Alex Wedding: „Ede und Unku“ – ein Erfolgsroman und ein trauriges Schicksal | #femaleheritage.

„Ede und Unku“, ein Kinderroman von Alex Wedding aus den 1930er Jahren, war in der DDR Schullektüre. Das von einer kommunistischen Schriftstellerin verfasste Buch ist nicht nur eine gute Geschichte. Es inspiriert auch dazu, den Lebenswegen zweier sehr unterschiedlicher Frauen zu folgen, die eine Zeitlang eine innige Freundschaft verband. Auch Sylvi Schlichter hat das Buch einst gelesen und sich für #femaleheritage auf Spurensuche begeben.

Ist es nicht ein schöner Effekt der Blogparade #femaleheritage, wenn man von einem Beitrag zu einem eigenen Artikel inspiriert wird? Der Artikel von Wortlicht über den männlich dominierten Schulliteraturkanon, „Klassisch, männlich – Literatur in der Schule“, brachte mich ins Grübeln – wie war das eigentlich während meiner Schulzeit, die zu einem großen Teil in der DDR stattfand? Was haben wir damals gelesen?

Das ernüchternde Resultat meiner Überlegungen: Auch in der sozialistischen Schule, in der Frauen und Männer, Mädchen und Jungen, offiziell selbstverständlich gleichgestellt waren, lasen wir Autoren, Autoren und noch mehr Autoren. Die einzige Ausnahme, die mir einfiel, war Anna Seghers, „Das siebte Kreuz“ … Doch so ganz traute ich meiner Erinnerung nicht. Ich stöberte im Internet und fand schließlich auf der Seite des Virtuellen DDR-Museumseine umfassende Liste – und da tauchte noch ein Titel auf, ja, natürlich, wie hatte ich den nur vergessen können! Auch der Kinderroman „Ede und Unku“ aus dem Jahr 1931, geschrieben von der Schriftstellerin Alex Wedding, gehörte an vielen DDR-Schulen zur Pflichtlektüre.

Ede und Unku! Lächelnd zog ich den verstaubten Band aus meinem Bücherregal und begann zu blättern, las mich fest, ließ mich mitreißen, schmunzelte über die lustigen Sprüche, die mich als Kind so begeistert hatten, dass ich sie bei jeder Gelegenheit zitierte.

Worum geht es in „Ede und Unku“?

Der „Roman für Jungen und Mädchen“, so untertitelte Alex Wedding ihr Buch, erzählt die Geschichte einer Freundschaft zwischen dem Sinti-Mädchen Unku und dem Berliner Arbeiter­jungen Ede Sperling. Trotz aller Unterschiede entdecken sie, wie Kinder das so großartig können, vor allem ihre Gemeinsamkeiten: Beide sind neugierig, mutig, abenteuer­lustig und nicht auf den Mund gefallen. Natürlich findet Ede das Leben der „Zigeuner“ höchst spannend und kann es kaum erwarten, Unkus große Familie kennenzulernen. Eine Großmutter, die Zigarren raucht? Eine Mutter, die nicht lesen und schreiben kann? Das gibt es doch gar nicht!

„Unku schnitt eine schlaue Grimasse … ‘Aber meine Mutter kann ja nicht lesen und auch nicht schreiben! … Sie ist doch nie in eine Schule gegangen!‘
‚Jetzt willst du mich aber veräppeln!‘ rief Ede. ‚Wie wär‘s denn dann mit den Zensuren? Da wird doch jemand von deinen Leuten dein Zeugnis sehen wollen!“
‚Pfff! Niemand natürlich! Wenn Turant am Abend nach Hause kommt, sag ich ihr: Ich gratulier dir zu deiner Tochter! Macht allerhand Fortschritte, hat ein tadelloses Zeugnis bekommen …‘
‚Herrgott! So schön möcht ich‘s auch mal haben! Bist du ein Strolch!‘“[1]

Ebenso ist Unku fasziniert davon, dass Ede in einem Haus mit Treppen lebt:

