DOKK 1, erster Tag

Unsere Kollegin Andrea absolviert gerade eine zweiwöchige Hospitanz in der sowohl architektonisch als auch programmatisch überaus spannenden Bibliothek DOKK1 im dänischen Aarhus. In ihrem Blog berichtet sie so oft wie möglich über ihre Erlebnisse; das Blog der Münchner Stadtbibliothek übernimmt einige ihrer Artikel. Wie diesen hier:

dokk1Der zweite Tag in Aarhus, der erste Tag in der Bibliothek. Die ersten Herausforderungen: außerplanmäßiger Zugwechsel mit Infos nur auf Dänisch, kein Wifi im Zimmer und die Suche nach dem LAN-Kabel, seeehr langsames Internet.

Aber alles gemeistert und nun sitze ich in der Bibliothek und habe eine knappe Stunde Zeit zum Verschnaufen. Nach der Ausstattung mit den wichtigen Dingen wie Mitarbeiterkarte (frisch gedruckt mit Name und Bild), Kaffee und Wifi gab es die erste große Runde durch die Bibliothek. Auffällig: der viele und großzügige Platz, der gerne und viel v.a. auch durch Studenten besetzt wird. Gar nicht mal so anders als bei uns. Inklusive der damit verbundenen Herausforderungen. Aber wie Lotte immer wieder betont: It’s a public library! Und sie ist für alle da.

Falls das bedeutet, dass die eine oder andere Nutzergruppe dann mal einen Platz nicht benutzen darf, dann wird das eben so eingerichtet. Aktuell wird es einen studentenfreie Zone bei den Zeitschriften geben.

Überhaupt wird offensichtlich vieles erstmal ausprobiert und dann ggf. angepasst. So ist z.B. der Platz für die beiden Auskunftstheken im Erdgeschoss noch nicht festgelegt. Der jetztige Platz wird hinsichtlich Auffindbarkeit und Besucheraufkommen beobachtet und es kann sein, dass die Theke nochmal versetzt wird. Lassen sich die Theken einfach versetzen? Ganz bestimmt🙂 Die – noch nicht gemachten – Bilder werden es zeigen.

zettelwandDer Nachmittag stand bisher ganz in Zeichen von events and communications, ein weites und umfangreiches Feld, dem sich Lisbeth widmet. Mit dem neuen Haus ist das Partnerfinden ganz leicht geworden – im Vergleich zu früher. Das Gebäude hat eine solche Zugkraft, das die Kooperationsanfragen in Hülle und Fülle kommen. Genau wie die Veranstaltungen. Das Herbstprogramm hat einen beträchtlichen Umfang und geht locker als Zeitschrift durch.

50% der Veranstaltungen im Dokk1 werden mittlerweile von Partnern der Bibliothek durchgeführt, und zwar völlig selbständig; nur in wenigen Fällen stellt die Bibliothek Personal zur Betreuung. Meistens ist es umgekehrt: Der Partner schickt selbst eine Person als Kontakt zur Bibliothek, und diese wird umfassend über das Haus und seine (dank großzügigster Geldspende des Reeders Maersk topmoderne) Technik informiert. Die Bibliothek stellt ’nur‘ noch den Raum und sorgt für die PR.

Das Haus ist auch sehr als Raumgeber gefragt. Man kann geschlossene Räume oder freie Flächen mieten. So lange es frei für die Öffentlichkeit ist, ist es kostenlos. Alles andere kostet. Die Nutzung der Räume mit kommerziellem Interesse ist gar nicht erlaubt.

Gleich geht es zum sprogcafe, also dem Sprachcafe. In diesem Fall die internationale Variante, für Personen, die v.a. aus beruflichen Gründen in Aarhus sind und sich regelmäßig in der Bibliothek treffen. Vielleicht mag ja jemand sein Deutsch verbessern? Ansonsten verbessere ich mein Englisch, geht ja auch😉.

Noch mehr Bilder und Geschichten gibt es auf Andreas Blog.

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