Author Archives: Katrin

Als Kind wollte ich Bibliothekarin oder Journalistin werden - nach dem Literatur-Studium entschied ich mich zunächst für Letzteres. Um dann doch wieder in einer Bibliothek zu landen: Seit 2015 bin ich in der Münchner Stadtbibliothek verantwortlich für die digitale Kommunikation (und damit auch für dieses Blog hier). Mein großes literarisches Interesse gilt (zumindest aktuell) der postkolonialen Literatur, vor allem vom afrikanischen Kontinent.

Fließender Grenzverkehr

#einwortgibt lautet das Motto der Blogparade des diesjährigen Münchner Literaturfests (Was ist eine Blogparade?). Der Aufruf nennt gleich ein Bündel an möglichen Themen – wo also anfangen, wenn hier weder eine Social-Media-Strategie noch der Wert der Literatur als solcher zum Gegenstand gemacht werden soll? Am besten mit einer Szene aus dem so genannten echten Leben, denn eine öffentliche Bibliothek besteht nunmal nicht aus analogen oder digitalen Buchstaben, sondern zuallererst aus Menschen. Weiterlesen →

Sommer? Lesen? Bingo!

Sommerferien-Leseclub und Bücher-Bingo in der Münchner Stadtbibliothek

„Wer noch liest, rebelliert“, hieß es in der Süddeutschen Zeitung am Donnerstag. Der Autor beklagte ausdrücklich nicht den Tod des Romans, sondern das Ende des Smalltalks darüber: „Zu viele unterschiedliche Romane für zu wenige Leser“, so sein Urteil, weshalb der Austausch über Leseerfahrungen leider kaum mehr möglich sei. Weiterlesen →

Couchrebels und Gangster

Cinema Iran: Ausstellung und Eröffnungsfilm

Mit der Eröffnung der Foto-Ausstellung „Iran: Generation Post-Revolution“ von Kaveh Rostamkhani begann gestern das sechstägige Filmfestival Cinema Iran in der Münchner Stadtbibliothek. Die Bilder von Rostamkhani porträtieren eine Generation von jungen Frauen und Männern, die gerne als „couchrebels“ bezeichnet werden, weil sie, als Nachgeborene der Islamischen Revolution von 1979, den Glauben an tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen verloren haben und zugleich in stetiger Furcht leben, ihres gehobenen Lifestyles verlustig zu gehen und wie ihre syrischen Altersgenossen als „lost generation“ zu enden. Weiterlesen →

Digital tut gut

Über Digitalisierung und Teilhabe in Bibliotheken

Vorige Woche hat das Münchner Netzwerk Kulturkonsorten ein einwöchiges Afterworkcamp veranstaltet (mehr dazu hier), bei dem ich auch eine Session abgehalten habe. Und heute stolpere ich über die Blogparade #webseidank, an der wir als Institution nicht teilnehmen können, wenn ich das richtig verstehe. Aber da ich schon lange etwas über dieses Thema schreiben wollte – der Titel meiner Session auf dem Afterworkcamp lautete: „Digitalisierung und Diversität“ –, nehme ich die Blogparade wenigstens zum Anlass, das endlich auch zu tun: über die schönen Folgen zu schreiben, welche die Digitalisierung, Web sei Dank, für Bibliotheken hat. Weiterlesen →

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