‘Du wohnst doch in einem richtigen Haus. Da wird‘s dir nicht gerade gefallen bei uns! … ihr habt doch so ‘ne Treppen, wo man rauf- und runterlaufen kann?‘ Unku blickte verträumt drein.
‚Na, Fahrstuhl haben wir ja leider nicht. Und die Rolltreppen werden auch erst bestellt.‘ Ede grinste.[2]

Während die Kinder sich immer besser verstehen, das Eintauchen in die Welt des anderen genießen und beim Zeitungen austragen so einige Abenteuer erleben, brodelt es um sie herum: Edes Vater verliert seine Arbeit. Im Zorn verbietet er Ede die Freundschaft mit Max Klabunde, weil dessen Vater Kommunist ist und einen Streik in der AEG Turbine anführt. Durch einen Bekannten gerät Herr Sperling in Versuchung, zum Streikbrecher zu werden, was Ede in letzter Minute verhindert. Herr Klabunde wird polizeilich gesucht; Ede und Unku verstecken ihn in höchster Not zunächst im Wohnwagen von Unkus Familie und schließlich in der Wohnung der Familie Sperling. 

Die Geschichte findet ein glückliches Ende: Herr Sperling und Herr Klabunde versöhnen sich, Unku erobert die Herzen von Edes Eltern im Sturm und ringt ihnen sogar die Erlaubnis ab, Ede in den Sommerferien auf eine Fahrt „ins Grüne“ mitnehmen zu dürfen.

So weit, so gut. Aber in dem temporeichen, mit viel Humor erzählten Kinderroman steckt viel mehr als eine gute Geschichte, denn die Protagonisten gab es wirklich und auch viele der Anekdoten aus dem Buch sind so oder ähnlich tatsächlich passiert. Alex Wedding, die mit bürgerlichem Namen Grete Weiskopf hieß, lernte die neunjährige Sintiza Unku und ihre Cousine Kaula 1929 in Berlin kennen. Schnell entwickelte sich eine intensive Freundschaft. Unku, Kaula, ihre Familien und auch Freunde wie Ede waren häufig bei Grete Weiskopf zu Gast. Weiskopf berichtet im Nachwort der ersten Wiederauflage von „Ede und Unku“ in der DDR, dass die Sinti-Kinder sehr gern in ihrer Wanne badeten und hinterher mit großem Vergnügen das Badezimmer blitzblank putzten.[3] Bald beschwerten sich die Nachbarn über die Besuche der „Zigeunerschen“, doch Grete Weiskopf ließ sich nicht beirren. Fasziniert von der Kultur und Sprache ihrer Freunde, lernte sie bald ein wenig Romanes und schrieb viele Gespräche und Begebenheiten auf Zettel, die sie schließlich zu „Ede und Unku“ verband. 

Wer war Grete Weiskopf alias Alex Wedding?

Grete Weiskopf wurde als Margarete Bernheim 1905 in Salzburg geboren. Bereits während ihrer Schulzeit erlebte sie antisemitische Diskriminierung. 1925 zog sie nach Berlin um und arbeitete dort zunächst als Buchhändlerin, später als Sekretärin der sowjetischen Handels­vertretung. Zutiefst überzeugt von den kommunistischen Idealen, trat sie der KPD bei. 1928 heiratete sie den Schriftsteller Franz Carl (F. C.) Weiskopf (1900-1955), der ebenfalls KPD-Mitglied war. 

Leipzig, Konferenz junger Autorinnen mit sowjetischen Gästen. Foto: Bundesarchiv, Bild 183-23686-0003 / Illner / CC-BY-SA 3.0, Ausschnitt
Leipzig, Konferenz junger Autorinnen mit sowjetischen Gästen. Foto: Bundesarchiv, Bild 183-23686-0003 / Illner / CC-BY-SA 3.0, Ausschnitt

