Author Archives: Stefanie Z.

„Kino – dafür sind Filme gemacht“ – das finde ich auch; aber was ich im Kino verpasst habe oder nochmal im (englischen) Original gucken möchte, das hole ich mir gern auch auf DVD: amerikanische Independent-Produktionen, britische Komödien, gern auch mal einen gut gemachten Blockbuster. Auch bei Büchern bin ich recht breit aufgestellt: vom Klassiker über spannende Psychothriller mit Trashfaktor bis zur möglichst nicht allzu abgehobenen Gegenwartsliteratur – Hauptsache, es zieht mich irgendwie rein. Welche Titel das in letzter Zeit geschafft haben, könnt Ihr euch in unserem Podcast BookTalk anhören.

Brüchige Idylle

Amerikanisches Idyll (Literaturverfilmung)

„Amerikanisches Idyll“ ist einer dieser  für die amerikanische Literatur so typischen Romane, die eine mitreißende Familiengeschichte verbinden mit einer kritischen Bestandsaufnahme der Gesellschaft, in der diese Menschen sich bewegen. Der inzwischen fast notorische Nobelpreis-Anwärter Philip Roth schrieb ihn 1997. Ende 2016 kam die Verfilmung in die Kinos, in der männlichen Hauptrolle Ewan McGregor, der erstmals auch Regie führte. Jetzt ist die DVD erschienen. Weiterlesen →

Schlaflos in Athen

“Ein Atem” von Christian Zübert (Film)

Die Griechenland-Krise: Angesichts immer neuer dramatischer Entwicklungen in der Welt ist sie schon wieder etwas an den Rand des öffentlichen Bewusstseins gerückt – bei uns, nicht aber für Griechenlands „lost generation”. Junge Leute, gut ausgebildet, oft mit akademischen Abschlüssen, die sich mit prekären Jobs notdürftig über Wasser halten und mit 30 Jahren noch oder wieder in den Kinderzimmern ihrer Eltern wohnen. Weiterlesen →

Hail Caesar, hail Clooney, all hail the Coen Brothers

“Hail Caesar” – ein Film der Coen-Brothers

Eine Wassermusical in Cinemascope, eine wunderschöne Frau in einem glitzernden Wassernixen-Kostüm tummelt sich inmitten eines brillant choreografierten und fotografierten Wasserballetts.
Cut: die übelgelaunte Wasserballett-Sexbombe  (herrlich ordinär: Scarlett Johansson) verkündet grob fluchend, sie könne sich bald nicht mehr in ihr Fischschwanz-Kostüm zwängen – kein Wunder, denn die Dame ist … schwanger. Weiterlesen →

Menschlichkeit in Zeiten des Hasses

“Den Menschen so fern” (“Loin des hommes”) mit Viggo Mortensen; Regie David Oelhoffen

Algerien 1954, das Atlasgebirge: Braun- und Grautöne, kein Grün, eine schroffe Steinwüste von kalter Schönheit. Auf einer kargen Hochebene ein einsames Haus, eine von den französischen Kolonialherren mehr geduldete als geförderte Schule für einheimische Kinder. Schon in den ersten Einstellungen des Films wird die enge Verbundenheit des Lehrers Daru (Viggo Mortensen) mit seinen Schützlingen spürbar. Daru ist als Sohn spanischer Einwanderer in dieser Gegend geboren, das karge Land ist seine Heimat. Aus den politischen Spannungen, der Rebellion der Araber gegen die französische Kolonialmacht, konnte er sich hier, in the middle of nowhere, mehr oder weniger erfolgreich heraushalten, bis … Weiterlesen →

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