Author Archives: Annette

Ich lese gerne Romane, die auf eine besondere Art konstruiert sind und in denen die Sprache stimmig ist. Ich mag auch Hörbücher, denn da kann ich, während mir vorgelesen wird, noch etwas anderes nebenher tun. Alles, was mit Frankreich zu tun hat, liebe ich: insbesondere die Sprache und das Savoir-vivre der Franzosen.
Generell bin ich neugierig und stelle vorgefasste Meinungen häufig in Frage (auch meine eigenen).
Seit einigen Jahren schreibe ich selbst. Bisher veröffentlicht sind vier Kurzgeschichten und eine Novelle beim Schrägdruck Verlag (Berlin). Sie stehen auch in der Monacensia.
Voilà!

Auf der Flucht – Deutschland, Frankreich, Schweiz

Francoise Frenkel: Nichts um sein Haupt zu betten  (Roman)

Ein verschollenes Buch, das durch Zufall auf einem Flohmarkt in Nizza auftaucht, in die richtigen Hände gerät und im französischen Verlag Gallimard und später auf deutsch bei Hanser neu erscheint – das klingt wie einem Roman entsprungen. Weiterlesen →

Das Flapper Girl der Roaring Twenties

Zelda Fitzgerald: Himbeeren mit Sahne im Ritz (Erzählungen)

Zum ersten Mal stieß ich bei meiner Lektüre von Ernest Hemingways „Paris, ein Fest fürs Leben“ auf Zelda Fitzgerald. Darin wird sie als exzentrische Frau geschildert, die ihren Mann, den Schriftsteller F. Scott Fitzgerald („Der große Gatsby“), von der Arbeit abhält. Gemeinsam mischten die beiden die Gesellschaft in New York, Paris und an der Riviera auf. Weiterlesen →

Wer ist sie? Und wie viele?

Delphine de Vigan: Nach einer wahren Geschichte (Roman)

Eine wahre Geschichte? Ein autobiographischer Roman? Oder doch alles Fiktion? Als Leserin kann man sich da nicht sicher sein, denn in diesem Roman wird man ständig in die Irre geführt.

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Ein Klassiker der Großstadtliteratur als Hörspiel

Manhattan Transfer: Hörspiel von Leonhard Koppelmann und Hermann Kretzschmar nach dem Roman von John dos Passos

John Dos Passos veröffentlichte seinen multiperspektivischen Roman 1925 und gilt neben Hemingway, Faulkner und Fitzgerald als einer der wichtigsten Vertreter der amerikanischen Moderne. Mitte 2016 kam auf der Grundlage einer Neuübersetzung des Romans von Dirk van Gunsteren das Hörspiel von Leonhard Koppelmann und Hermann Kretzschmar im HörbuchHamburg Verlag heraus.

In den knapp sechs Stunden (6 CDs) wird der Text von 50 Schauspieler_innen gelesen, darunter Stefan Konarske, Sophie Rois, Ulrich Matthes, Axel Prahl, Ulrich Noethen. Allein die Terminplanung muss gigantisch gewesen sein! In das Hörspiel eingestreut sind über 100 Musikstücke, manche sehr kurz, manche länger. Sie bewegen sich stilistisch zwischen Jazz und Neuer Musik. Weiterlesen →

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