Nach ersten journalistischen Schreibversuchen erschien 1931 im Malik Verlag „Ede und Unku“ unter dem Pseudonym Alex Wedding, das Weiskopf aus dem Berliner Alexanderplatz und dem Arbeiterbezirk Wedding zusammengesetzt hatte. Das von John Heartfield gestaltete Cover zeigt ein Foto der beiden Kinder, auch weitere Fotos der Protagonisten sind im Buch enthalten. Der große Erfolg des Romans war damals noch nicht abzusehen, fiel er doch 1933 der Bücherverbrennung durch die Nazis zum Opfer. Als Juden und Kommunisten doppelt unerwünscht, konnten die Weiskopfs nicht in Deutschland bleiben. Grete und F. C. Weiskopf emigrierten zunächst nach Prag und gingen 1939 nach Paris, später nach New York ins Exil. Weil F. C. Weiskopf im diploma­tischen Dienst tätig war, kehrte das Ehepaar erst 1953, nach Stationen in Washington, D. C., Stockholm und China, endgültig nach Ostberlin zurück. Zwischenzeitlich waren weitere Jugendbücher von Alex Wedding erschienen, darunter „Das Eismeer ruft“ (1936) und „Die Fahne des Pfeiferhänsleins“ (1948). 

In den Folgejahren veröffentlichte Alex Wedding noch weitere Bücher und Märchensamm­lungen. Stets zeigte sie Kinder als starke, mutige Persönlichkeiten, ließ Mädchen wie Jungen gleichermaßen zu Wort kommen und Abenteuer erleben. Die in der DDR hoch angesehene und vielfach geehrte Autorin verstarb am 15. März 1966. „Ede und Unku“ blieb mit mehr als fünf Millionen verkauften Exemplaren ihr erfolgreichstes Buch und wurde 1980 unter dem Titel „Als Unku Edes Freundin war“ verfilmt. In Berlin gibt es in der Nähe des Alexanderplatzes eine Alex-Wedding-Straße und in Friedrichshain einen Ede-und-Unku-Weg.[4]  

Und was wurde aus Ede und Unku?

Alex Wedding selbst griff im Nachwort der ersten Nachauflage die Frage auf, wie ihre Freunde von einst die Kriegsjahre überstanden hätten. Sie berichtete, dass eines Tages „ein pracht­voller Mensch“ an ihrer Tür geklingelt hätte, „in seinem bärtigen Männergesicht konnte ich die Spuren von Edes Kindergesicht noch deutlich erkennen“[5]. Ede war als Soldat im Krieg gewesen, zu den Russen übergelaufen und lebte mit seiner russischen Frau und den beiden Kindern nun wieder in Berlin. 

Von Unku jedoch hatte die Autorin nie wieder etwas gehört: „Und Unku, Großmutter, Turant, die Vettern und Basen? Fragt lieber nicht! … Ich fürchte, meine Zigeunerfreunde sind nicht mehr am Leben. Die Hitler-Barbaren haben Juden und Zigeuner verjagt, vergast und erschossen, als wären sie keine Menschen, ja nicht einmal Vieh …“[6]

Unku. Mit freundlicher Genehmigung / By courtesy of The University of Liverpool Library / GLS Add. GA 3/15/21
Unku. Mit freundlicher Genehmigung / By courtesy of The University of Liverpool Library / GLS Add. GA 3/15/21

Alex Wedding sollte nie erfahren, was aus Unku geworden war. Erst kurz nach ihrem Tod bestätigten sich ihre schlimmen Befürchtungen: Unku, mit bürgerlichem deutschen Namen Erna Lauenburger, wurde zusammen mit ihrer großen Familie von den Nazis etwa Mitte der 1930er Jahre zunächst zum Umzug ins Zigeunerlager Magdeburg Holzweg genötigt. Zu diesem Zeitpunkt war sie schon (nicht-standesamtlich) verheiratet und mit ihrem ersten Kind schwanger. Ihr Mann, bereits 1938 ins KZ Buchenwald deportiert, kam dort 1942 ums Leben. Unku und ihre beiden kleinen Töchter wurden gemeinsam mit vielen Familienangehörigen 1943 nach Auschwitz gebracht, wo unter den unmenschlichen Bedingungen zunächst die beiden Kinder starben und im März oder April 1944 schließlich auch Unku.[7] Von der gesamten Familie kehrte nur Unkus Cousine Kaula aus dem Konzentrationslager zurück.

