Author Archives: Stefanie K.

Ich empfinde es als Privileg, einen Großteil meiner Arbeitszeit mit Literatur und den Gesprächen darüber verbringen zu dürfen. Dabei ist mein Geschmack nicht unbedingt massentauglich. Wenn ihr aber auch Geschichten über die Absurditäten des Lebens liebt, Romane mit einem surrealen Touch, ein Gespür für gute Sprache habt, euch bei Hörbüchern nicht nur die Story, sondern auch die Stimme des Sprechers wichtig ist und ihr Liebesgeschichten nur ertragt, wenn sie nicht gut ausgehen, dann seid ihr bei mir richtig. Ich freue mich auf Eure Kommentare und Eindrücke!

Held? Voyeur? Fotograf!

Sabine Gruber: Daldossi oder das Leben des Augenblicks (Roman)

Ich habe diesen Roman auf meine Leseliste gesetzt, weil ich fasziniert war von den Fragen, die die Autorin aufwirft: Was macht es mit uns, dem Leid anderer tatenlos gegenüberzustehen? Was macht es mit den Reportern und Fotografen, die in Krisen- und Kriegsgebieten unterwegs sind? Erfüllen diese ihre Aufgabe, indem sie dokumentieren und beschreiben, oder müsste da nicht noch mehr sein? Mehr Hilfsbereitschaft? Mehr Empathie? Einfach mehr – Taten.

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Fast eine Beziehung

Thommie Bayer: Seltene Affären (Roman)

Seltene Affären sind die einzige Torheiten, die sich Peter Vorden ab und an noch leistet. Ansonsten hat er sich gut eingerichtet, in der zweiten Lebenshälfte und in der zweiten Reihe. Er hat eine gleichwohl enge, aber auch schwierige Beziehung zu seinem Zwillingsbruder Paul, den er auf besonders niederträchtige Weise hintergangen hat, ihm dadurch aber paradoxerweise auch einen großen Dienst erwiesen. Schicksalsergeben schaut er zu, wie der Bruder seine Traumfrau heiratet und scheint mit seiner großen Liebe sich und seine Leidenschaft verloren zu haben.

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Drinnen, draußen, nirgends frei

Emma Donoghue: Raum (Roman)

Was ist die wohl schlimmste Befürchtung aller Eltern? Neben einer unheilbaren Erkrankungen wohl die Entführung des eigenes Kindes und die Vorstellung der Qualen, die es dann wohl erleiden muss. Daher vermeide ich eigentlich jegliche Romane zu lesen oder Filme zu schauen, in denen dieses Thema behandelt wird – ich bin dafür einfach zu dünnhäutig. Aber “Raum” hat mich fasziniert.

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Und du bist das nicht

Kit de Waal: Mein Name ist Leon (Roman)

London, 1981: Die Hochzeit von Charles und Diana steht bevor, und alle sind vor Aufregung ganz aus dem Häuschen. Nur Leons Mutter bekommt mal wieder nichts auf die Reihe. Tief versunken in einer schweren Kindbettdepression vernachlässigt die alleinerziehende Mutter ihre beiden Jungs. Weiterlesen →

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