was ich euch nicht erzählte“ von Celeste Ng

Beide Romane behandeln augenscheinlich den Selbstmord eines Jugendlichen. Auf den ersten Blick scheinen die beiden Schicksale und auch die Todesursache ähnlich, jedoch könnten die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die Aufarbeitung und der Umgang mit dem Verlust durch die Familienmitglieder nicht gegensätzlicher sein. Weiterlesen →