Spurensuche – „Ede und Unku – Die wahre Geschichte“

Der Musiker Janko Lauenberger, ein Enkel Kaulas, hat sich gemeinsam mit der Journalistin Juliane von Wedemeyer auf Spurensuche begeben. In „Ede und Unku – Die wahre Geschichte“[8] berichtet er noch einmal von Unkus Kindheit in Berlin und von der Entstehung des Erfolgsromans, fügt der lustigen Geschichte jedoch die bittere Fortsetzung hinzu, indem er auch Unkus letzte Lebensjahre dokumentiert. Anrührend beschreibt er, wie das Buch von Alex Wedding die Familie immer begleitet hat – zwar konnte es kaum jemand lesen, die Fotos jedoch waren wertvolle Erinnerungen. Parallel dazu erzählt Lauenberger aus seiner eigenen Kindheit und Jugend: Auch in der DDR war seine Sinti-Familie vielen Anfeindungen und Vorurteilen ausgesetzt. Selbst wenn man „Ede und Unku“ nicht kennt, ist das Buch sehr zu empfehlen, gerade auch wegen des aktuellen Bezugs. Das Cover zeigt, wie schon die Erstauflage von „Ede und Unku“ 1931, ein Foto der beiden Kinder. Die Münchner Stadtbiblio­thek hat das Buch in ihrem Bestand.

Kann man „Ede und Unku“ heute noch lesen?

Und was ist mit „Ede und Unku“, dem einstigen Bestseller, der 2021 neunzig Jahre alt wird und nur noch antiquarisch zu bekommen ist?[9] Kann man ihn Kindern immer noch zu lesen geben? Ich denke ja! Natürlich ist der Text durch Weddings kommunistisches Engagement politisch gefärbt – die Proletarier müssen sich gegen die Kapitalisten verbünden, die Arbeiter zusammenhalten – doch darüber lässt es sich gut ins Gespräch kommen. Ansonsten vermögen die flotte Handlung, die witzigen Dialoge und die beiden starken Hauptfiguren bestimmt auch heute noch zu begeistern. Sprüche wie: „Weißt du, was flüssiger ist als Wasser? … Du! … überflüssig bist du!“[10] oder: „Wie spät ist‘s denn schon? – „Genau dreiviertel auf dicken Haferbrei!“[11] bringen Kinder nach wie vor zum Lachen.

Unku hat es verdient, in ihrer Geschichte weiterzuleben, nicht in Vergessenheit zu geraten. Dass man sich an sie erinnert, würde sie wohl ebenso freuen wie die Frau, die ihr literarisches Denkmal schuf.

Sylvi Schlichter entschied sich nach vielen Jahren Berufserfahrung als freie Lektorin für ein duales Studium (Public Management) bei der Landeshauptstadt München und ist aktuell in der Monacensia eingesetzt.


[1]    Wedding, Alex: Ede und Unku. Verlag Bild und Heimat, Sonderausgabe 2015, S. 43
[2]    Ebd., S. 43
[3]    Wedding, Alex: Ede und Unku. Verlag Bild und Heimat, Sonderausgabe 2015, S. 171
[4]    https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/grete-weiskopf-alex-wedding; https://de.wikipedia.org/wiki/Ede_und_Unku
[5]    Wedding, Alex: Ede und Unku. Verlag Bild und Heimat, Sonderausgabe 2015, S. 175
[6]    Ebd., S. 175 f.
[7]    https://de.wikipedia.org/wiki/Erna_Lauenburger
[8]    Lauenberger, Janko / von Wedemeyer, Juliane: „Ede und Unku – Die wahre Geschichte“, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh/München 2018
[9]    Zwar ist das Buch nur noch antiquarisch zu bekommen, den Text jedoch hat Heike Makatsch 2015 für ein nach wie vor lieferbares Hörbuch (Media-Net Kassel) eingesprochen.
[10]  Wedding, Alex: Ede und Unku. Verlag Bild und Heimat, Sonderausgabe 2015, S. 147
[11]  Ebd., S. 59


Nachklapp: Ede und Unku – Hörtipps:


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8 Kommentare zu “Alex Wedding: „Ede und Unku“ – ein Erfolgsroman und ein trauriges Schicksal | #femaleheritage.

  1. Liebe Sylvi Schlichter,
    ich freue mich, dass mein Blogpost zu diesem spannenden Beitrag geführt hat – eine bewegende Geschichte! Das Buch kenne ich noch nicht, es scheint wohl nach 1990 nicht mehr zum Lehrplan in ostdeutschen Schulen zu gehören. Aber vielleicht schaue ich mal, ob sich in der Stadtbibliothek noch ein Exemplar auftreiben lässt.
    Herzliche Grüße,
    Tala T

    • Sylvi Schlichter on 07/12/2020 at 11:14 am sagt:

      Liebe Tala T,

      nochmals danke für den Denkanstoß! Ja, es lohnt sich wirklich, das Buch zu lesen, es ist witzig, frech und fetzig und natürlich auch ein gutes Zeitzeugnis. Neben gedruckten Exemplaren gibt es, wie in einer Fußnote im Artikel erwähnt, auch das Hörbuch von Heike Makatsch, das ist noch lieferbar. Ich kenne es nicht, kann mir aber vorstellen, dass Heike Makatsch den Text sehr gut umgesetzt hat.

      Viele Grüße
      Sylvi Schlichter

  2. Liebe Sylvi Schlichter!
    Wie schön, dass ich nicht der einzige bin, der bei #femaleheritage auch an Alex Wedding denkt. Meine Schule trug ihren Namen, daher ist sie mir – ebenso wie „Ede und Unku“ sehr vertraut.
    Ich sitze gerade an einer Podcast-Episode über die Autorin, der eine schöne Ergänzung zu Ihrem Beitrag sein dürfte. Es wird weniger um ihr erfolgreichstes Buch, als vielmehr um ihren Status als sozialistische Kinderbuchautorin gehen.
    Herzliche Grüße aus Berlin,
    Marc Lippuner

    • Sylvi Schlichter on 07/12/2020 at 11:21 am sagt:

      Lieber Marc Lippuner,

      oh, wie spannend! Die Episode werde ich mir auf jeden Fall anhören! Da erfahre ich sicher auch noch einiges Neues. Als Kind habe ich auch „Das Eismeer ruft“ gelesen – da ist die sozialistische Prägung dann schon sehr massiv, aber die Kinderfiguren sind auch in diesem Buch großartig.

      Viele Grüße
      Sylvi Schlichter

  3. Natalie Rahmel on 07/12/2020 at 10:42 am sagt:

    Liebe Sylvi,

    eine wirklich berührende und spannende Geschichte – mir als in Westdeutschland aufgewachsen und zur Schule gegangen – ist sowohl die Autorin als auch der Kinderroman nicht bekannt. Interessant finde ich auch, dass die Autorin ein Pseudonym wählte für ihren Roman und nach diesem Pseudonym sogar eine Berliner Straße und nach ihrem Roman „Ede und Unku“ sogar ein Platz benannt wurde. Vielen Dank für die Bekanntmachung dieser Autorin, ihrer Biographie und Romane, die zum Nachdenken anregen.

    Herzliche Grüße
    Natalie

    • Sylvi Schlichter on 07/12/2020 at 3:22 pm sagt:

      Liebe Natalie,

      es freut mich, dass Dir der Artikel gefallen hat! Ja, die Ostdeutschen meiner Generation (und älter) kennen das Buch wahrscheinlich fast alle, im Westen ist es nicht bekannt, deshalb freut es mich umso mehr, dass das Buch von Janko Lauenberger die Geschichte wieder ans Licht bringt.

      Viele liebe Grüße ins SOZ!

      Sylvi

  4. Liebe Sylvi Schlichter,
    wie andernorts mal freudig vorbesprochen: Ich habe zu „Ede und Unku“ nun auch eine Podcast-Folge gemacht: https://kulturfritzen.podigee.io/46-ede-und-unku
    Viele Grüße aus Berlin, Marc

    • Sylvi Schlichter on 15/03/2021 at 9:47 am sagt:

      Hallo Marc,

      wunderbar, ich werde in den nächsten Tagen reinhören!
      Wenn wir weiter so schön Öffentlichkeitsarbeit für das Buch machen, gibt es vielleicht ja doch irgendwann mal eine Neuauflage 😉
      Viele Grüße aus der Monacensia
      Sylvi

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